Unitymedia Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang

Diskutiere Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang im FRITZ!Box für Kabel Internet Forum im Bereich Internet und Telefon; Es ist aber prinzipiell nicht Aufgabe des Providers, sich meinen Kopf zu zerbrechen. Wie heißt es so schön: Das Denken soll man den Pferden...
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #26
Nur das es bei UM nicht jeder Billigrouter sein darf - mindestens bei Neukunden muss er schließlich IPv6 und DS-Lite können...
Es ist aber prinzipiell nicht Aufgabe des Providers, sich meinen Kopf zu zerbrechen.

Wie heißt es so schön: Das Denken soll man den Pferden überlassen, die haben die größeren Köpfe.

In Deutschland ist sowieso AVM Marktführer, alle halbwegs aktuellen Router von AVM können das.
Die neueren D-Link-Router ebenfalls.

Einem *-WRT-Router sollte man es beibringen können und damit kommt dann auch ein Haufen Billigrouter wieder mit ins Spiel.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #27
Die Leute, die nicht wissen, was IPv6 ist und dass sie es brauchen, sind doch mit einem hypothetisch vom Provider angebotenen Router sowieso besser bedient, würde ich meinen.

Es reicht doch, wenn Unitymedia auf Anfrage ein Modem rausgibt.

Grüße
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #28
Die Leute, die nicht wissen, was IPv6 ist und dass sie es brauchen, sind doch mit einem hypothetisch vom Provider angebotenen Router sowieso besser bedient, würde ich meinen.

Es reicht doch, wenn Unitymedia auf Anfrage ein Modem rausgibt.
Ich denke es wäre 99% der DK7200-Opfer auch recht, wenn es auch weiterhin das DK7200 gäbe, nur eben ohne den Bridge-Modus dabei zu sperren ...
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #29
Ich habe bei meinem reinen Internetanschluss bei KBW eine FB 6340 bekommen, als Router war schon vorher eine FB 7390 vorhanden. Ich hatte von Anfang an mit der FB 6340 Probleme, doch KBW hat sich bis heute nicht darauf eingelassen die FB gegen ein Cisco 3212 eMTA zu tauschen. Ich halte diese Vorgehensweise für unflexibel und engstirnig und genau aus diesem Grund hoffe ich auch, dass dieser Punkt aus dem koalitionsvertrag schnellstmöglich umgesetzt wird.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #30
Gute Nachricht!

http://www.onlinekosten.de/news/artikel/57022/0/Transparenzverordnung-Bundesnetzagentur-will-freie-Routerwahl-ermoeglichen

Ich hoffe der Routerzwang/Schrecken mit den DK/TC7200 hat dann endlich ein Ende.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #31
Ich hoffe der Routerzwang/Schrecken mit den DK/TC7200 hat dann endlich ein Ende.
Ja.
Exakt genauso wie Dumping-Löhne durch den kommenden "Mindestlohn" ein Ende haben werden.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #32
Wie du schon so treffend "formuliert" hast: -> "Mindestlöhne". Ich gehe schon davon aus das das seine Wirkung zeigen wird, oder hoffe es zumindest mal. Es sah eine Zeitlang so aus, als ob sich die BNA eher in Richtung ISP's bewegt. Vielleicht bin auch ich morgens um 6 Uhr einfach noch zu naiv für diese Welt ;).

Mir ging es explizit um diese Textpassage:
"Endkunden sollen Router frei wählen können", betont Homann. Die Kunden erhalten mit der Transparenzverordnung einen Rechtsanspruch darauf, dass ihr Anbieter ihnen die Zugangskennungen und Passwörter zur Nutzung der jeweiligen Dienste mitteilt. Verbraucher könnten somit beispielsweise auch Router anderer Hersteller nutzen und sind nicht an den Router des Providers gebunden. "Wir stärken damit nachhaltig die freie Endgerätewahl", erklärt der Präsident der Bundesnetzagentur.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #33
"Endkunden sollen Router frei wählen können", betont Homann. Die Kunden erhalten mit der Transparenzverordnung einen Rechtsanspruch darauf, dass ihr Anbieter ihnen die Zugangskennungen und Passwörter zur Nutzung der jeweiligen Dienste mitteilt. Verbraucher könnten somit beispielsweise auch Router anderer Hersteller nutzen und sind nicht an den Router des Providers gebunden. "Wir stärken damit nachhaltig die freie Endgerätewahl", erklärt der Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Tücke liegt im Detail - bei Kabelinternetzugängen gibt es keine Zugangsdaten, die der Provider dem Kunden mitteilen könnte. Die "freie Routerwahl" ist indes nicht ausdrücklich vorgeschrieben, sondern lediglich eine Folge der o.g. Vorschrift (folgt ja auch schon aus dem Namen "Transparenzverordnung"). Damit steht ein Scheunentor als Ausweg offen, dass die KNB sicher auch ausnutzen werden :traurig:

