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Neuanschluss Mehrfamilienhaus

Diskutiere Neuanschluss Mehrfamilienhaus im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Hallo, es geht um ein kernsaniertes Einfamilienhaus, welches nun zu 3 Wohnungen umgebaut wurde. Vorher war bereits Unitymedia im Haus in...

Nico28

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Hallo,
es geht um ein kernsaniertes Einfamilienhaus, welches nun zu 3 Wohnungen umgebaut wurde. Vorher war bereits Unitymedia im Haus in Benutzung. Der Anschluss liegt auch immernoch im Keller. Nun muss ja aber soweit ich weiß der Kelleranschluss auf 3 Anschlüsse geteilt werden, oder? In allen Wohnungen wurden neue Kabel inkl. 3fach Multimediadosen verlegt und müssen nur noch im Keller angeschlossen werden.

Wie genau wird das Ganze umgesetzt? Ein VF/UM Techniker ist bereits beauftragt. Wird dieser das so einfach umsetzen können und wie sieht’s mit den Kosten aus?
 
boba

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Rein elektrisch gesehen gibts im Unterschied zum Strom (wegen des Zählers) beim TV Kabel keinen Unterschied zwischen der einen Wohnung vorher und den 3 Wohnungen hinterher. Es gibt Räume, die Dosen haben, und die Dosen werden verkabelt. Die hängen alle an derselben Anlage und am selben HÜP, egal ob in einer oder in 3 Wohnungen. Die 3 Anschlüsse sind rein bürokratische Einheiten, damit die Dienstleistung verschiedenen Kunden zugeordnet und berechnet werden können. Zum Anschluss eines bestimmten Kunden wird eine Dose, wenn man dort einen bei Vodafone auf sich registrierten Router anschließt, aber die Coax Kabel davor sind anonym.

Die Technik sollte der Hauselektriker bei der Kernsanierung gemacht haben, also Dosen in die Räume verlegen und Coax Kabel durch Kabelschächte in den Keller legen. Beziehungsweise sollte mit Vodafone vereinbart werden, welche Teile der Hausanlage vom Eigentümer und welche von Vodafone gebaut werden.

Möglicherweise muss bei Vodafone auch noch bekannt sein bzw. gemacht werden, dass statt einer Wohnung nun 3 Wohnungen an dieser Adresse existieren, damit 3 verschiedene Kunden dort sein können, aber ob das so sein muss oder ob Vodafone einfach beliebig viele Kunden an jede beliebige Adresse zulässt, das weiß ich nicht.
 
MartinP_Do

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Der Provider sieht es gerne, wenn die Antennenstammleitungen aus den einzelnen Wohnungen schön sternförmig separat auf dem Hausverteiler auflaufen.
Da Kabel-TV bald nicht mehr pauschal über Nebenkosten abgerechnet werden darf, möchte man dann gezielt Wohnungen ohne Vertrag das Antennensignal abdrehen können ...
Das heißt mindestens eine Antennenleitung in die Wohnung, und dann dort mit Durchgangsdosen über die Zimmer verteilen.
Luxusversion wäre, von jeder Antennendose mit einer separaten Leitung in den Keller gehen. Erleichtert ggfs. später eine Umstellung auf SAT-TV
 

why_

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Da Kabel-TV bald nicht mehr pauschal über Nebenkosten abgerechnet werden darf, möchte man dann gezielt Wohnungen ohne Vertrag das Antennensignal abdrehen können ...
Als ob TV noch relevant genug wäre um das in irgendwelches vorgehen mit einzubeziehen 🤣
Aber grundsätzlich separate Leitung und weder Stern noch Baumstruktur wäre auf jeden Fall ein schlauer Zug, am besten Leerrohre um da Glasfaser dann nach dem FTTH Ausbau durchzuziehen, es ist keine Frage mehr ob man es braucht sondern nur noch wann in den nächsten paar Jahren.
 
Bastler

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Es ist Vodafone im Endeffekt (seit einigen Jahren zumindest) schei*egal, ob Baumstruktur oder Sternstruktur, Vodafone hat sogar in den letzten Jahren in Vollausbauten tlw. NEUE Installationen in wohnungsübergreifender Baumstruktur vorgegeben obwohl jeder Techniker oder jede Installationsfirma die das bauen sollte sich nur an den Kopf gefasst hat...

Unabhängig davon und zum Thema zurück:
Wenn die Kabel alle im Keller zentral an einer Stelle schon bereit liegen, dann setzt der Techniker eine entsprechend passende Verteilung dazu und ggf. auch den passenden Vestärker.Voraussetzung dafür: Es muss ein Internetanschluss bestellt worden sein, dann ist es auch kostenfrei. Nur für TV macht VF an der NE4 nichts.
 
MartinP_Do

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Als ob TV noch relevant genug wäre um das in irgendwelches vorgehen mit einzubeziehen 🤣
Aber grundsätzlich separate Leitung und weder Stern noch Baumstruktur wäre auf jeden Fall ein schlauer Zug, am besten Leerrohre um da Glasfaser dann nach dem FTTH Ausbau durchzuziehen, es ist keine Frage mehr ob man es braucht sondern nur noch wann in den nächsten paar Jahren.
Naja - Ingo Zamperoni in den Tagesthemen lauschem immer noch mehr Menschen, als irgendeinem Youtuber, der "Wahrheiten" über die Welt erzählen will ...
Antennenleitungen müsste man ggfs gar nicht von Anfang an verlegen. Ein anständiges Leerrohrsysten für Kommunikationsleitungen (mit Reserven im Rohrdurchmesser für zusätzliche Leitungen), das an einem zentralen Ort im Haus zusammenläuft sollte man schon bei einer Kernsanierung mit einplanen - da sind wir uns einig ... Ich habe es vor über 20 Jahren bei der Sanierung unseres Altbauhauses aus den 1950er Jahren noch nicht gewusst, und die Leitungen direkt in den Putz legen lassen ... bereue es bis heute ... Ob man in das Leerrohrsystem dann Antennen- oder Netzwerkleitungen aus Kupfer oder Glasfaser legt, ist dadurch völlig freigestellt, und kann später entschieden werden
 
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Eine Immobilie ohne BK- oder Sat-Verkabelung ist (unabhängig davon dass manch einer lineares Fernsehen für ünnötig halten mag) ist vergleichbar mit einer Immobilie ohne Wasseranschluss.
Das gehört einfach zuzr Grundausstattung eines Hauses / einer Wohnung.
 

why_

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Ansichtssache, ich musste erst googlen wer dieser Ingo ist und hätte ich FTTH könnte ich Problemlos auf die BK Verkabelung verzichten und ich schätze bei den Generationen die Jünger als ich sind wird das wohl ähnlich aussehen. Wenn ich mir dann die aktuell aufwachsende Generation angucke, die kennt lineares TV nicht mal mehr, da kommt Bine Maja von Youtube. Die wären echt angepisst wenn da nicht mehr das kommt was man will auf Knopfdruck, auf eine bestimmte Uhrzeit zu warten bis content X kommt ist für die keine Option mehr.
 
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