Warum nimmt UM nicht die Fritzbox als zukünftige Plattform für den Internetzugang
Das wäre doch ein echter Mehrwert für den Kunden.
Ich kann die Entscheidung nicht so richtig nachvollziehen, die ConnectBox dafür zu nehmen.
Das wird eine Geldfrage sein:
Eine ConnectBox wird UnityMedia bei Abnahme einer entsprechend großen Stückzahl (Mengenrabatt) vielleicht 30 Euro/Stück kosten, die FritzBox wird selbst mit Mengenrabatt nicht deutlich unter 100 Euro/Stück liegen.
Angeblich sind die Dinger seitens UM also gar nicht so schlecht wie ihr Ruf.
Was die ConnectBox angeht, habe ich - im Gegensatz zum TC7200 und zum uBee - bisher noch keine Beschwerden gelesen. Wieso sollte die ConnectBox einen schlechten Ruf haben?
Kaum Funktionen ---->> kaum Fehlfunktionen
Ich selbst besitze keine ConnectBox, aber nach den Screenshots, die ich gesehen habe, sind die Funktionen, die jeder Router hat (Firewall etc.), bei der ConnectBox recht gut ausgebaut. Ganz im Gegensatz zum TC7200 (Firewall ganz ein oder ganz aus).
Und "Zusatzfunktionen" wie VPN-Server, Fileserver, Anrufbeantworter, Toilettenputzroboter ... hast du nicht im Vertrag stehen, weswegen du nicht erwarten kannst, dass du einen Router hingestellt bekommst, der solche Funktionen hat.
Unter einem "einfachen Modem" verstehe ich aber etwas Anderes. Die ConnectBox hat in keinster Weise etwas mit einem Modem zu tun.
Was ist der Unterschied, ob du bei einem DS-Lite-Anschluss ein reines Modem oder eine ConnectBox dran hast?
Laut einem Foreneintrag vom November scheint die ConnectBox inzwischen Prefix Delegation zu können. Du kannst also hinter einer ConnectBox einen eigenen Router mit B4-Element hängen und hast dann 1:1 dasselbe, als wenn du ein reines Modem vor dem Router hättest - außer dass das Präfix halt nicht /57, sondern nur z.B. /62 lang ist, was dich als Privatkunden aber wohl eher weniger interessieren dürfte. (Annahme: Auch ein "reines Modem" würde die VoIP-Funktion für die Telefonie übernehmen - so wie es bei mir ist.)
Was IPv4-Anschlüsse angeht, wird sich UM keine Gedanken mehr machen: Die planen mit 5 Jahren Vorlauf und für 2022 gehen viele Experten davon aus, dass sogar IPv6-only-Internetanschlüsse bereits so normal sein werden, wie heute IPv4-only-Anschlüsse.