- Warum wir bei der Telekom geblieben sind - fairer Bericht! Beitrag #1
boerzel
- Beiträge
- 3
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo,
kürzlich haben wir uns dazu entschlossen, neben dem analogen Kabelanschluß auch Internet- und Telefonkunde (3play 32.000) bei Unitymedia zu werden.
Wir haben uns ausführlichst erkundigt, haben den sehr geduldigen und stets freundlichen Unitymedia-Hotliner wahre Löcher in den Bauch gefragt - und haben dann bestellt.
Wir waren soweit, daß wir Kontakt zum Servicepartner hatten und der Termin für die Installation stand.
Dann erinnerte ich mich an dies Forum hier und dachte, nochmal nachlesen kann ja nicht schaden.
Dann kam es, wie es kommen musste: eine wichtige Vorausetzung für Kabel-Internet- und Kabel-Telefon ist ja eine durchgängige mindestens doppelte Abschirmung der Koaxialkabel vom Kabel-Verstärker im Keller bis rauf in und durch unsere Wohnung.
Das wurde uns seitens Unitymedia-Hotline leider nicht gesagt vor der Bestellung.
Da unser Vermieter und sein Hausverwalter sehr eigenwillige Leute sind, man könnte auf den höflichen Begriff "schwierig" verwenden, forschte ich also selbst nach, schraubte alle Kabeldosen in unserer Wohnung auf, fand da überall doppelt abgeschirmte Kabel, freute mich, und forschte dann im Keller weiter, welches der Kabel vom Verstärker in unserer Wohnung geht.
Shit happens: während Erdgeschoß und 1. Stock doppelt abgeschirmt und innen verlegt sind, führt das Kabel in unsere Wohnung aus dem Keller raus und ca. 15 Meter hoch (hoher Altbau) an der Regenrinne hoch, blank und offen bis in unsere Wohnung - und natürlich ist es ein nur einfach abgeschirmtes und uraltes, also schon ewig da baumelndes Kabel.
Unitymedia-Hotline sagt dazu, daß man ja ein neues Kabel von oben nach unten lassen könnte, das würde der Techniker schon machen.
Wir haben das aber abgelehnt.
1.
weil das neue Kabel dann weiterhin frei zugänglich die Hauswand hinunter gebaumelt hätte - und wir wollen darüber ja surfen und telefonieren und faxen, und das machen wir nicht über eine lose baumelnde Koaxialleitung, die zudem jeder Depp mal eben schnell durchzwicken kann mit einem Seitenschneider, da das Kabel vorne zu Straße hin an der Hauswand baumelt...
2.
weil, wie wir dann auch erfuhren, der Techniker zwar einen neuen Kabelverstärker installiert hätte - aber der wäre genauso offen an die Kellerinnenwand gehängt worden, wie der alte. Unsere Nachbarn im Erdgeschoß, in deren Keller der Verstärker und auch der HÜP sich sinnigerweise befinden, haben z.B. die Marotte, daß sie, wenn sie im Keller Strom brauchen, einfach den Stecker vom Kabelverstärker ziehen, und das Haus ist dann mal eben für 2-3 Stunden ohne Fernsehen - und wir wären dann ggf. über einen solchen Zeitraum mal eben ohne Telefon und Internet gewesen.
3.
Viel schlimmer aber ist, daß um den Kabelverstärker herum kein Kasten installiert wird, der abgeschlossen werden kann, so daß sich jederzeit mal eben jemand an unseren Anschluß dranhängen und ein wenig mithorchen hätte können, was wir denn so telefonieren und surfen.
Diese Erkenntnisse, die wir leider selbst sammeln mussten, weil seitens der Unitymedia-Hotline überhaupt nicht darauf hingewiesen wird, haben uns bewogen, Unitymedia das 3play 32.000 einen Tag nach der Bestellung zu kündigen und alles beim alten zu lassen.
Das ist nun keine böswillige Kritik.
Jedoch würde es, denke ich mal, vielen potientiellen Kunden Ärger und auch Enttäuschung ersparen, wenn Unitymedia einen Techniker nicht erst dann schickt, wenn angeschlossen werden soll, sondern direkt nach der Bestellung, damit geprüft werden kann, ob überhaupt die technischen und auch sicherheitsbezogenen Vorausetzungen für Internet und Telefon über Kabel beim Kunden vorhanden sind.
Wäre Unitymedia da genauer, oder besser: effektiver, würde das auch einen besseren Eindruck selbst bei denen hinterlassen, bei denen die technischen Voraussetzungen dann doch nicht gegeben sind. Alternativ könnte die Hotline den Leuten auch gleich sagen, worauf es ankommt, worauf zu achten ist.
Darüber hinaus könnte so ein Techniker auch hilfreich sein, wenn es darum geht, im Gespräch vor Ort einen störrischen Vermieter oder dessen noch störrischeren Hausverwalter dazu zu bewegen, bestehende Mängel zu beseitigen. Auch da könnte Unitymedia viel Boden bei den Kunden gutmachen.
