- Hausanschluss f. 1500 Euro umsonst. Nur Werbung o. Ausbau ? Beitrag #1
asus1889
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Hallo,
ich habe eine Postwurfsendung von Unitymedia im Briefkasten gehabt. Dort wird suggeriert das man den Hausanschluss in Höhe von 1500 Euro umsonst bekommt, wenn man sich für 2 Jahre verpflichtet ein 2 oder 3 Play Produkt zu nehmen.
Ich rief bei der angegebenen Hotline an, dort wurde mir mitgeteilt, dass hier kein Ausbau geplant ist, aber man dennoch das Angebot wahrnehmen könnte. Da sagte ich der Dame, dass ich mich bereits 2010 mit Unitymedia in Verbindung gesetzt hätte und um einen Ausbau gebeten habe, als die Stadtwerke vorhatte, aufgrund der Verlegung von diversen Leitungen die Straße zu öffnen.
Dieses Projekt wurde seitens der Stadtwerke nie durchgeführt. Jedoch teilte mir Unitymedia (Bauherrenabteilung Bochum) nach Prüfung des Sachverhaltes mit das kein Verstärker notwendig sei, da bereits vorhanden, jedoch der Ausbau auch bei geöffneten Bürgersteigen ca. 32.000 Euro kosten soll. Die Straße bietet ca. 80-100 Haushalte. Aufgeteilt auf 2 Straßenseiten. Jedoch hat nur die nächste angrenzende Hauptstraße ein UM Kabel. Von mir aus sind es ca. 1 km Straßenverlauf bis zum nächsten Anschlusspunkt.
Die meisten Glücklichen in unserer Straße, mit der Vorwahl unserer Stadt, haben Telekom VVDSL 100. Ein paar Häuser gegen Ende der Straße haben nur noch Telekom VVDSL 50. Der Rest ( ca. 25 Häuser) mit der Vorwahl einer anderen Gemeinde bekommt lediglich "DSL" mit 13 - 14 MBit/s von einem regionalen Anbieter für sagenhafte 40 Euro / Monat. Das "DSL" (in " " da nur RF und keine LWL Anbindung, Ping und Bandbreite nicht stabil) wurde erst Mitte 2015 mit Subventionen mittels Richtfunkmasten + ODSLAM ausgebaut. Aufgrund der hohen Leitungslänge von immer noch ca. 2,1 km gibt es trotzdem nicht mehr Bandbreite. Vorher gab es für die Leute mit der Vorwahl der anderen Gemeinde nur ISDN. Nicht mal DSL 384.
Alles nicht wirklich eine Konkurrenz für Unitymedia mit Coaxkabel und DOCSIS 3.1 mit bis zu 400 MBit/s Downstream. Deswegen kann ich mir kaum vorstellen, das Unitymedia unter Zugzwang geraten ist.
Die Dame am Telefon meinte nur das Unitymedia nie von alleine ausbaut. Man müsse immer auf sie zukommen. Meine Erfahrung bestätigt dies. In unserem Stadteil zu mindestens, hat Unitymedia kein weiteres Haus oder eine weitere Straße angeschlossen. Das Netz besteht in der gleichen Form, wie es die Bundespost anno ~1980 hier aufgebaut hat. Ich meine damit die Kabel zu den Haushalten, nicht die Technik in den Kästen an der Straße.
Die Dame meinte auch, dass in meinem Fall mit meinen Gegebenheiten, wohl alle Häuser einen Vertrag abschließen müssten damit ausgebaut wird.
Das was mich an der Glaubwürdigkeit der Callcentermitarbeiterin stark zweifeln lässt ist nur, dass alle kritischen Aussagen bezüglich einer Nicht Realisierung erst kamen nachdem ich ihr erklärt habe, was Unitymedia mir vor Jahren gesagt hat. Sprich Ausbau gibt es nur gegen viel, viel Geld. Mit offenen Bürgersteigen immer noch 32.000 Euro. Mit geschlossenen vermutlich die üblichen 50 k Euro pro Kilometer. Eventuell sogar mehr. Je nachdem wie viel Gewinn Unitymedia gerade machen möchte.
Ich glaube das die Callcentermitarbeiterin nicht wirklich weiß wovon sie spricht und es nur das Standard-Callcenter war, welches keine Informationen bzgl. meiner konkreten Situation hat.
Deswegen ist es wichtig für mich zu wissen, ob diese Informationsblätter massenweise ohne Recherche einer verhältnismäßig rentablen Realisierbarkeit eines Anschlusses seitens Unitymedia versendet werden oder ob sie Bezug zu einem Ausbau haben, der so oder so durchgeführt würde. Vielleicht kennt jemand von euch diese Werbung bereits und kann mir mitteilen, ob sie einen Ausbau vorherrsagt oder ob es lediglich eine Standardwerbung ist, um die Haushalte abzufangen bei denen das Kabel direkt vor der Haustür verläuft und ein Hausanschluss kostengünstig realisierbar ist.
