FRITZ!Box kaufen vs mieten

Diskutiere FRITZ!Box kaufen vs mieten im FRITZ!Box für Kabel Internet Forum im Bereich Internet und Telefon; Hallo, bei mir steht aktuell ein Tarifwechsel von 3play 400 auf 2play 400 aus. Da ich selber Erfahrungen mit dem schrecklichen Horizon Receiver...

Nazrim

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Hallo,

bei mir steht aktuell ein Tarifwechsel von 3play 400 auf 2play 400 aus. Da ich selber Erfahrungen mit dem schrecklichen Horizon Receiver gemacht habe und ähnliche Berichte aus dem Bekanntenkreis bzgl. der ConnectBox habe (+ die ganzen Berichte hier), muss jetzt endlich mal anständige Hardware hin. Eine Alternative zu UM besteht bei mir, bedingt durch die Verfügbarkeit vor Ort, nicht.

Da mir die Kombination TC4400 + Router zum einen zu teuer ist und zum anderen ja auch nicht mehr ohne weiteres verfügbar ist, bleibt nur noch die FRITZ!Box für mich über. Die Frage die sich mir dabei jetzt stellt ist, ob ich mir eine eigene kaufen soll, oder die von UM miete.

Ich habe die Angst, dass die Fritte, die ich mir jetzt kaufe innerhalb der nächsten 1-2 Jahre Schrott ist, da auf DOCSIS 3.1 umgestellt wird. Ich kann nicht sagen ob das begründet ist oder nicht, da stecke ich nicht ausreichend in der Technik des Kabelnetztes drin. Auf der anderen Seite kann ich für die Kosten von 2 Jahre mieten fast eine Fritte kaufen.

Wenn ich das hier im Forum richtig verstanden habe, sind die Einschränkungen durch UM bei der Providerbox eher gering (nur TV geht nicht?), oder irre ich da?

Der bestehende Vertrag ist zu Mitte März gekündigt, es ist also nicht ganz akut.

Daher meine Frage: Was ist das sinnvollste, bzw. was würdet ihr mir empfehlen? Gibt es noch Alternativen zur Fritte, die ich nicht beachtet habe?

Viele Grüße
Nazrim
 

Gast

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Also neu kaufen würde ich die 6490 auf keinen Fall. Auch die 6590, die sich nur unwesentlich von der 6490 unterscheidet
scheidet da aus.
Die nächste Box, die interessant ist, wäre also die 6591. Allerdings weiß kein Mensch, wann die wirklich für
jedermann verfügbar, d.h. zur Miete oder käuflich zu erwerben, sein wird.

Alles in allem, ein schlechter Zeitpunkt.
Ein Tipp wäre eine günstige 6490 kaufen und dann bei Verfügbarkeit auf die 65991 wechseln.
Wobei die Preise für die 6490 bei Verfügbarkeit der 6591 wahrscheinlich massiv in den Keller gehen.

Ich pers. bleibe erst einmal bei der Miete, und warte auf die 6591.
 
boba

boba

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Ich würde bei Unitymedia einen Tarif bzw. eine Tarifoption wählen, die dazu führt, dass statt der Connect Box eine Fritzbox 6490 geliefert wird. Also mieten. Das kostet z.B. bei der Telefon Komfort Option 5 Euro im Monat und kostet in 2,5 Jahren soviel wie wenn man diese Box neu kaufen würde. Kaufen würde ich die Box nicht, die Einschränkungen der Providerbox sind nicht so gravierend, dass ich auf die Vorteile beim Support verzichten würde. Ein wesentlicher Bestandteil der Entscheidung die Box von Unitymedia zu mieten ist der Support: wenn was nicht geht, kann ich bei UM anrufen und sagen: "hier geht was nicht, also bitte macht dass es geht". Bei einem nicht-UM Gerät muss man sich deutlich mehr Mühe geben, dass sichergestellt ist, dass die Störung nicht vom eigenen Gerät kommt.
 

Nazrim

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Die angebrachten Punkte bestätigen mich auch in meiner Wahrnehmung, dass scheinbar Miete das aktuell sinnvollste ist, vor allem da die 6490 gebraucht auch nicht wirklich massiv billig ist. Dann werde ich mich mal die Tage wohl mit der Kundenrückgewinnung in Kontakt setzten.
 

hulster

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Die angebrachten Punkte bestätigen mich auch in meiner Wahrnehmung, dass scheinbar Miete das aktuell sinnvollste ist, vor allem da die 6490 gebraucht auch nicht wirklich massiv billig ist. Dann werde ich mich mal die Tage wohl mit der Kundenrückgewinnung in Kontakt setzten.