Jörg
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #34
Jap wie ich auch in dem anderen Thread geschrieben habe in dem jemand ein link zu einem solchen Artikel gepostet hat:

Die einzige "Zugangskennung" bei DOCSIS Anschlüssen ist die MAC-Adresse des Modems die vom CMTS erkannt wird. Diese steht aber auch schon auf dem Aufkleber auf der Unterseite der Geräte. Doch bringt das Wissen der MAC Adresse euch ziemlich wenig, ohne ein Modem zu besitzen bei der man die MAC Adresse komplett ändern könnte. Und selbst falls dies möglich ist steht noch im Raum ob MAC-Spoofing in diesem Fall legal ist.

Für DOCSIS Zugänge müsste es also heißen "... die Zugangskennungen und Passwörter zur Nutzung der angebotenen Dienste frei selbst zu bestimmen.". Würde der Entwurf so lauten und übernommen werden müsste der Kabelnetzbetreiber uns dann nämlich die Möglichkeit geben die im CMTS hinterlegte MAC-Adresse zu ändern, so dass wir jedes erhältliche kompatible EURODOCSIS Modem anschließen könnten. (In den USA bei comcast ist dies zb möglich).

Oder eine andere Möglichkeit wäre eine Verordnung die besagt, dass sofern vorhanden der Bridge Zugang freigeschaltet wird.

edit: warum ist das Thema eigentlich im Fritz!Box Unterforum? betrifft schließlich alle.. Wäre wohl unter "Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz" besser aufgehoben.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #35
... - bei Kabelinternetzugängen gibt es keine Zugangsdaten, die der Provider dem Kunden mitteilen könnte.
Zugangsdaten gibt es, wenn man VoIP vom Kabel-Provider nutzt.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #36
Für DOCSIS Zugänge müsste es also heißen "... die Zugangskennungen und Passwörter zur Nutzung der angebotenen Dienste frei selbst zu bestimmen.". Würde der Entwurf so lauten und übernommen werden müsste der Kabelnetzbetreiber uns dann nämlich die Möglichkeit geben die im CMTS hinterlegte MAC-Adresse zu ändern, so dass wir jedes erhältliche kompatible EURODOCSIS Modem anschließen könnten. (In den USA bei comcast ist dies zb möglich).
Von MAC-Adressen hat man die Finger wegzulassen. Man nicht auch noch in einem Gesetz verankern, dass man da rummfummeln soll.
Das läuft genau anderst rumm: "Die Kabelnetzbetreiber werden verpflichtet, Fremdgeräte zuzulassen". Also erhalten die Kabelnetzbetreiber die Modem-Daten und MAC-Adresse vom Kunde.
Oder eine andere Möglichkeit wäre eine Verordnung die besagt, dass sofern vorhanden der Bridge Zugang freigeschaltet wird.
Das wäre dann z.B.: "Die Kabelnetzbetreiber werden verpflichtet, geeignete Massnahmen zu ergreifen, damit der Kunde eigene Router verwenden kann".
So was ist mein persönlicher Favorit. Siehe z.B. gerade die Probleme mancher Fritzboxen im Zusammenspiel mit manchen CMTS. Ich möchte sehr gerne das Modem in Kabelbetreiber-Verantwortung lassen. Ob das unterm Strich eine Bridge oder ein Modem ist, ist mal dahingestellt.
edit: warum ist das Thema eigentlich im Fritz!Box Unterforum? betrifft schließlich alle.. Wäre wohl unter "Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz" besser aufgehoben.
Das sehe ich genau so. Da sind wohl die Moderatoren gefragt.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #37
Rein theoretisch könnten auch ISP's a la Telekom auf der KNB-Schiene fahren und deren Geräten eine spezielle Nummer verpassen, dessen Ziel es ist Benutzername und Passwort zu ersetzen. So könnten sie die Verordnung umgehen. Daher denke ich mal das sich das irgendwie regeln lassen wird. Hoffe ich zumindest mal.

@Tobey & hajodele

Naja, es hat halt zum Thema gepasst und da darüber schon gesprochen wurde wollte ich nicht noch ein Thread mit dem gleichen Thema eröffnen.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #38
Zugangsdaten gibt es, wenn man VoIP vom Kabel-Provider nutzt.
Die VoIP-Zugangsdaten kann man heute schon im Kundenbereich der UM-Seite sehen; bei KabelBW ist das m.W. allerdings noch nicht so.

