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Vodafone Verkabelung Multimediadosen

Diskutiere Verkabelung Multimediadosen im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Hallo liebe Experten, ich habe eine Frage zum Thema Multimediadosen verkabelung. Meine überlegung /Idee ist das im Keller der HÜp ist, von dort...

Mic6123

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Hallo liebe Experten,

ich habe eine Frage zum Thema Multimediadosen verkabelung.
Meine überlegung /Idee ist das im Keller der HÜp ist, von dort geht ein Koaxialkabel zur ersten Multimediadose im EG von dieser Dose möchte ich ein Kabel weiter verlegen zur nächsten Dose und von dieser Dose wieder zur nächsten und so weiter. (so wie im Bild zusehen)
Geht das oder gibt es da probleme mit dem Signal?
Das anschließen der jeweiligen Dosen wird dann von einem Techniker übernommen, ich möchte davor nur die Kabel verlegen.

Als Kabel würde ich das von hornbach nehmen: Koaxialkabel-50m-130-dB-3-fach-geschirmt-geeignet-fuer-DVB-T-DVB-C-DVB-S-Radio-LCD-111-A-Kathrein-weiss Oder empfehlt ihr ein anderes?

Ich möchte gerne den Vertrag mit 1000 Mbit/s nehmen über Kabel.

Ich hoffe ich hab das einigermaßen verständlich erklärt.
Sollte ich was vergessen haben oder Ihr noch Infos brauchen, einfach fragen. Ich danke euch schonmal im vorraus.

Gruß Michael
 

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Das LCD 111 ist ein gutes Markenkabel
Günstiger, als bei Hornbach bekommt man es aber sicherlich bei Internet-Versendern, z. B. Kabelscheune.de

Pro Meter für 0,95 €
https://www.antennenland.net/Kathrein-LCD-111
Dämpfung db/100m:
  • bei 5 MHz: 1,0
  • bei 50 MHz: 4,1
  • bei 100 MHz: 5,7
  • bei 450 MHz: 12,0
  • bei 860 MHz: 17,1
Alle Koaxialkabel der Klasse A+ sind zulässig, auch 2-fach geschirmte ...



Die Ören-Kabel sind qualitativ in etwa gleichwertig mit den Kathrein Kabeln aber etwas günstiger

50 Meter für 35,50 €
https://www.antennenland.net/50-m-Oeren-HD103-PVC
Dämpfung bei 860 MHz 18,6 dB/100 m
Das 3-fach geschirmte Ören HD113 ist besser (Dämpfung bei 860 MHz 16,9 dB/100 m) , kostet aber in etwa gleich viel, wie das LCD 111

https://shop.brauntelecom.de/out/media/Oeren-Kablo.pdf

Noch eine Zusatzbemerkung:
Es ist empfehlenswert, die Kabel im Leerrohr zu verlegen, auch wenn es etwas mehr Geld kostet. Die DIN 18015-1 [2] ist zwar keine Sicherheitsnorm, und muss deshalb nicht zwingend angewendet werden, aber irgendwann will man ggfs. Glasfaser in jedem Raum haben, und da wären die Leerrohre willkommen, hier ein Artikel dazu
https://www.elektropraktiker.de/ep-...Id=8901&hash=f6eb4763902bb3e521f54cc0b6f2e177

Weiterer Nachtrag:
Die Zuführung aus dem Keller zur Multimediadose sollte separat erfolgen. Dann kann im Weg zu den normalen Antennendosen eine Rückwegsperre eingebaut werden, was ggfs. der Signalqualität des Rückwegsignals zugute kommen würde.

Noch empfehlenswerter wäre ein separates Anfahren aller Antennendosen aus dem Keller (Sterntopologie) :
Einfachere Umstellung auf SAT-TV-Empfang (auch einzelner Räume).
Einfacheres Einmessen.
Einfachere Fehlersuche.
Einfachers Umziehen des Kaberouters zu einer anderen Antennendose.
Die Kosten sind dadurch natürlich höher, musst Du selber wissen ... Wenn die Entscheidung "Leerrohr oder Stern" wäre, würde ich eher für Leerrohr plädieren...
 
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Mic6123

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Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.

Also wenn ich das jetzt richtig verstanden hab dann kann ich die Dosen so anschließen von Dose zu Dose. Ich zieh dann ein Leerrohr rein für jedes Kabel.