Nicht unbedingt. Erstens - geh mal auf die Business Seite, da gibt es für 35€ (für Bestandskunden) nen Tarif mit Fritte. Wenn du nicht fortlaufend schnelle Fritzbox Updates brauchst, sollte die passen. Der Tarif entspricht einem Privat 200er mit Komfort, aber noch mehr Upload. Plus nominaell besserer Service. Steigen zur zeit viele drauf um.
Mieten kann man machen. Aber man kriegt zur zeit eigentlich nur die 6490. Die 6590 ist technisch nicht großartig besser, aber bekommt früher Updates.
Dann weiß noch keiner wann Gbit in anderen Regionen ausgerollt wird. Nimmst du die gelieferte UM Fritte bekommst du da automatisch dann die notwendige Box.
Also meine Empfehlung. Business Tarif anschauen und überlegen, ob man wirklich zeitnahe Updates der Box braucht. Man kann es auch erst ausprobieren und dann immer noch überlegen.
Ich hatte meine 6590 schon, bevor ich auf den Business umgestiegen bin und hab sie behalten. Die aktuelle 7er hat noch ein paar Probleme was Mesh angeht. Wenn dir das nix sagt, oder dir das nicht wichtig ist, wird man mit der aktuell von UM ausgerollten 7er ganz gut ne Weile leben können.
 

hajodele

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... Ein wesentlicher Bestandteil der Entscheidung die Box von Unitymedia zu mieten ist der Support: wenn was nicht geht, kann ich bei UM anrufen und sagen: "hier geht was nicht, also bitte macht dass es geht". Bei einem nicht-UM Gerät muss man sich deutlich mehr Mühe geben, dass sichergestellt ist, dass die Störung nicht vom eigenen Gerät kommt.
Das ist finsterste Theorie. Die bekommen nicht mal das auf die Reihe, für was sie definitiv zuständig sind.
Für weitergehende Probleme, z.B. WLAN, fühlt sich da niemand zuständig.
 
boba

boba

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Worauf konkret du dich beziehst, weiss ich jetzt nicht, aber UM ist nicht dafür zuständig, dich bei der Einrichtung deines Heimnetzes zu unterstützen oder gar bereits gemachte Einrichtungsfehler zu diagnostizieren und zu beheben. Wenn die Fritzbox ordentliches Kabel-Signal erhält und eine benutzbare Grundkonfiguration, so dass man einfach ohne weitere Nachkonfiguration seine Endgeräte dran anstöpseln/anmelden kann, dann haben sie in meinen Augen ihre Schuldigkeit getan.

Wenn Leute sowas erwarten wie dass wlan durch Betondecken hindurch mit voller Leistung geht, dann hat UM damit nichts zu tun. Man muss als Kunde auch weiterhin selbst schauen, ob das Gerät, was gestellt wird, die persönlichen Anforderungen erfüllt. Wenn ich beispielsweise die Berichte über die (schwache) WLAN Leistung der Connect Box lese, dann muss ich sagen, wäre die Connect Box schlicht und ergreifend ein ungeeignetes Gerät, falls man eine größere Wohnung oder gar mehrere Etagen mit wlan versorgen möchte. Auch habe ich gerade kürzlich von einem Techniker erzählt bekommen, dass nach einer Unterbrechung des Kabel-Signals die Connect Boxen resettet werden müssen und nicht von selbst neu die CMTS suchen - so ein Gerät würde ich persönlich als ungeeignet für meinen Gebrauch ansehen. Da würde ich nicht den UM Support für verantwortlich machen, sondern das ist einfach ein zu schlechtes Gerät, das würde ich mir erst überhaupt nicht hinstellen lassen wollen. Die Fritzbox hingegen ist von ihren Features her geeignet (was meine persönlichen Ansprüche angeht), also Fritzbox statt Connect Box, und die Frage ob Miete oder kaufen hatte ich schon beantwortet.
 

kkarsten62

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Ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema "FRITZ!Box kaufen oder mieten".