Ich bin eher pessimistisch was die Umformulierung der entsprechenden Verordnung angeht - ich nehme an, die wird genau so kommen wie die RegTP sie angedacht hat (eben als Transparenzverordnung) und somit für Kabelkunden ohne Auswirkung bleiben. Eine "totale" Freigabe der Modemwahl werden die KNB m.E. sowieso mit Hinweis auf die Busstruktur und die sich daraus ergebenden Risiken für die Netzstabilität durch "schlechte" Modems abschmettern.

Bestenfalls würde es also auf eine Freigabe der Routerwahl durch Wiederaufnahme eines "Modems" bzw. Freigabe des Bridgemodes der bestehenden Router hinauslaufen (speziell letzeres fände ich attraktiv, da der "Normalkunde" das Ding als Router betreiben kann und jeder der es braucht den Bridgemode aktivieren könnte).

Jörg
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #39
Ich denke mal den allermeisten würde ein einfaches Kabelmodem ja auch reichen, sodass man dahinter alles anschießen kann was man möchte.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #40
Rein theoretisch könnten auch ISP's a la Telekom auf der KNB-Schiene fahren und deren Geräten eine spezielle Nummer verpassen, dessen Ziel es ist Benutzername und Passwort zu ersetzen. So könnten sie die Verordnung umgehen. Daher denke ich mal das sich das irgendwie regeln lassen wird. Hoffe ich zumindest mal.
DSL ist aber technisch deutlich "anders"; Bus vs Stern z.B., PPPoE mit "eingebauter" Möglichkeit zur user authentication bei DSL (sowas ist bei UM derzeit m.W. nicht im Einsatz) usw usw. Entsprechend wäre das für die DSL-Anbieter schwer zu argumentieren, da Username/Password-Auth für DSL in DE seit jeher "Standard" ist.

Zudem wird bei DSL am DSLAM für den Kundenport ein Profil eingestellt, in dem z.B. die max. verfügbare Bandbreite geregelt wird, während sich bei DOCSiS m.W. das "Modem" darum kümmern muss. Manipulationsmöglichkeiten am Modem würden es dem Kunden also erlauben, mehr Leistung zu beziehen als er bezahlt hat.

Jörg
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #41
Rein theoretisch könnten auch ISP's a la Telekom auf der KNB-Schiene fahren und deren Geräten eine spezielle Nummer verpassen, dessen Ziel es ist Benutzername und Passwort zu ersetzen. So könnten sie die Verordnung umgehen. Daher denke ich mal das sich das irgendwie regeln lassen wird. Hoffe ich zumindest mal.

Dazu müssten sie dann aber PPPoE komplett durch ein anderes Standard ersetzen den sie wahrscheinlich auch noch selbst erstellen müssten UND Geräte an ALLE Anschlüsse liefern die es unterstützen. Denn PPPoE sieht sowas meines Wissens nach nicht vor. Daher eher unwahrscheinlich.. In DOCSIS ist es eben im Standard so vorgesehen..
Naja, es hat halt zum Thema gepasst und da darüber schon gesprochen wurde wollte ich nicht noch ein Thread mit dem gleichen Thema eröffnen.

Die Frage ging auch nicht an dich sondern an den Threadersteller.

und @hajodele:

Seh ich genauso. Die (§9) sieht aber zurzeit eben nur vor, dass sie die Zugangskennungen und Passwörter rausgeben müssen. Mehr leider nicht.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #42
Zugangsdaten gibt es, wenn man VoIP vom Kabel-Provider nutzt.
Die VoIP-Zugangsdaten kann man heute schon im Kundenbereich der UM-Seite sehen; bei KabelBW ist das m.W. allerdings noch nicht so.

Ich bin eher pessimistisch was die Umformulierung der entsprechenden Verordnung angeht - ich nehme an, die wird genau so kommen wie die RegTP sie angedacht hat (eben als Transparenzverordnung) und somit für Kabelkunden ohne Auswirkung bleiben. Eine "totale" Freigabe der Modemwahl werden die KNB m.E. sowieso mit Hinweis auf die Busstruktur und die sich daraus ergebenden Risiken für die Netzstabilität durch "schlechte" Modems abschmettern.

Bestenfalls würde es also auf eine Freigabe der Routerwahl durch Wiederaufnahme eines "Modems" bzw. Freigabe des Bridgemodes der bestehenden Router hinauslaufen (speziell letzeres fände ich attraktiv, da der "Normalkunde" das Ding als Router betreiben kann und jeder der es braucht den Bridgemode aktivieren könnte).

