VPN Verbindungen vom Telekom Netz zum Unitymedia Netz (beides IPV4) zwischen 2 Ftitzboxen funktionieren nicht.
Ich habe das leider auch feststellen müssen.
Quatsch, stimmt nicht.
Ich habe hier seit Jahre eine stabile VPN Verbindungen zwischen einer 6490 Cable (im KBW Netz), einer 7490 (Telekom) sowie einer weiteren 7360 hinter einem Modem (KBW).
Die Verbindungen werden jeweils immer sauber aufgebaut und problemlos über Wochen gehalten. Selbst 80GB Backup Images von VMs kann ich darüber jagen.
Man muss nur den Speed drosseln, weil die 6490 im Upload nicht mit 10Mbit klarkommt. Max sind 8 Mbit drin, da kann man dann aber auch nicht mehr telefonieren oder surfen. Außerdem ist das Telefonbuch etc sehr langsam.
Dann bin ich anscheinend zu blöd
Ausgangssituation:
4 Fritzboxen liefen bei mir im VPN Verbund (alle im Telekomnetz) immer einwandfrei, ausser, daß die VPN-Verbindung quälend langsam war.
Das lag aber an den langsamen DSL-Leitungen und dem geringen Upload von nur 128 oder 256 und 512 kBit.
Dann bin ich mit dem ersten Anschluss zu UM gewechselt (Fritzbox 6360 IPV4 only), die habe ich schon nicht mehr in den Verbund der verbliebenen
3 Fritzboxen (Telekom) bekommen, obwohl alles korrekt eingerichtet war.
2 Jahre später dann bin ich mit dem 2ten Anschluss zu UM gewechselt (Fritzbox 6490 DSLITE)
Daraufhin habe ich die Anschlussvarianten unter den beiden Boxen 6360 und 6490 von UM tauschen lassen, da ich IPV4
an dem Standort der 6490 dringender benötige.
Dann habe ich versucht, eine VPN Verbindung von der 6490 (mit dann IPV4 only) zu den restlichen 2 verbliebenen Fritzboxen (Telekomnetz)
aufzubauen, was auch scheiterte, es war nicht möglich, die Verbindung zum Laufen zu bekommen, alles mögliche probiert.
Auch eine VPN Verbindung zwischen der neuen 6490 UM (IPV4) und der alten 6360 UM (jetzt dann DSLITE) geht überhaupt nicht, da die Boxen
in dieser Konstellation (1 BOX DSLITE und die andere BOX IPV4) einen Bug haben.
Jetzt habe ich dann endlich die verbliebenen 2 Telekom Anschlüsse auch noch zu UM gewechselt, da mir die geringe Telekom Bandbreite
tierisch auf den Keks ging.
Da jetzt alle Anschlüsse bei UM laufen, habe ich dieses Vorhaben nun endgültig aufgegeben.
Alle Rechner habe ich letztens auf WIN10 upgedatet und mir den Microsoft Cloud Speicher mit 50 GB für 2€/Monat gebucht.
Das läuft tadellos, alle Dateien sind sofort auf allen Rechnern verfügbar, es gibt keinerlei Datenverluste beim Übertragen im Hintergrund.
Das war eigentlich nicht die Lösung, die ich mir vorgestellt hatte, ich mag es nicht, wenn sensible Daten in der Cloud liegen,
aber durch die Unwägbarkeiten die ich mir durch das Unitymedia Netz eingefangen habe, musste ich wohl diese Lösung akzeptieren.
Ich weiß nicht, ob diese Einschränkung der Nichtmachbarkeit einer VPN Verbindung zwischen UM und Telekom Netz
örtlich auf meinen Bereich beschränkt ist, andere bekommen es ja hin, andersherum ist es jetzt auch egal, da ja jetzt
alle Anschlüsse bei UM laufen und sich die VPN Geschichte damit jetzt ein für alle mal erledigt hat.
Ich glaube nicht, daß man da in Zukunft als Privatkunde wieder auf IPV4 umgestellt wird.
Da die Telekom den mal geplanten Ausbau hier jetzt zu guter Letzt auch noch gecancelt hat und auch
in Zukunft nicht mehr durchführen wird musste ich mich zwischen Cholera und Pest entscheiden und
habe die letzten 2 der ursprünglich 4 Telekom Anschlüsse auch noch zu UM umgezogen.
Glücklich bin ich damit ehrlich gesagt nicht, aber mangels Alternative habe ich mich jetzt
auf Dauer in eine totale Abhängigkeit von UM gegeben.
Im Prinzip haben die mich jetzt voll in der Hand, könnten bei mir lustig die Preise erhöhen, oder
mir die eine verbliebene IPV4 noch klauen, ich müsste zwangsweise alles schlucken. :heul:
Gruß Andreas