Moinsen,
bin der börzel und trage mich derzeit schwanger mit der Idee, von Tante T auf Unitymedia zu wechseln, also Teflon und DSL, und halt auch Fernsehen.
Habe aber erschreckend viele und vor allem aktuelle (April/Mai/Juni 2009) Negativberichte über Unitymedia, deren Service und halt eben auch bezüglich der Technik gelesen. Wohne direkt in ESW am Rand der Innenstadt.
Mir war Telefonflat mit drei Nummern + DSL 20.000 + Digital-TV angeboten worden, zusammen für 35.- Euros.
Im Internet les ich aber hie und da, daß die 35.- Euros nicht inkl. TV wären, sondern man also die bisherigen rund 17.- Euro Kabelgebühren zusätzlich zu den 35.- Öcken zahlen müsse.
Was stimmt denn da nun? Wenn dem so ist, kann ich gleich bei Tante T bleiben.
Zudem hab ich gelesen, daß wenn man alles übers Kabel nimmt, also Teflon, DSL und TV, man vom Kabel-Hausanschlußverstärker/-verteiler im Keller bis hoch in die Wohnung ein speziell abgeschirmtes Kabel hochlegen lassen muß, was bei der Butze, in der wir hier zur Miete wohnen, technisch kaum möglich ist. Die vorhandenen Kabel sind, ebenso wie der bisherige Kabel-Hausanschlußverstärker/-verteiler, uralt-lavendel, wahrscheinlich über 20 Jahre alt.
Derzeit haben wir zudem das Problem, daß mit dem alten Kabel-Hausanschlußverstärker/-verteiler im ganzen Haus (acht Mietparteien) der TV-Empfang bei etlichen Sendern erbärmlich schlecht ist, Schnell, schräge, senkrechte und waagerechte Streifen, schwammiges Bild usw. usw. alles ist drin. Ok, das ist noch alte Analog-Technik wurde uns gesagt, aber alle Mieter zahlen direkt an Unitymedia, weil denen der Verteiler gehört. Uns wurde gesagt, daß das ein paar hundert Euros kostet, wenn der getauscht werde.
Was ich hierbei nicht verstehe: wenn Unitymedia doch der Apparat gehört, und man monatlich an die Gebühren zahlt, müsste Unitymedia den Kasten im Keller doch kostenlos wechseln, damit das TV-Bild wieder auf allen analogen Sendern (wir haben nur analog) einwandfrei wird, oder nicht?
Wie seht Ihr das?
So, und dann noch was: wenn Unitymedia im Keller einen neuen Kasten installiert, und man darüber dann nicht nur fernsieht, sondern auch DSL und Teflon betreibt, so kann trotzdem jeder an den Kasten und die Verkabelung ran, weil das alles blank und offen ist, und, wie wir erfahren haben, und Unitymedia noch nicht mal bereit wäre, einen Blechkasten drumherum zu setzen, damit das verschlossen und sicher vor irgendwelchen Fummelfreaks ist (das Haus ist leider unsicher, an mehreren Stellen kann jederzeit ein Fremder ins Haus, der Vermieter macht nix und lässt die Butze vergammeln...)
Bei Tante T ist der Hausverteiler für die Telefon/DSL-Anschlüsse im Haus verplombt und versiegelt und so zugemacht, daß den echt nur ein T-Com-Techniker mit einem Spezialschraubendreher aufbekommt.
Warum macht Unitymedia sowas nicht?
So, wie die den Kabel-Hausanschlußverstärker/-verteiler installieren würden, kann da jederzeit jeder dran und anzapfen oder z.B. auch mal eben die Kabel durchschneiden usw. usw. - sowas gefällt mir gar nicht.
Wie sieht Ihr das?
Grüsse vom
börzel