- Ausbau in Greven (Westf.) Beitrag #1
Mr.Lebowski
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Hallo in die Runde!
Ich benötige mal eure Einschätzung der Lage.
Ich wohne in 48268 Greven.
Die Nachbarkommunen haben entweder über das Vectoring der Telekom, oder über eigene Initiativen schnelleres Internet erhalten. Besonders ist hier das TKRZ Emsdetten zu nennen. Die liefern fast der ganzen Stadt FTTH!!! In der nächsten Metropole Münster werden gerade erst Bauarbeiten für das Vectoring angestoßen. Unser, nennen wir es mal Stadtteil, Gimbte hat sich aus eigener Tasche eine Glasfaserleitung legen lassen. Kosten hier um die 100.000. Gimbte liegt rund 8km von der Stadt selbst entfernt.
Nun, ich sitze am Stadtrand mit 6Mbit/s down und 700 Kbit/s up. „Funfact“ = bis vor 12 Jahren (!!!) hatte ich echte 16Mbit/s (=über 1MB/s Download). Alle LAN Partys waren immer bei mir…. Dann kam einfach die Drossel, weil die Anzahl der Anschlüsse sich vervielfachte.
Ich habe mich an den Pressesprecher der Stadt gewandt. Von dort hieß es, es ist nichts geplant. Dann habe ich mit einer Bekannten von mir gesprochen. Diese war bis Ende 2015 Beamtin bei der Telekom. Die Gute hat sich bei Ihren Kollegen mal schlau gemacht. Bei uns ist es wohl so, dass eine gewisse Prozentzahl der Bewohner im Kern der Stadt leben. Dort befindet sich auch eine Hauptstelle / Hauptverteiler (heißt das so?) im ehm. Postamt. Die Bewohner im innerstädtischen Bereich schaffen schon jetzt um die 50 Mbit/s. Somit sei die Vorgabe des Bundes erfüllt und Greven nicht mehr Förderungsfähig - zumindest aus Sicht des Festnetzes.
Es bestehen, in einem gedachten „C“, um mich herum UM Anschlüsse. Leider wurde mein Bereich in den 80´gern nicht mehr mit einem Kabelanschluss versorgt. Nun besteht seit einem Jahr im Bauch des gedachten „C“ ein Neubaugebiet. Bislang wurden dort ca. 550 Grundstücke bebaut und im Laufe des Jahres 2016 werden noch weitere 160 Folgen. Wir sprechen hier von Grundstücken, auf welchen zum überwiegenden Teil Mehrfamilienhäuser gebaut wurden / werden.
Glaubt Ihr, dass sich UM hier engagieren würde? Immerhin könnten mehr als 4000 Haushalte (Bestand und Neu) in diesem „C“, welches langsam zu einem gefüllten „D“ wird, erreicht werden.
Hat jemand Erfahrungen in diesem Bereich gemacht?
Wo kann man überhaupt eine solche Evaluation anstoßen?
Zitat Westfälische Nachrichten vom 17.02.2016: Die Branche der Kabelnetzbetreiber in Deutschland bleibt auf Wachstumskurs und gräbt den klassischen Telekom-Unternehmen mit superschnellen Internetanschlüssen weiter das Wasser ab. Im vergangenen Jahr steigerte die Kölner Unitymedia den Gewinn aus dem operativen Geschäft um 8 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro und den Umsatz um 6 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, wie der Anbieter am Mittwoch mitteilte. (http://www.wn.de/NRW/2275669-Telekommunikation-Kabelbranche-bleibt-auf-Wachstumskurs)
Ich benötige mal eure Einschätzung der Lage.
Ich wohne in 48268 Greven.
Die Nachbarkommunen haben entweder über das Vectoring der Telekom, oder über eigene Initiativen schnelleres Internet erhalten. Besonders ist hier das TKRZ Emsdetten zu nennen. Die liefern fast der ganzen Stadt FTTH!!! In der nächsten Metropole Münster werden gerade erst Bauarbeiten für das Vectoring angestoßen. Unser, nennen wir es mal Stadtteil, Gimbte hat sich aus eigener Tasche eine Glasfaserleitung legen lassen. Kosten hier um die 100.000. Gimbte liegt rund 8km von der Stadt selbst entfernt.
Nun, ich sitze am Stadtrand mit 6Mbit/s down und 700 Kbit/s up. „Funfact“ = bis vor 12 Jahren (!!!) hatte ich echte 16Mbit/s (=über 1MB/s Download). Alle LAN Partys waren immer bei mir…. Dann kam einfach die Drossel, weil die Anzahl der Anschlüsse sich vervielfachte.
Ich habe mich an den Pressesprecher der Stadt gewandt. Von dort hieß es, es ist nichts geplant. Dann habe ich mit einer Bekannten von mir gesprochen. Diese war bis Ende 2015 Beamtin bei der Telekom. Die Gute hat sich bei Ihren Kollegen mal schlau gemacht. Bei uns ist es wohl so, dass eine gewisse Prozentzahl der Bewohner im Kern der Stadt leben. Dort befindet sich auch eine Hauptstelle / Hauptverteiler (heißt das so?) im ehm. Postamt. Die Bewohner im innerstädtischen Bereich schaffen schon jetzt um die 50 Mbit/s. Somit sei die Vorgabe des Bundes erfüllt und Greven nicht mehr Förderungsfähig - zumindest aus Sicht des Festnetzes.
Es bestehen, in einem gedachten „C“, um mich herum UM Anschlüsse. Leider wurde mein Bereich in den 80´gern nicht mehr mit einem Kabelanschluss versorgt. Nun besteht seit einem Jahr im Bauch des gedachten „C“ ein Neubaugebiet. Bislang wurden dort ca. 550 Grundstücke bebaut und im Laufe des Jahres 2016 werden noch weitere 160 Folgen. Wir sprechen hier von Grundstücken, auf welchen zum überwiegenden Teil Mehrfamilienhäuser gebaut wurden / werden.
Glaubt Ihr, dass sich UM hier engagieren würde? Immerhin könnten mehr als 4000 Haushalte (Bestand und Neu) in diesem „C“, welches langsam zu einem gefüllten „D“ wird, erreicht werden.
Hat jemand Erfahrungen in diesem Bereich gemacht?
Wo kann man überhaupt eine solche Evaluation anstoßen?
Zitat Westfälische Nachrichten vom 17.02.2016: Die Branche der Kabelnetzbetreiber in Deutschland bleibt auf Wachstumskurs und gräbt den klassischen Telekom-Unternehmen mit superschnellen Internetanschlüssen weiter das Wasser ab. Im vergangenen Jahr steigerte die Kölner Unitymedia den Gewinn aus dem operativen Geschäft um 8 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro und den Umsatz um 6 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, wie der Anbieter am Mittwoch mitteilte. (http://www.wn.de/NRW/2275669-Telekommunikation-Kabelbranche-bleibt-auf-Wachstumskurs)