Zum D-Link Router DIR-300 und DIR-600 gehoert jeweils ein blaues, ungeschirmtes LAN-Kabel.
Das dazugehoerige Netzteil hat dieselben Angaben fuer Polung sowie Spannung und Strom wie der Router drauf (5V DC, 1,2 A).
Da wäre ich jetzt als Elektroniker nicht drauf gekommen ...
Das Problem: Ich habe hier
sechs externe Festplatten, ein SpeedPort W920V, das Kabelmodem EPC3212, zwei self-powered USB-Hubs, eine ISDN-Anlage "Siemens SX255" und das sind nur die Sachen, die jetzt aktuell noch eingesteckt sind.
Hinzu kommen an Geräten samt zugehöriger Kabelei, die ich schon aus dem "Maggi Fix für Kabelsalat" rausgezuppelt habe:
1. Witz!Box 7050
2. Witz!Box 7170
3. Witz!X ISDN (bzw. Teledat X120) oder so
4. noch ein self-powered Hub
5. ein Netzwerk-Switch
6. Ladeschale für eine schnurlose Maus
7., 8. & 9.: usw. usf.
Du darfst mir glauben, daß da mehr als ein Netzteil mit 5V und 1,2A dabei ist und 95% der Netzteile sind nicht eindeutig ihrem zugehörigen Gerät zuzuordnen. Auf denen für die Western Digital Elements steht z.B. "K-tec" drauf. Das weiß ich aber auch nur, weil
noch garantiert alle Gehäuse für externe Festplatten (Je zwei Stück dreier verschiedener Modelle) am Original-Netzteil hängen. Würde ich die jetzt ausstöpseln und drei Monate auf einen Haufen legen (Wie ich das eben mit allen nicht mehr benötigten Geräten gemacht habe), kann ich Dir garantiert nicht mehr sagen, ob jetzt zu den TrekStor-Gehäusen, den WD-Platten oder den LogiLink-Gehäusen die rundlichen, die eckigen oder die mit K-tec beschrifteten Netzteile gehören ...
Im Prinzip isses ja auch wurscht, weil alle 6 Netzteile/3 Modelle die selben Anschlußwerte haben, aber wenn ich die Sachen wegpacke bzw. sogar wieder zurückgeben (= für immer weg) muß, dann will ich da nicht
ein Netzteil mit 5V und 1,2A reinpacken, sondern
das dazugehörige.
Eindeutig und dauerhaft zuordnen lassen sich nämlich nur die Netzteile mit Aufschrift (Bei dem vom SpeedPort steht sogar drauf "Netzteil für Speedport W920V", auch wenn das mit Sicherheit baugleich auch einem Speedport W501V, W701V oder W721V beiliegt) oder zumindest exotischen Anschlußwerten (Wozu 5V x,yA nicht gehören) und/oder Steckern.
Mit der Aussage, daß das beiliegende Netzwerkkabel blau ist (AVM: rot, Speedport - LAN: gelb, Speedport - Telefon: grün) und daß auf dem Netzteil zum D-Link-Router auch D-Link draufstehen soll, kann ich hingegen was anfangen. Das sagt mir nämlich, daß die beiden Teile momentan verschütt sind. :sauer: :wut: :kratz:
Naja, solange ich bei UM nicht kündige, kann es mir ja auch egal sein, so lange kann das Teil noch auf wundersame Weise "wertvoller" werden (Schon jetzt würde UM ja fast doppelt so viel Schadensersatz für das Teil haben wollen, wie es neu und inkl. Versand kosten würde).
Erwähnte ich schon, daß ich diesen Mietgerätemüll als das größte Manko an Kabel-Internet empfinde (Die VoIP-Telefonie wäre zwar noch schlimmer, aber die muß ich ja nicht buchen)?
Wenn ich irgendwann bei UM kündige, dann hat UM in meiner gesetzlich geschützten Privatsphäre nix mehr verloren, auch nicht um z.B. einen HÜP oder eine MMD zu demontieren, sollen die halt zusehen, wie sie den Kram von außerhalb abklemmen können. Die Telekotz demontiert ja auch nicht den APL oder die TAE¹, wenn ich kündige.
Und 50 EUR VictorVox-Kartenpfand^W^WSchadensersatz für einen unverlangt hingeknallten Billig-Router zu 27,49 EUR - während einem praktisch alle anderen Anbieter einen >200 EUR-Router gegen Portoerstattung "schenken" (Den Speedport W920V habe ich übrigens auch noch für verbilligte 60 EUR bei der Telebrems gekauft, kurz bevor der Mietmist aufkam) - sind ja schon kackendreist.