Tja, soviel mal aus leider enttäuschter Kundensicht zu dem Thema.
kürzlich haben wir uns dazu entschlossen, neben dem analogen Kabelanschluß auch Internet- und Telefonkunde (3play 32.000) bei Unitymedia zu werden.
Wir haben uns ausführlichst erkundigt, haben den sehr geduldigen und stets freundlichen Unitymedia-Hotliner wahre Löcher in den Bauch gefragt - und haben dann bestellt.
Wir waren soweit, daß wir Kontakt zum Servicepartner hatten und der Termin für die Installation stand.
Dann erinnerte ich mich an dies Forum hier und dachte, nochmal nachlesen kann ja nicht schaden.
Dann kam es, wie es kommen musste: eine wichtige Vorausetzung für Kabel-Internet- und Kabel-Telefon ist ja eine durchgängige mindestens doppelte Abschirmung der Koaxialkabel vom Kabel-Verstärker im Keller bis rauf in und durch unsere Wohnung.
Das wurde uns seitens Unitymedia-Hotline leider nicht gesagt vor der Bestellung.
Da unser Vermieter und sein Hausverwalter sehr eigenwillige Leute sind, man könnte auf den höflichen Begriff "schwierig" verwenden, forschte ich also selbst nach, schraubte alle Kabeldosen in unserer Wohnung auf, fand da überall doppelt abgeschirmte Kabel, freute mich, und forschte dann im Keller weiter, welches der Kabel vom Verstärker in unserer Wohnung geht.
Shit happens: während Erdgeschoß und 1. Stock doppelt abgeschirmt und innen verlegt sind, führt das Kabel in unsere Wohnung aus dem Keller raus und ca. 15 Meter hoch (hoher Altbau) an der Regenrinne hoch, blank und offen bis in unsere Wohnung - und natürlich ist es ein nur einfach abgeschirmtes und uraltes, also schon ewig da baumelndes Kabel.
Unitymedia-Hotline sagt dazu, daß man ja ein neues Kabel von oben nach unten lassen könnte, das würde der Techniker schon machen.
Wir haben das aber abgelehnt.
1.
weil das neue Kabel dann weiterhin frei zugänglich die Hauswand hinunter gebaumelt hätte - und wir wollen darüber ja surfen und telefonieren und faxen, und das machen wir nicht über eine lose baumelnde Koaxialleitung, die zudem jeder Depp mal eben schnell durchzwicken kann mit einem Seitenschneider, da das Kabel vorne zu Straße hin an der Hauswand baumelt...
2.
weil, wie wir dann auch erfuhren, der Techniker zwar einen neuen Kabelverstärker installiert hätte - aber der wäre genauso offen an die Kellerinnenwand gehängt worden, wie der alte. Unsere Nachbarn im Erdgeschoß, in deren Keller der Verstärker und auch der HÜP sich sinnigerweise befinden, haben z.B. die Marotte, daß sie, wenn sie im Keller Strom brauchen, einfach den Stecker vom Kabelverstärker ziehen, und das Haus ist dann mal eben für 2-3 Stunden ohne Fernsehen - und wir wären dann ggf. über einen solchen Zeitraum mal eben ohne Telefon und Internet gewesen.
3.
Viel schlimmer aber ist, daß um den Kabelverstärker herum kein Kasten installiert wird, der abgeschlossen werden kann, so daß sich jederzeit mal eben jemand an unseren Anschluß dranhängen und ein wenig mithorchen hätte können, was wir denn so telefonieren und surfen.
Diese Erkenntnisse, die wir leider selbst sammeln mussten, weil seitens der Unitymedia-Hotline überhaupt nicht darauf hingewiesen wird, haben uns bewogen, Unitymedia das 3play 32.000 einen Tag nach der Bestellung zu kündigen und alles beim alten zu lassen.
Das ist nun keine böswillige Kritik.
Jedoch würde es, denke ich mal, vielen potientiellen Kunden Ärger und auch Enttäuschung ersparen, wenn Unitymedia einen Techniker nicht erst dann schickt, wenn angeschlossen werden soll, sondern direkt nach der Bestellung, damit geprüft werden kann, ob überhaupt die technischen und auch sicherheitsbezogenen Vorausetzungen für Internet und Telefon über Kabel beim Kunden vorhanden sind.
Wäre Unitymedia da genauer, oder besser: effektiver, würde das auch einen besseren Eindruck selbst bei denen hinterlassen, bei denen die technischen Voraussetzungen dann doch nicht gegeben sind. Alternativ könnte die Hotline den Leuten auch gleich sagen, worauf es ankommt, worauf zu achten ist.
Darüber hinaus könnte so ein Techniker auch hilfreich sein, wenn es darum geht, im Gespräch vor Ort einen störrischen Vermieter oder dessen noch störrischeren Hausverwalter dazu zu bewegen, bestehende Mängel zu beseitigen. Auch da könnte Unitymedia viel Boden bei den Kunden gutmachen.
Tja, soviel mal aus leider enttäuschter Kundensicht zu dem Thema.