Jörg
Bei Kabelbw ist es tatsächlich so: Aktuell bekommt man weder Voip-Daten noch die Möglichkeit, eigene Provider in die Fritzboxen einzutragen.
Das hat zur Folge, dass Benutzer, die das haben wollen oder brauchen "von hinten durch die Nase" konfigurieren müssen.
In meinem Fall läuft eine zweite "alte" Fritzbox als Telefonzentrale mit. Seit der Einführung der LAN/WLAN-Geräte in den Fritzboxen hält sich der Aufwand zwar in Grenzen, davor (bzw. mit anderen Geräten) hat man ein fürchterliches Kabelwirrwar mit Y-Kabel und zig Adaptern.

Wenn man dann noch Updates pushen könnte (wegen mir auch nur freigegebene vom Betreiber), währen meine Minimalforderungen schon erledigt.
(Der Update 6.0 lief bei meinem Schwager nicht sauber durch. Ich stellte das schon früh fest, weil die Fernkonfiguration nicht funktionierte. Es dauerte nur etwas, bis ich ihn erreicht habe, damit er einfach die Fritzbox neu startet).
Es ist mir aber einfach lieber, wenn solche Aktionen nur in Anwesenheit von best möglichen Personen gemacht werden.

Bei KD (dass man die mal als Vorbild nehmen muss :wein: ) kann man anscheinend recht einfach im Kundencenter den Bridgemode aktivieren.
Da muss man dann durch einen Klick bestätigen, dass man danach selber Schuld ist, wenn nicht mehr geht und gut ist.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #43
cementery hat noch diesen Link hier gepostet:
http://www.pcwelt.de/news/Bundesnetzagentur_will_gegen_Routerzwang_vorgehen-Freiheit_beim_Internetzugang-8559864.html

Der letzte Abschnitt ist dort interessant. Manche der Hersteller (zb AVM) werden ja hoffentlich auch auf die Situation im Kabelnetz aufmerksam machen damit es zu einer Regelung kommt die auch uns betrifft.
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #44
cementery hat noch diesen Link hier gepostet:
http://www.pcwelt.de/news/Bundesnetzagentur_will_gegen_Routerzwang_vorgehen-Freiheit_beim_Internetzugang-8559864.html

Der letzte Abschnitt ist dort interessant. Manche der Hersteller (zb AVM) werden ja hoffentlich auch auf die Situation im Kabelnetz aufmerksam machen damit es zu einer Regelung kommt die auch uns betrifft.
Hast du dir mal die Unternehmens-Liste angeschaut :lovingeyes:
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #45
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zwangsrouter-Vorschlag-der-Bundesnetzagentur-erntet-Kritik-2157109.html
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #46
Tut sich bei diesem Thema eigentlich irgendwann noch was?

Seit ca. einem halben Jahr ist das Thema im Gespräch, und immernoch bekommen wir von Unitymedia einen TC7200, oder, wenn die grad gut gelaunt sind, einen EPC3208G. Von einem Modem (3208 oder 3212 oder TC mit Bridgemode) keine Spur.

Passiert da in naher Zukunft noch was? Oder ist das wieder so ein "Gesetzesentwurf" der dann irgendwann 2030 umgesetzt wird wenn eh in jedem Kuhkaff VDSL liegt?
 
  • Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang Beitrag #47
Tut sich bei diesem Thema eigentlich irgendwann noch was?

Seit ca. einem halben Jahr ist das Thema im Gespräch, und immernoch bekommen wir von Unitymedia einen TC7200, oder, wenn die grad gut gelaunt sind, einen EPC3208G. Von einem Modem (3208 oder 3212 oder TC mit Bridgemode) keine Spur.

Passiert da in naher Zukunft noch was? Oder ist das wieder so ein "Gesetzesentwurf" der dann irgendwann 2030 umgesetzt wird wenn eh in jedem Kuhkaff VDSL liegt?
Die Formulierung aus dem "Gesetzentwurf" (eigentlich nur ein Verordnungsentwurf und ein Satz im Koalitionsvertrag) besagte, dass der Kunde einen "Rechtsanspruch auf Mitteilung der Zugangsdaten" bekommen soll. Das geht an der Kabel-Realität deutlich vorbei, da Zugangsdaten hier allenfalls im VoIP-Bereich existieren - und die teilt einem UM schon lange mit (KabelBW wohl leider immer noch nicht). Daraus also auch im Kabel einen "Wegfall des Routerzwangs" abzuleiten halte ich für deutlich zu optimistisch.

Und nein, natürlich ist das noch nicht umgesetzt.

Jörg
 
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Koalitionsvertrag mit klarem Nein zum Routerzwang

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