Unitymedia Router Netgear hinter FB 6320 Cable

Diskutiere Router Netgear hinter FB 6320 Cable im FRITZ!Box für Kabel Internet Forum im Bereich Internet und Telefon; Hallo an Alle. Bin absolut neu hier und hoffe, dass mir jemand helfen kann. Habe seit einiger Zeit von UM Vertrag Premium 100 und betreibe...
  • Router Netgear hinter FB 6320 Cable Beitrag #1

HRLenz

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Hallo an Alle.
Bin absolut neu hier und hoffe, dass mir jemand helfen kann.
Habe seit einiger Zeit von UM Vertrag Premium 100 und betreibe HD-Recorder und TV,
sowie über FB 6320 Cable, Telefon und PC über LAN und 2 Laptop über WLAN.
Siehe Abbildung:

Möchte nun mittels Router Netgear WGR614 v7 hinter FB 6320 Cable PC und 1 Laptop über LAN
und 1 Laptop über WLAN betreiben.
Siehe Abbildung.

Wer kann mir helfen?
Wie muss ich fb und Router konfigurieren?
Schon jetzt vielen Dank an alle Helfer!!
HRLenz
 
  • Router Netgear hinter FB 6320 Cable Beitrag #2
In diesem Fall (Dein NetGear-Router ist ein Altertümchen) würde ich eher dazu raten, einfach einen Gigabit-Switch zu kaufen.

Vom konkreten Fall abgesehen, erfolgt der Anschluß eines eigenen Routers hinter den Unitymedia-Zwangsroutern immer nach denselben zwei Schemata:
  • Routing-Funktionalität soll im Zwangsrouter verbleiben, eigener Router wird zum Switch/WLAN-Access-Point degradiert (empfohlen)
    • Umstellen des nachgeschalteten/zweiten Routers in den Modus "IP-Client"
      IP wird im Idealfall statisch auf "Subnetz des ersten Routers, Hostadresse 2" umgestellt, bei einem Subnetz von 192.168.178.0 also 192.168.178.2, kann aber auch dynamisch durch den ersten Router zugewiesen werden
    • DHCP im ersten Router an, im zweiten Router aus
    • WLAN nach Wunsch an/an, aus/aus, an/aus, aus/an
    • Bei WLAN an/an, Betrieb nach Wunsch:
      • Gleiche SSID, gleiches Passwort = selbes WLAN, Clients buchen sich automatisch am stärkeren Sender ein -> Empfohlen für Router mit gleichem WLAN-Standard¹
      • Unterschiedliche SSID, Passwörter gleich oder unterschiedlich = aus Sicht der Clients unterschiedliche WLANs, Clients bleiben so lange am eingebuchten Sender, bis die Verbindung ganz abreißt -> Empfohlen für Router mit unterschiedlichen WLAN-Standards (Damit die Clients nach Möglichkeit im N-Netz des einen Routers bleiben, nachdem sie sich dort angemeldet haben, und nicht zum stärkeren, aber deutlich langsameren G-Netz wechseln)
    oder
  • Routing-Funktionalität soll beim eigenen Router liegen, Zwangsrouter muß dabei leider mangels Bridge-Modus auch ein Router bleiben (nicht empfohlen)
    • Umstellen des nachgeschalteten/zweiten Routers in den Modus "Internet über LAN1", bei reinen WAN-Routern (ohne DSL-/Kabel-Modem) ist das bereits der Normalzustand
    • Im zweiten Router erfolgt der Internet-Verbindungsaufbau wie folgt: Zugangsdaten sind nicht nötig; Adressbezug vorzugsweise statisch (s.o.), alternativ geht aber auch DHCP
    • Erfolgt der Internet-Zugang über IPv4, wenn möglich im ersten Router den zweiten Router als DMZ-Host definieren, alternativ im ersten Router alle Ports auf den zweiten forwarden.
    • Im zweiten Router das lokale LAN für ein anderes Subnetz konfigurieren als das des ersten Routers. Nutzt der erste Router z.B. 192.168.178.0, könnte man im zweiten Router z.B. 192.168.0.0 oder 192.168.1.0 usw. verwenden.
    • DHCP im zweiten Router an, im ersten kann es deaktiviert werden, wenn der zweite Router eine statische IP bekommen hat.
    • WLAN im ersten Router aus, im zweiten nach Wunsch.
    • LAN-Verbindungen nur noch am zweiten Router.

