- Die Zukunft von DVB-T bzw. DVB-T2 Beitrag #1
HNIKAR
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Laut einem aktuellen Bericht auf teltarif.de haben haben die ITU ( Internationale Fernmeldeunion), die Deutsche TV-Plattform und die NLM
(Niedersächsische Landesmedienanstalt) den Abschlussbericht des "DVB-T2 Modellversuchs Norddeutschland" auf der IFA vorgestellt.
Darin kommt man zu dem Ergbnis, dass DVB-T2 in Deutschland marktreif sei.
Das ist eine wenig verwunderliche Aussage, wenn man sich z. B. unsere Nachbarland Frankreich anschaut.
Dort wird DVB-T2 schließlich bereits seit 2008 erfolgreich und flächendeckend eingesetzt. In Großbritannien ebenfalls.
Im Grunde sind sämtliche unserer Nachbarländer (insbesondere in Osteuropa) wesentlich weiter was DVB-T2 anbelangt.
Aus meiner Sicht ist DVB-T in Deutschland daher nicht nur marktreif, sondern viel eher überreif!
Im Abschlussbericht wird die Befürchtung geäußert, dass dem terrestrischen Fernsehen ein weiterer Frequenzverlust droht,
wenn die Weiterentwicklung von DVB-T jetzt nicht konsequent vorangetrieben wird.
Die Begehrlichkeiten der Mobilfunkanbieter auf die lukrativen DVB-T-Frequenzbänder steigen mit dem zunehmenden Bandbreitenhunger,
den das Wachstum beim mobilen Internet derzeit dem Mobilfunk beschert, enorm.
Auf der letzten Weltfunkkonferenz (WRC) der ITU im Januar stand diese Grundsatzfrage jedenfalls bereits auf dem Tableau.
Ich würde das für eine bedauerliche Entwicklung halten, denn wenn dieser Weg erstmal eingeschlagen ist, dann gibt es kein Zurück mehr.
DVB-T ist in meinen Augen nach wie vor ein wichtiges, unverzichtbares 3. Standbein des Fersehens in Deutschland.
Zweifellos wurde es sträflich vernachlässigt in den letzten 10 Jahren...
DVB-T2 bietet die Möglichkeit, endlich ein wenig zu DVB-C und DVB-S2 aufzuschließen.
Die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten, die bisher die Entwicklung von DVB-T maßgeblich vorangetrieben haben,
müssen sich dringend mit den privaten Anbietern zusammensetzen und eine schnelle Umsetzung von DVB-T2 veranlassen.
Die Lösung liegt eigentlich so nahe: Eine Implementierung von DVB-T2 im MPEG-4-Standard und konsequenter Nutzung der 256-QAM-Modulation.
Die Öffentlich-Rechtlichen in Stuttgart (Frauenkopf) setzten z. B. bei TVB-T mit ihren 12 Sendern auf die veraltete MPEG-2-Kompression,
während die Privaten bzw. in diesem Fall RTL bei ihrem fragwürdigen VISEO+-Angebot mit 6 Sendern auf den besseren MPEG-4-Standard bauen.
DVB-T2 in Verbindung mit MPEG-4 würde erstmals sogar HD-Inhalte via DVB-T ermöglichen.
Wenn ich jetzt an gewisse Nichteinspeisungen denke, dann sollte das die Öffentlich-Rechtlichen in Ihrem DVB-T2-Bestreben doch beflügeln.
Hier in der Region Stuttgart könnte so z. B. das gesamte bisherige Programmangebot der Öffentlich-Rechtlichen verlustfrei in HD gesendet werden.
Was mich hier auch wieder maßlos ärgert, weil es sich einmal mehr als BREMSKLOTZ erweist, ist die Anspruchshaltung der Privaten Sender
(vor allem die der beiden großen privaten Sendergruppen RTL- und Pro7Sat1Media - wer hätt's gedacht...).
Wie man schon an "Viseo+" sieht, wollen diese ihr Angebot um's Verrecken nur mit Grundlosverschlüsselung anbieten.
So wird das nichts... :nein:
Zur Not müssen die Öffentlich-Rechtlichen eben im Alleingang den Vorreiter mimen um nicht vollständig in die totale Abhängigkeit
der beiden Kabelnetzbetreiber und Astra zu geraten. :kafffee:
Wie steht ihr dazu?
Welche Bedeutung messt ihr dem terrestrischen Fernsehen zu?