Weiterer Nachtrag:
Die Zuführung aus dem Keller zur Multimediadose sollte separat erfolgen. Dann kann im Weg zu den normalen Antennendosen eine Rückwegsperre eingebaut werden, was ggfs. der Signalqualität des Rückwegsignals zugute kommen würde.
Was meinst du damit genau? Das hab ich noch nicht so verstanden.
Ich zieh das Kabel vom Keller vom Hüp über ein Leerrohr in der Wand zur Dose.
Vielleicht dumme Frage, aber es geht ja schon nur ein Kabel von Hüp zur Multimedia Dose, und dann von Dose zur Dose auch nur ein Kabel?!
 

Jung-Fernmelder

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Sehr geehrte Dame,
Sehr geehrter Herr,

Also wenn ich das jetzt richtig verstanden hab dann kann ich die Dosen so anschließen von Dose zu Dose
Ja, man spricht dabei von einer Linien- beziehungsweise Baumstruktur.

Ich zieh dann ein Leerrohr rein für jedes Kabel
Leitungen, welcher Art auch immer, im Leerrohr zu verlegen, ist in aller Regel eine sehr gute Idee. Allerdings ist es nicht erforderlich, für jede einzelne Leitung ein eigenes Leerrohr zu verwenden. In der Regel spricht nichts gegen das Einziehen mehrerer Leitungen in ein gemeinsames Leerrohr.

Vielleicht dumme Frage, aber es geht ja schon nur ein Kabel von Hüp zur Multimedia Dose, und dann von Dose zur Dose auch nur ein Kabel?!
Bei Neuanlagen wird in aller Regel von der Erstellung der oben genannten Linien- beziehungsweise Baumstruktur abgeraten, da dabei Nachteile auftreten können, beispielsweise eine geringere Zuverlässigkeit, schwierigere Entstörung und ein schlechteres Signal. Zu empfehlen ist die sogenannte Sternstruktur. Dabei "fahren" Sie ausgehend von dem Montagegitter beziehungsweise Schrank, auf / in dem Hausanschlussverstärker und Zubehör installiert sind, jede Multimediadose mit einem eigenen Koaxialkabel (gegebenenfalls in einem gemeinsamen Leerrohr verlegt) an. Sie "fahren" die fünf Multimediadosen entsprechend mit insgesamt fünf Koaxialkabeln an, die jeweils direkt von dem Montagegitter beziehungsweise Schrank, auf / in dem Hausanschlussverstärker und Zubehör installiert sind, direkt zur jeweiligen Multimediadose führen.
Zwar erhöhen sich dadurch die Kosten für die Anschaffung von Koaxialkabel sowie der Aufwand beim Einziehen derselbigen, aber in der Regel lohnt es sich.

Der Verfasser dieses Beitrages hofft, Ihnen ein wenig weitergeholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

Jung-Fernmelder
 
MartinP_Do

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Mein Vorschlag für einen Minimalaufbau sieht folgendermaßen aus:

Keller-Hausanschluss
V
ein Kabel
V
2-fach Verteiler (auf der Verteilerplatte im Keller, einer der Abgänge mit Rückkanal-Sperrfilter)
V
zwei Kabel
- das mit dem Rückkanal-Sperrfilter hinter der Multimediadose durchführen zu den weiteren Dosen (Durchgangsdosen-Kette)
- das andere zur Multimediadose

Für Dich
Ein Antennenkabel aus dem Keller zur Multimedia Einputzdose
Ein Antennenkabel aus dem Keller direkt zur 1. Dose hinter der Multimediadose (evtl auf dem Weg zur Multimediadose parallel zum 1. Kabel geführt)
Ein Antennenkabel von der 1. Nicht Multimedia-Dose zur 2. Dose
usw ...

Das Gewusel auf der Verteilerplatte im Keller kann der Techniker machen....
Ansonsten kann ich das, was "Jung-Fernmelder" gesagt hat nur unterschreiben - die Sternstruktur ist die optimalste Lösung...
ggfs wäre es auch als Vorarbeit ausreichend, Leerrohre passend für 5 Koaxialkabel zu verlegen, und das Einziehen der Kabel dem Techniker zu überlassen - da hat er die Freiheit, die Topologie nach seinem Dafürhalten zu realisieren.
Hinter den Antennendoseneinsätzen könnte es aber ggfs etwas eng werden, wenn da viele Kabel durchgeführt werden müssen.
 