Daher noch eine paar Zusatzfragen zum Thema Technik:
  • Ist eine über UM bezogene Fritz!Box technisch identisch wie eine im freien Handel gekaufte?
  • Sind alle Einstellmöglichkeiten (Features) gleich?
  • Oder gibt es technische Einschränkungen auf der einen oder auf der anderen Seite?

Leider habe ich dazu keine Info im Forum gefunden.
 
Andreas1969

Andreas1969

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Ist eine über UM bezogene Fritz!Box technisch identisch wie eine im freien Handel gekaufte?
Ja
Sind alle Einstellmöglichkeiten (Features) gleich?
Nein, die UM Box ist kastriert
Oder gibt es technische Einschränkungen auf der einen oder auf der anderen Seite?
- keine Möglichkeit die FW selbst zu aktualisieren, da hängt man bei UM dann unter Umständen Jahre hinterher (UM Box)
- kein DVB-C Streaming möglich (UM Box)
 
boba

boba

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Die Hardware ist identisch.
Die Einstellungen sind, sofern vorhanden, gleich.
Es fehlt ein Feature, das ist dvb-c streaming. Damit kann man frei verfügbare digitale Sender im lokalen Netz streamen. Verschlüsselte Sender sind allerdings auch in der freien Box nicht verfügbar.
Man kann Firmware-Updates nicht selbst einspielen, sondern ist auf Unitymedia angewiesen. Die Update-Politik von UM ist verworren. Es gab mehrere Jahre lang keine Updates, und im 2. Halbjahr 2018 gleich 2. Das letzte Update war FritzOS 7.01 ist noch ganz frisch, lief Dezember 2018/Januar 2019. Möglicherweise hat AVM Unitymedia auf die Finger geklopft, damit die Mesh-fähige Firmware ausgerollt wird - ein Marketingfeature von AVM.
Man kann keine alternativen Internetzugänge wie DSL oder UMTS/LTE-Stick oder USB-Tethering verwenden (die 6490 Hilfe hat dazu Hilfeseiten, aber ob das real tatsächlich vorhanden und verwendbar ist, keine Ahnung, ich habe eine Providerbox)
Der Rest ist identisch.
 
wwerner

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Bei der Providerfritte ist der Bridgemode möglich, für den ders braucht ein Vorteil zur freien Fritte.
Zur Entscheidung lgi oder frei würde ich den Service nicht zu hoch bewerten, der ist bei UM unterirdisch - Hotline & jetzt auch über eMail ... wird nach meinen Erfahrungen immer schlechter!
 

Franco Forte

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Bei der Providerfritte ist der Bridgemode möglich, für den ders braucht ein Vorteil zur freien Fritte.
Zur Entscheidung lgi oder frei würde ich den Service nicht zu hoch bewerten, der ist bei UM unterirdisch - Hotline & jetzt auch über eMail ... wird nach meinen Erfahrungen immer schlechter!
Ich kann den Service via Chat (Live-Chat, nicht Ubo) und Twitter empfehlen.
 
boba

boba

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Sehe bisher absolut kein Problem mit dem UM Support. Um Dual Stack via chat gebeten, 10 Minuten später war es aufgeschaltet. Obskures Problem mit 1x wöchentlichem Disconnect als Störung gemeldet (nicht wirklich schwerwiegend, aber halt ein Problem), wurde eingehend geprüft, Techniker geschickt, Hardware getauscht (Fritzbox und Hausinstallation), Problem behoben. Internet weg während Homeoffice: Störung gemeldet, erfahren dass nächtliche Umbauarbeiten nicht rechtzeitig beendet werden konnten aber im Laufe des Tages solle es wieder gehen. Es ging mittags wieder, ungefragt Gutschrift von 15 Euro bekommen (musste zwar in die Firma fahren weil Homeoffice nicht möglich, aber sowas kommt halt vor). Das waren die Störungen seit 2012, an die ich mich erinnern kann. Ist zuverlässiger als es Telekom DSL zuvor war. DSL war öfter weg.

Was wirklich schlecht von UM ist, das ist der Horizon Recorder fürs TV. Das ist aber kein Problem mit dem Support, sondern ein Problem mit dem Gerät selbst, und das ist auch kein Problem mit meinem Gerät konkret, sondern die Box selbst ist einfach mangelhaft designed: Nicht wohnzimmertaugliche Lüfterlaufstärke, langsame und hakelige Bedienung, Bugs, mäßige Features, katastrophales Internet via LAN+WLAN (die Leute, die das als Kombi-Gerät mutzen müssen, tun mir leid - heute bekommt man wohl fürs Internet grundsätzlich immer die Connectbox oder Fritzbox extra). Da wurde zu wenig investiert. Ich würde jedenfalls für ein höherwertiges Gerät durchaus ein paar Euro drauflegen, so wie ich auch für die Fritzbox ein paar Euro drauflege, um nicht die Connectbox zu bekommen.
 

