Ich habe einen IPv6 mit DS-Lite Zugang.
Somit erfolgt der Zugriff von außen per IPv6.
ich habe MyFritz eingerichtet. Von außen (z. B. von der Arbeit aus) kann ich auf die Fritzbox zugreifen.
Löblich, denn das bedeutet, daß Ihr bei der Arbeit bereits einen ordentlichen "Dual Stack"-Anschluß habt.
Zusätzlich habe ich eine Portweiterleitung (Port 80) auf meinen vu+ Receiver eingerichtet. Damit ich auf die Weboberfläche zugreifen kann.
Die Port-Weiterleitungen betreffen IPv4, sind also für IPv6 irrelevant.
Zudem hat Dein Receiver seine eigene IPv6-Adresse und ist somit sowieso nicht unter der der Fritz!Box erreichbar.
Du brauchst also zwei Dinge:
- Einen DynDNS-Host, der auf die IPv6-Adresse Deiner Vu+ zeigt (Es sei denn, Du wolltest Dir unbedingt die IPv6-Adresse selber merken)
- Eine Ausnahmeregel in der IPv6-Firewall der Fritz!Box, dort einfach "IPv6-Portfreigabe" genannt, bzw. im Menü "Internet -> Freigabe" auf dem letzten Reiter, beschriftet mit "IPv6" einzurichten.
Beides auf einmal erhältst Du, wenn Du einfach eine MyFritz!-Freigabe für die Vu+ einrichtest:
Hier habe ich exemplarisch beschrieben, wie man MyFritz! für Geräte im Heimnetz einrichtet.
Du kannst der Anleitung 1:1 folgen und hättest damit Zugriff auf Port 443 der Vu+ (Also https), was ich sowieso empfehlen würde, denn der Zugriff auf Port 80 (http) ist nicht verschlüsselt und damit per se unsicher.
Wenn Du danach weitere Portfreigaben für den Receiver anlegen willst, dann findest Du Informationen darüber
hier. Diesen Artikel aber bitte wirklich komplett durchlesen, insbesondere den Abschnitt zu den Abweichungen, wenn die erste Freigabe über MyFritz! angelegt wurde.
Bei allen Erklärungen habe ich jetzt erst einmal angenommen, daß Du ein aktuelles Image (Firmware) auf der Vu+ hast, z.B. OpenPLi 4.0.
OpenPLi 4.0 ist weitgehend IPv6-kompatibel und dort ist das OpenWebif auch wirklich über IPv6 erreichbar.
In anderen Images ist der IPv6-Support u.U. immer noch nicht ganz so weit, dort müßte man dann etwas tricksen, kommt aber ebenfalls ans Ziel.