Die zweite Variante sollte man eigentlich nur dann in Erwägung ziehen, wenn man ein Drecknikotzlor TC7200 am Schuh kleben, dabei aber immerhin noch IPv4 und freigeschaltete Port-Forwarding/DMZ-Funktionalität hat.


¹Natürlich im Einklang mit den verwendeten Clients. Wenn man nur Clients mit WLAN N hat, dann spielt es keine Rolle, daß ein Router zusätzlich noch WLAN AC könnte.
 
  • Router Netgear hinter FB 6320 Cable Beitrag #3
Umstellen des nachgeschalteten/zweiten Routers in den Modus "Internet über LAN1", bei reinen WAN-Routern (ohne DSL-/Kabel-Modem) ist das bereits der Normalzustand
Die LAN1 Funktion kenne ich nur von Fritzboxen. Bei Routern ohne Modem gehört die Verbindung dann in den WAN Port. Aber wie du schon richtig bemerkst, Doppelnat ist murks.
 
  • Router Netgear hinter FB 6320 Cable Beitrag #4
Umstellen des nachgeschalteten/zweiten Routers in den Modus "Internet über LAN1", bei reinen WAN-Routern (ohne DSL-/Kabel-Modem) ist das bereits der Normalzustand
Die LAN1 Funktion kenne ich nur von Fritzboxen.
Die ist durchaus auch bei anderen Routern mit eingebautem DSL-Modem vorhanden, z.B. bei der Vaderphone Easybox.
Natürlich kann sie auch mal anders benannt sein, es wird aber immer in diese Richtung gehen, da ein DSL-Router ja keinen WAN-Port braucht solange er an DSL betrieben wird und daher fast immer ein Port verwendet wird, der ansonsten für LAN vorgesehen ist.
Bei Routern ohne Modem gehört die Verbindung dann in den WAN Port.
Ja, das hätte ich etwas deutlicher betonen können, daß ein reiner WAN-Router natürlich meistens auch einen mit "WAN" beschrifteten Port hat, manchmal heißt er allerdings auch "Internet", bei Multi-WAN-Routern auch "WAN1", "WAN2", oder, oder, oder.

Da ich nur allgemein beschrieben habe, wie man die Router koppelt, bin ich auf Kleinigkeiten, also wie z.B. bei einem Belkin, NetGear, Cisco, TP-Link, ... der Menüpunkt heißt, nicht näher eingegangen. Es ist eine rein prinzipielle Beschreibung und der ungeachtet ist es für den OP am besten, einfach nur einen Switch anzuklemmen, da hat er das ganze Gefrickel nicht.
Aber wie du schon richtig bemerkst, Doppelnat ist murks.
Das allein wäre noch gar nicht das wirkliche Problem, nur sehr unschön.
Richtig konfiguriert würde auch gar keine NAT im weiteren Sinne mehr passieren: Alle IPv4-Verbindungen gingen 1:1 vom ersten Router direkt zum zweiten Router und umgekehrt, müssen also nicht unterschiedlichen Quellen im LAN zugeordnet werden.
Das Problem ist einfach, daß man bei UM/KBW schlichtweg gar keine öffentliche IPv4 mehr hat und diese IPv4-zentrierte Lösung mit den derzeitigen Routermodellen von Unitymedia für IPv6 nicht funktioniert. Man kann dann zwar noch über IPv4 surfen, aber der nachgeschaltete Router kriegt in einer Router-Kaskade eben kein eigenes IPv6-Subnetz¹, die daran angeschlossenen Geräte somit auch keine IPv6-Adresse und jegliche Erreichbarkeit von Außen ist dahin.
Davon ab surft man damit auch dann über den instabilen IPv4-AFTR-Tunnel, wenn man die Seiten eigentlich auch per IPv6 erreichen könnte (Facebook, Youtube, Wikipedia, ...).

Das wäre in diesem Fall der Hauptgrund dafür, den eigenen Router ins gleiche Netz zu setzen wie den Zwangsrouter von Unitymedia, damit wenigstens rudimentäre IPv6-Funktionalität gegeben ist.
Eine Router-Kaskade an sich stellt noch kein Problem dar, die hat man z.B. häufig auch bei der Verbindung von mehreren Gebäuden/Firmenstandorten.

¹Mit den derzeitigen UM-Geräten!
Wenn die Firmware nicht so buggy wäre, könnte selbstverständlich auch ein Präfix delegiert werden.
 
Thema:

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