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Jung-Fernmelder

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Hinter den Antennendoseneinsätzen könnte es aber ggfs etwas eng werden
Wenn man es nicht mit einer sogenannten "gewachsenen" Installation zu tun hat, kann man Platzmangel in der Regel vermeiden.
Einerseits gibt es Geräteeinbaudosen, die mehr Tiefe als das Standardmodell sind.
Manchmal ist es auch am einfachsten, eine Geräteeinbaudose mehr zu setzen, als Einsätze zu verbauen sind. Diese wird, abhängig vom ästhetischen Empfinden, mit einem Federdeckel oder einem Blinddeckel, der in den Abdeckrahmen integriert wird, verschlossen.
Und in manchen Fällen kann man ein starkes Leerrohr auch direkt an der Geräteeinbaudose vorbeiführen und die jeweils einzuführende Leitung aus einem Loch, das man ins Leerrohr schneidet, in die Geräteeinbaudose führen. Dies vermeidet, dass alle anderen Leitungen, die in dieses Leerrohr eingezogen werden, hinten in die Geräteeinbaudose gelegt werden müssen, wo sie Platz wegnehmen und gegebenenfalls vom Einsatz zusammengedrückt werden.
 

Mic6123

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Danke für die Antwort.

Was ich vllt noch dazu schreiben muss meine überlegung ist es eventuell ein Axing EOC1-32 Ethernet Over Coax Modem Adapter an die Multimedia Dosen zu hängen, damit ich zb aufn Dachboden mein PC mit Lan Kabel anschließen kann da wahrscheinlich das Wlan bis dahin schlecht ist.

Und aus dem Grund will ich in allen Zimmer eine Multimediadose setzen.
Deswegen hab ich mir überlegt ob das nicht das beste ist das ich vom Keller zur ersten Multimediadose ein Kabel verlege, und dann von dieser Dose zur nächsten Dose ein Kabel verlege. So wie in Bild 1 zusehen.

Ihr habt ja gemeint das ich es so verlegen soll wie in Bild 2 bzw. die optimale Variante wie Bild 3.

Was meint ihr dazu?
 

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Jung-Fernmelder

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Axing EOC1-32 Ethernet Over Coax Modem Adapter
Wenn man mit Leerrohren durch das Haus "fährt", kann man auch einfach Cat.7-Kabel und Netzwerkdosen verwenden anstatt einer solchen "Krücke".

Und aus dem Grund will ich in allen Zimmer eine Multimediadose setzen.
Der Verfasser dieses Beitrages würde Netzwerkdosen verbauen. In Summe dürfte dies auch die Kosten senken.
 
MartinP_Do

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Danke für die Antwort.

Was ich vllt noch dazu schreiben muss meine überlegung ist es eventuell ein Axing EOC1-32 Ethernet Over Coax Modem Adapter an die Multimedia Dosen zu hängen, damit ich zb aufn Dachboden mein PC mit Lan Kabel anschließen kann da wahrscheinlich das Wlan bis dahin schlecht ist.

Und aus dem Grund will ich in allen Zimmer eine Multimediadose setzen.
Deswegen hab ich mir überlegt ob das nicht das beste ist das ich vom Keller zur ersten Multimediadose ein Kabel verlege, und dann von dieser Dose zur nächsten Dose ein Kabel verlege. So wie in Bild 1 zusehen.

Ihr habt ja gemeint das ich es so verlegen soll wie in Bild 2 bzw. die optimale Variante wie Bild 3.

Was meint ihr dazu?
Das ist Mist, solange Du nicht zwei explizit getrennte Koax-Kabel-Netze hast... insbesondere, wenn Du Kabel - Internet benutzen willst ... sobals der EOC1-32 über irgendwelche Umwege in die Leitung zu Deinem Kabelrouter spuken kann, ist das Kabel-Internet wahrscheinlich weg ...
Das EOC1-32 verwendet den Frequenzbereich 5...208 MHz. Meines Dafürhaltens nach würde die Verwendung entsprechend Deiner Skizze den Rückweg (30 ... 65 MHz) vom Kabelrouter stören (und womöglich auch alle Rückwege der Kabelnutzer in der Nachbarschaft gleich mit!)