Joerg123

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Hardware getauscht (Fritzbox und Hausinstallation), Problem behoben.
das war dann ja auch eine Provider-Fritzbox (abgesehen davon, dass es offensichtlich auch direkt an der Fritzbox gelegen hat, wenn der Tausch den Fehler behoben hat :)
Mit ner freien Fritzbox wirst du mit dem Problem natürlich zum AVM Support oder deinem Händler geschickt, da fängst du dann wieder von vorne an dein Problem zu schildern.
Und wenn ich das so lese, dann wird vom UM-Support eben gerne aufs eigene Gerät geschoben, wenn man eine freie Fritzbox hat. Hier war es jetzt ein Fritzbox-Problem, das hätte dann auch der Händler/AVM (hoffentlich) so gesehen und getauscht (auf dem Postweg, da kommt kein Techniker), in vielen Fällen ist es dann aber een nicht die Fritzox = so du die überhaupt getauscht bekommst landest du schlussendlich wieder beim UM Support und fängst erneut an - gleiches Problem nur ~1 Woche vergangen :)

Das "Problem" kein DVB-C Streaming kann man mit nem Fritz Repeater DVB-C lösen, der bietet das auch an, allerdings muss der Repeater selber dann auch an einen Kabelanschluss für den TV-Empfang, das Signal bekommt dieser auch nur aus dem Antennenkabel. Bietet aber gleichzeitig eine Reichweitenvergrösserung (je nach Möglichkeiten/TV-Anschlussdosen).

Die "Angst" vor obsoleter 6490er bei DOCSIS3.1 sehe ich absolut nicht, das läuft ja parallel. UM wird nicht alle vorhandenen 63er und 64er Boxen tauschen = DOCSIS3.0 bleibt ebenfalls aktiv (so wie zumindest bislang auch DOCSIS2.0, manchmal verbindet sich meine Box auch nur nach DOCSIS2 laut Kabelmodem-Informationsseite (bei 50/5 macht das glaube ich nicht mal einen Unterschied). Mit DOCSIS3.0, sehen wir ja, gehen 400MBit/s-Tarife, für Gigabit wird es DOCSIS3.1 brauchen. Also schon eine Einschränkung/Limitierung, die mich z.B. nicht betreffen würde, hier muss man wissen, ob man grundsätzlich mehr wie 400MBit/s haben möchte als Kunde, falls JA wäre der Kauf einer 6490 meiner Meinung nach ein Fehler, falls NEIN tut es die 6490er für die kommenden Jahre völlig.

Persönlich sehe ich neben dem Support auch die Sicherheit immer als Faktor, den man nicht vergessen sollte: vor 5 Jahren gab es auf Fritzboxen (allgemein Fritzbox-Problem, sowohl DSL wie auch Kabel) den Telefonhack und viele Kunden sind auf den Kosten sitzen geblieben. 2014 gab es noch keine Routerfreiheit, wie sich UM hier verhalten hätte kann man schlecht sagen *g* bei UM war es klar: UM-Fritzbox = UM-Problem (auch das die Kunden Monate länger auf das Update gewartet haben, was AVM in kürzester Zeit für alle Boxen bereit gestellt hat). Aber quasi egal, die Kosten bei Missbrauch hat UM getragen. Bei freien Fritten würde ich das anders sehen, auch wenn der Fehler der gleiche ist und es vielleicht wie damals nicht mal ein Update gab: deine Fritzbox = dein Verantwortungsbereich = deine Probleme wenn darüber "irgendwas" passiert. Kannst das vielleicht von AVM wiederholen (vielleicht aber auch nicht, davon habe ich nie was gelesen 2014). Aber rechtlich halt eindeutig, dass UM für Fehler in deinen persönlichen Geräten nicht gerade stehen muss, wenn deine Fritzbox gehackt wird und Gott weiss was anstellt (z.B. ausländische Mehrwertnummern anruft), dann ist es dein Problem.
 
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