Viele Grüße
asus1889
ich habe eine Postwurfsendung von Unitymedia im Briefkasten gehabt. Dort wird suggeriert das man den Hausanschluss in Höhe von 1500 Euro umsonst bekommt, wenn man sich für 2 Jahre verpflichtet ein 2 oder 3 Play Produkt zu nehmen.
Ich rief bei der angegebenen Hotline an, dort wurde mir mitgeteilt, dass hier kein Ausbau geplant ist, aber man dennoch das Angebot wahrnehmen könnte. Da sagte ich der Dame, dass ich mich bereits 2010 mit Unitymedia in Verbindung gesetzt hätte und um einen Ausbau gebeten habe, als die Stadtwerke vorhatte, aufgrund der Verlegung von diversen Leitungen die Straße zu öffnen.
Dieses Projekt wurde seitens der Stadtwerke nie durchgeführt. Jedoch teilte mir Unitymedia (Bauherrenabteilung Bochum) nach Prüfung des Sachverhaltes mit das kein Verstärker notwendig sei, da bereits vorhanden, jedoch der Ausbau auch bei geöffneten Bürgersteigen ca. 32.000 Euro kosten soll. Die Straße bietet ca. 80-100 Haushalte. Aufgeteilt auf 2 Straßenseiten. Jedoch hat nur die nächste angrenzende Hauptstraße ein UM Kabel. Von mir aus sind es ca. 1 km Straßenverlauf bis zum nächsten Anschlusspunkt.
Die meisten Glücklichen in unserer Straße, mit der Vorwahl unserer Stadt, haben Telekom VVDSL 100. Ein paar Häuser gegen Ende der Straße haben nur noch Telekom VVDSL 50. Der Rest ( ca. 25 Häuser) mit der Vorwahl einer anderen Gemeinde bekommt lediglich "DSL" mit 13 - 14 MBit/s von einem regionalen Anbieter für sagenhafte 40 Euro / Monat. Das "DSL" (in " " da nur RF und keine LWL Anbindung, Ping und Bandbreite nicht stabil) wurde erst Mitte 2015 mit Subventionen mittels Richtfunkmasten + ODSLAM ausgebaut. Aufgrund der hohen Leitungslänge von immer noch ca. 2,1 km gibt es trotzdem nicht mehr Bandbreite. Vorher gab es für die Leute mit der Vorwahl der anderen Gemeinde nur ISDN. Nicht mal DSL 384.
Alles nicht wirklich eine Konkurrenz für Unitymedia mit Coaxkabel und DOCSIS 3.1 mit bis zu 400 MBit/s Downstream. Deswegen kann ich mir kaum vorstellen, das Unitymedia unter Zugzwang geraten ist.
Die Dame am Telefon meinte nur das Unitymedia nie von alleine ausbaut. Man müsse immer auf sie zukommen. Meine Erfahrung bestätigt dies. In unserem Stadteil zu mindestens, hat Unitymedia kein weiteres Haus oder eine weitere Straße angeschlossen. Das Netz besteht in der gleichen Form, wie es die Bundespost anno ~1980 hier aufgebaut hat. Ich meine damit die Kabel zu den Haushalten, nicht die Technik in den Kästen an der Straße.
Die Dame meinte auch, dass in meinem Fall mit meinen Gegebenheiten, wohl alle Häuser einen Vertrag abschließen müssten damit ausgebaut wird.
Das was mich an der Glaubwürdigkeit der Callcentermitarbeiterin stark zweifeln lässt ist nur, dass alle kritischen Aussagen bezüglich einer Nicht Realisierung erst kamen nachdem ich ihr erklärt habe, was Unitymedia mir vor Jahren gesagt hat. Sprich Ausbau gibt es nur gegen viel, viel Geld. Mit offenen Bürgersteigen immer noch 32.000 Euro. Mit geschlossenen vermutlich die üblichen 50 k Euro pro Kilometer. Eventuell sogar mehr. Je nachdem wie viel Gewinn Unitymedia gerade machen möchte.
Ich glaube das die Callcentermitarbeiterin nicht wirklich weiß wovon sie spricht und es nur das Standard-Callcenter war, welches keine Informationen bzgl. meiner konkreten Situation hat.
Deswegen ist es wichtig für mich zu wissen, ob diese Informationsblätter massenweise ohne Recherche einer verhältnismäßig rentablen Realisierbarkeit eines Anschlusses seitens Unitymedia versendet werden oder ob sie Bezug zu einem Ausbau haben, der so oder so durchgeführt würde. Vielleicht kennt jemand von euch diese Werbung bereits und kann mir mitteilen, ob sie einen Ausbau vorherrsagt oder ob es lediglich eine Standardwerbung ist, um die Haushalte abzufangen bei denen das Kabel direkt vor der Haustür verläuft und ein Hausanschluss kostengünstig realisierbar ist.
Viele Grüße
asus1889