Die Beschreibung auf der Axing-Seite finde ich schon fast kriminell:
https://axing.com/produkt/eoc00132/


  • Daten-Übertragungsbereich 5…204 MHz, darf nur eingesetzt werden, wenn der Vorwärtswegfrequenzbereich ab 258 MHz beginnt

Das Bild auf der Axing Seite ist noch krimineller


Einen DOCSIS Router, ohne die Probleme überhaupt zu thematisieren ...



Die Installation, um obige Fallstricke zu vermeiden wird um so viel komplexer, dass sich stattdessen das Verlegen eines Netwerkkabels auch finanziell rechnen wird. Schon bevor man die Stromkosten für die EOC1-32 überhaupt in die Kalkulation mit einbezieht ...

Ich habe mal ein wenig in Deinem Bild 2 herumgekritzelt

1659710554178.png

In den Weg zu den "normalen" Antennendosen einen Rückwegfilter mit ORDENTLICH Dämpfung. Neben die Multimedia-Dose für den "Normal"-Strang noch eine weitere Antennendose - in die kommt das EOC1-32. Das Ganze ist trotzdem in zweifacher Hinsicht eine heikle Angelegenheit.
Zum einen besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Installation in das Netz vor dem Haus zurückstört, weil der Rückwegfilter nicht gut genug ist. Zum anderen kann der Kabelprovider durchaus auch irgendwann den Frequenzbereich unterhalb 204 MHz für DOCSIS verwenden. Die Kanäle könnten dann ggfs. in DEINEM Kabel Modem gestört werden ... Ich würde sagen Finger weg!
 
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MartinP_Do

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Ich empfehle das Lesen der Seite 12:

https://download.axing.com/BAs/BA_EOC-1-2-32.pdf
Man könnte das Kabel zum Strang der weiteren Antennendosen im 1.OG und auf dem Dachboden offen neben dem EOC-1-2-32 enden lassen, und die EOC TV-Buchse mit einem vorgeschalteten TZU 19-68X mit dem TV-Ausgang der Multimedadose verbinden ... über den "G.hN"-Ausgang dieses EOC wird dann das Signal in das Kabel zu den weiteren Antennendosen eingespeist... (Sowohl TV, insofern oberhalb 258 MHz als auch das aufmodulierte G.hN Signal - UKW-Radio von 88...108 MHz wird hingegen gesperrt)

Ich wäre gespannt ob man das korrekt eingepegelt bekommt... würde sicherlich interessant ....
 
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Ihr macht da aber auch wieder eine Aktion von...
Also: Grundsätzlich kann man das schon so bauen wie im Bild im allerersten Beitrag dargestellt. Baumstruktur, man muss aber die Dosen entsprechend abstufen (und zwar passend). Es sind ja "nur" 5 Dosen, bis bu 6 Dosen bekommt man mit dem UM / VF zugelassenem Material noch hin.
Natürlich hat die Baumstruktur diverse Nachteile bezüglich Erweiterbarkeit und Fehlern beim "herumwerkeln" an der Verkabelung, aber ein mal korrekt aufgebaut ist das durchaus so machbar, und wenn man dann nicht mehr rumfummelt auch technisch gesehen ohne Nachteile die den reinen Betrieb einschränken.


Dennoch würde ich das so nicht neu bauen, wenn ich sowieso Kabel verlegen muss (dann würde ich auch ein Sternnetz anstreben, aber dann Vollstern). Wenn aber die bestehende Verkabelung so aufgebaut ist und keine KAbel verlegt werden sollen, dann schon.
Andere Varianten gehen natürlich auch, so wie z.B. die von Martin in Beitrag 9. Persönlich würde ich das so aber auch nicht machen, da es so einfach schwieriger wird das ganze symmetrisch zu bekommen und so meistens mehr Bauteile nötig sind und die Anlage unübersichtlicher wird (Mischnetz).

Mit Kabeln "fahren" tut man meiner persönlichen Erfahrung nach übrigens nur in Baden-Württemberg.
 