Als Kontrast dazu, meine aktuellste Erfahrung mit Amazon: Tastatur im Wert von gut 30 EUR versagt nach 6 Monaten in der Art, daß Tasten prellen und/oder klemmen, außerdem wird die Beschriftung schon unleserlich, was ich nach 6 Monaten etwas früh finde. Fehlerbericht verzapft, RMA angefordert, Tastatur zur Post getragen. 3 Werktage später: "Ihre Rücksendung ist eingetroffen. Wir sind untröstlich, daß sie Probleme mit dem Artikel hatten, hier ist ihr Geld zzgl. Porto für die Rücksendung."
Ganz offensichtlich rechnet es sich bei einem Artikel für 30 EUR nicht, einen Mitarbeiter länger als unbedingt nötig damit zu beschäftigen (Also wiederum RMA beim Großhändler, weiterleiten, irgendwann eintreffende reparierte Ware der offenen Kundenreklamation zuordnen und dem Kunden wieder zuschicken, plus natürlich das Porto für die Ersatzlieferung an den Kunden). Noch effizienter ginge es nur, wenn man gleich schreiben würde "Rückporto, Handling und Rep. lohnt nicht, wir erstatten den Kaufpreis, wenn Sie uns ein Foto der sichtbar zerstörten Ware schicken.".
¹Faktisch hat die Teuerkom in der Vergangenheit nicht einmal ihre Miettelefone zurückverlangt, die mußte man schön selber wegschmeißen (Zu was anderem waren die auch nicht gut). Bei dem ganzen Triple-Play-Müll (T-Entertain-Receiver, Router, usw.) wird wohl erst die Zukunft zeigen, wie die wenigen "Vermiet-Anbieter" wirklich verfahren, also ob die ihren Jahre alten Elektronikschrott wirklich wiederhaben wollen. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, daß die Telebrems in sagen wir 4 Jahren jemanden damit beschäftigen wird, den gebrauchten W722V eines heutigen Neukunden zu "refurbishen"². Wir reden bei der Masse der aktuell noch ausgelieferten Router von solchen mit 100 MBit/s-Ethernet. In 2 Jahren dürfte sich das ähnlicher Beliebtheit erfreuen wie heute b+g-WLAN-Router oder schon seit geraumer Zeit reine ADSL1-Modems. Und bei Unitymedia frage ich mich dementsprechend, was die mit einem Berg an Witz!Box 7170 wollen. Kunden verärgern, deren liebevoll und vor UV-Strahlung geschützt an die Wand montierte 7170 ausfällt, indem man ihnen eine mehrmals vom Schreibtisch gefallene, zerkratzte und UV-vergilbte gebrauchte 7170 schickt? Ich habe jedenfalls kein Elektronikgerät mehr von ALDI gekauft, nachdem ich für einen reklamierten DVD-Player einen offenbar nur reparierten fremden und zerkratzten Ersatz bekam (Obwohl m.W. nie wieder ein Gerät aus dem ALDI-Sortiment von diesem Lieferanten - Siemssen - stammte!). Im Wohnzimmer haben zerkratzte Geräte nun einmal nichts verloren. Das voll funktionstüchtige Siemens S1 habe ich auch nur deswegen durch ein S79H ersetzt, weil das S1 nach 6 Jahren intensiver Nutzung halt etwas abgenutzt aussah. Und genauso werde ich mir keinen Router über den teuren Brüstungskanal mit Busch-Jaeger "Impuls"-Schalterprogramm drin dübeln, der aussieht wie durch den Ar*** gezogen oder einen Receiver mit Gebrauchsspuren unter den Glastisch mit dem 50"-Plasma drauf stellen ...
²Beim Refurbish bleibt im worst-case nur die Platine+Netzteil übrig, während Handbuch, "Treiber"-CD, Kartonage, sonstige Kabelei und eben u.U. auch das Gehäuse erneuert werden müßten. Bei einem Router wäre ein Firmware-Recover und Werksreset zudem Ehrensache: Nicht auszudenken, was für ein Spaß das wäre, wenn ein Provider in den Medien landen würde, weil sich rausstellt, daß die vermeintlich von Tante Ernas neuem VoIP-Anschluß stammende Bombendrohung gegen den Berliner Reichstag einfach nur durch ihren recycleten Zombierouter getunnelt wurde ...