Hat DVB-T/DVB-T2 aus eurer Sicht eine Zukunft?
Wie seht ihr die politische Funktion von DVB-T als "3. Standbein"?
(Niedersächsische Landesmedienanstalt) den Abschlussbericht des "DVB-T2 Modellversuchs Norddeutschland" auf der IFA vorgestellt.
Darin kommt man zu dem Ergbnis, dass DVB-T2 in Deutschland marktreif sei.
Das ist eine wenig verwunderliche Aussage, wenn man sich z. B. unsere Nachbarland Frankreich anschaut.
Dort wird DVB-T2 schließlich bereits seit 2008 erfolgreich und flächendeckend eingesetzt. In Großbritannien ebenfalls.
Im Grunde sind sämtliche unserer Nachbarländer (insbesondere in Osteuropa) wesentlich weiter was DVB-T2 anbelangt.
Aus meiner Sicht ist DVB-T in Deutschland daher nicht nur marktreif, sondern viel eher überreif!
Im Abschlussbericht wird die Befürchtung geäußert, dass dem terrestrischen Fernsehen ein weiterer Frequenzverlust droht,
wenn die Weiterentwicklung von DVB-T jetzt nicht konsequent vorangetrieben wird.
Die Begehrlichkeiten der Mobilfunkanbieter auf die lukrativen DVB-T-Frequenzbänder steigen mit dem zunehmenden Bandbreitenhunger,
den das Wachstum beim mobilen Internet derzeit dem Mobilfunk beschert, enorm.
Auf der letzten Weltfunkkonferenz (WRC) der ITU im Januar stand diese Grundsatzfrage jedenfalls bereits auf dem Tableau.
Ich würde das für eine bedauerliche Entwicklung halten, denn wenn dieser Weg erstmal eingeschlagen ist, dann gibt es kein Zurück mehr.
DVB-T ist in meinen Augen nach wie vor ein wichtiges, unverzichtbares 3. Standbein des Fersehens in Deutschland.
Zweifellos wurde es sträflich vernachlässigt in den letzten 10 Jahren...
DVB-T2 bietet die Möglichkeit, endlich ein wenig zu DVB-C und DVB-S2 aufzuschließen.
Die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten, die bisher die Entwicklung von DVB-T maßgeblich vorangetrieben haben,
müssen sich dringend mit den privaten Anbietern zusammensetzen und eine schnelle Umsetzung von DVB-T2 veranlassen.
Die Lösung liegt eigentlich so nahe: Eine Implementierung von DVB-T2 im MPEG-4-Standard und konsequenter Nutzung der 256-QAM-Modulation.
Die Öffentlich-Rechtlichen in Stuttgart (Frauenkopf) setzten z. B. bei TVB-T mit ihren 12 Sendern auf die veraltete MPEG-2-Kompression,
während die Privaten bzw. in diesem Fall RTL bei ihrem fragwürdigen VISEO+-Angebot mit 6 Sendern auf den besseren MPEG-4-Standard bauen.
DVB-T2 in Verbindung mit MPEG-4 würde erstmals sogar HD-Inhalte via DVB-T ermöglichen.
Wenn ich jetzt an gewisse Nichteinspeisungen denke, dann sollte das die Öffentlich-Rechtlichen in Ihrem DVB-T2-Bestreben doch beflügeln.
Hier in der Region Stuttgart könnte so z. B. das gesamte bisherige Programmangebot der Öffentlich-Rechtlichen verlustfrei in HD gesendet werden.
Was mich hier auch wieder maßlos ärgert, weil es sich einmal mehr als BREMSKLOTZ erweist, ist die Anspruchshaltung der Privaten Sender
(vor allem die der beiden großen privaten Sendergruppen RTL- und Pro7Sat1Media - wer hätt's gedacht...).
Wie man schon an "Viseo+" sieht, wollen diese ihr Angebot um's Verrecken nur mit Grundlosverschlüsselung anbieten.
So wird das nichts... :nein:
Zur Not müssen die Öffentlich-Rechtlichen eben im Alleingang den Vorreiter mimen um nicht vollständig in die totale Abhängigkeit
der beiden Kabelnetzbetreiber und Astra zu geraten. :kafffee:
Wie steht ihr dazu?
Welche Bedeutung messt ihr dem terrestrischen Fernsehen zu?
Hat DVB-T/DVB-T2 aus eurer Sicht eine Zukunft?
Wie seht ihr die politische Funktion von DVB-T als "3. Standbein"?