MartinP_Do

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Das mit dem "Aktion von" ist vielleicht gerechtfertigt.
Aber man sollte die Planung solcher Sachen schon sorgfältig machen, und eher einmal zuviel alles überdenken, als einmal zuwenig ...
Wenn die Planung schlecht ist, heißt es teuer nachbessern, oder man lebt mit den Mängeln, und wird jedes Mal durch z. B. Bildstörungen in einem Zimmer daran erinnert ...
Der Thread-Ersteller wäre ja ohne Nachbohren nicht mit seinen toxischen g.hn Geräten herausgerückt ;-)
Andere Varianten gehen natürlich auch, so wie z.B. die von Martin in Beitrag 9. Persönlich würde ich das so aber auch nicht machen, da es so einfach schwieriger wird das ganze symmetrisch zu bekommen

Ansatzweise hatte das der Techniker beim Setzen der Multimediadose und Aufbau einer neuen Verteilplatte mit Verstärker im Auftrag von Unitymedia aber bei mir hinbekommen.

Am Ausgang des Hausverstärkers folgte ein Abzweiger mit 1,6 dB Stammdämpfung / 8,5 dB Abzweigdämpfung.

Habe kein Kabelfernsehen gebucht, deshalb hat der Techniker das vorhandene Antennenleitungsnetz in Baumstruktur nicht am Stammausgang des Abzweigers angeschlossen (auch nicht zum Einmessen). Am Stammausgang hing deshalb ein Abschlusswiderstand.

Vom Abzweigausgang ging es über ein neues Antennenkabel zur neu gesetzten Multimediadose...

Inzwischen ist das aber umgebaut. Der Abzweiger ist ausgebaut, geht direkt vom Verstärkerausgang über den Erdungsblock zur Multimediadose...
Mit dem originalen Setup war der OFDM, der ja bis hoch nach 861 MHz geht nicht sauber genug, und die Fritzbox hat sich alle paar Stunden neu gestartet ...
 
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Mic6123

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Ersteinmal vielen dank für die ganzen Ratschläge.

Ich hab mir das glau ein bisschen zu einfach vorgestellt😆

Aber ich hab mir das jetzt nochmal alles durchgelsen und überlegt.
Ich denke die beste Variante, da ich eh gerade am Renovieren bin und Kabel neu ziehen muss. Mach ich die Stern Veriante.

Ich geh dann von jeder Dose mit einem Leer Rohr runter in den Keller? RIchtig? Langt da jeweils ein Leer Rohr Durchmesser so 32mm?
Ich würde dann auch neben jede Antennendose eine Netzwerkdose instalieren. Somit müsste durch jedes Leer Rohr zwei Kabel durchgezogen werden, einmal ein Cat 7 Kabel ( gibts da empfehlungen welches gut ist? Und ein Antennenkabel. Richtig?

Hab ich das so richtig vertanden?

Danke für eure Tipps
 

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Jung-Fernmelder

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Ihr macht da aber auch wieder eine Aktion von...
Wenn Nicht-Handwerker damit beginnen, Handwerksleistungen zu planen ...
Letztendlich wird aber nur vor Ort entschieden werden können, welche Lösung realisiert werden wird. Schließlich ist beispielsweise auch zu beachten, wo bereits Leitungsführungskanäle beziehungsweise -schächte vorhanden sind. Außerdem möchte man Tapezier-, Maler-, Stuckateur-, Brandschutzarbeiten und viele mehr bestmöglich vermeiden.

Mit Kabeln "fahren" tut man meiner persönlichen Erfahrung nach übrigens nur in Baden-Württemberg.
Gut zu wissen, vielleicht werde ich irgendwann meine Herkunft verschleiern müssen. In meinem privaten Umfeld im Großherzogtum Baden ist dies übrigens tatsächlich ein sehr gebräuchlicher, umgangssprachlicher Begriff, den nicht nur Handwerkerinnen und Handwerker kennen, sondern auch fast alle anderen.

Ich würde dann auch neben jede Antennendose eine Netzwerkdose instalieren. Somit müsste durch jedes Leer Rohr zwei Kabel durchgezogen werden, einmal ein Cat 7 Kabel
Das stellt gewissermaßen die Maximallösung dar. Aus Sicht des Verfassers dieses Beitrages ist diese die beste. Warum nicht etwas mehr machen, wenn man ohnehin renoviert? Viele, die so gedacht und gehandelt haben, konnten davon profitieren.

Ich geh dann von jeder Dose mit einem Leer Rohr runter in den Keller? RIchtig? Langt da jeweils ein Leer Rohr Durchmesser so 32mm?
Ja, vollkommen korrekt. Leerrohre der Größe EN32 bieten wirklich viel Reserve für spätere Erweiterungen. Bei der Verlegung bitte die Themen Brandschutz und Statik nicht vernachlässigen.
Der Verfasser dieses Beitrages empfiehlt übrigens die Leerrohre des Herstellers Fränkische. Diese lassen sich einfach viel besser verarbeiten als markenlose Produkte. Die Leerrohre dieses Herstellers sind besonders flexibel sowie belastbar und man kann sie durch leichtes Auseinanderziehen sogar ein wenig längen, wenn man versehentlich ein zu kurzes Stück abgelängt hat. Außerdem ist bei zwei Größen innen eine besondere Gleitschicht vorhanden, die das Einziehen der Leitungen vereinfacht - in der Regel auch ganz ohne Silikonspray und ohne (improvisiertes) Gleitmittel. Zum Einziehen der Leitungen empfiehlt der Verfasser dieses Beitrages übrigens einen hochwertigen "Kabelblitz".
 
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CAT 7 ist eigentlich Overkill, für Gigabit LAN reicht auch CAT 5. Mit CAT6 wäre auch 2,5 Gbit möglich...
Bezüglich der Kabel kannst Du Dir noch überlegen, ob Du Halogenfreie Kabel haben willst. Die sollen im Brandfall keine Dioxine freisetzen. Ich habe mich dagegen entschieden, da es im Haushalt so viel Halogenkunststoffe, z.B. PVC, gibt, dass man durch die Kabel alleine nicht viel erreicht...
 

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Aber kann man Cat 5 Kabel zusammen in ein Leer Rohr mit dem Antennekabel zusammen verlegen? Ist das Cat 5 Kabel ausreichen abgeschirmt?
 

Jung-Fernmelder

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Ja, das kann man tun; gewöhnliches Gigabit-Ethernet wird dadurch nicht gestört und stört auch nicht das Signal des Breitbandkabels. Ob der Preisunterschied zwischen Cat.5 und Cat.7 "den Kohl fett macht", muss man selbst wissen. Es besteht das Risiko, dass die eingezogenen Leitungen erneuert werden müssen, wenn auf 2,5-Gigabit-Ethernet umgestellt werden wird. Dank Verlegung in Leerrohren wäre der Arbeitsaufwand jedoch eher moderat.
 
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Gibt es überhaupt (noch) Cat5 für Unterputz? Das sind doch eigentlich immer mind. Cat6!?
Würde auf jeden Fall kein "normales" Patchkabel durchziehen. ;)
Verlegekabel sind aufgrund des Kupferpreises recht teuer ... Ich habe aus Unwissenheit für das Versetzen der Fritzbox aus dem Keller in das Erdgeschoss Litzenkabel in CCA (Copper Coated Aluminium) gekauft - da brauchte ich an beiden Seiten Stecker. Bisher keine negativen Auswirkungen festgestellt, außer dass man die RJ45 Stecker schlechter, als bei echter Kupferlitze konfektioniert bekommt. Die Adern federn deutlich stärker zurück....
Die Kabellängen sind aber nur etwa 10...12 Meter ....

Der Preisunterschied ist schon signifikant ...

100 Meter CAT 6 Massivleiter Kupfer über 100 €
https://www.kabelscheune.de/Netzwerkkabel-Verlegekabel/Cat-6-Verlegekabel-S-FTP-PIMF-grau.html


100 Meter Cat 6 Litze in CCA knapp 60€
https://www.kabelscheune.de/Netzwer...t-6-S-FTP-PIMF-halogenfrei-flexibel-grau.html

100 Meter CAT 5e (Reicht auch für Gigabit Ethernet) in CCA 45 €
https://www.kabelscheune.de/Netzwer...etzwerkkabel-Cat-5e-SF-UTP-flexibel-grau.html

Muss man aber schauen, wo sich das Anbietet. Litze würde ich nicht verwenden, um LAN Steckdosen mit LSA-Plus Schneidklemm zu installieren. Da Massivleiter aus Vollkupfer ...

Kann natürlich sein. dass die CCA Kabel noch nicht lange genug liegen (ca 8 Jahre) oder nicht lang genug sind damit Probleme auftreten....
 
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