Vergiss das Tool.
Die Idee ist gut, die Umsetzung aber sehr schlecht.
ALso mein DNS macht auch kein DNSSEC.
Sicher kann UM auch DNSSEC.
Nimm ein Unix/Linux und probiere mal von einem UM Anschluss:
dig +dnssec www.whitehouse.gov @80.69.100.206
Die DNS-Anfrage ist eine DNSSEC-Anfrage, gerichtet an den UM DNS Server 80.69.100.206 (als Bsp., kannst auch jeden anderen UM DNS Server einsetzen).
UM zeigt die verwendeten DNSSEC-Keys.
Was UM hier nicht macht, ist das automatische Ueberpruefen ob das zurueckgegebene Ergebnis das fuer den angefragten DNS-Eintrag das gerade aktuell Gültige ist.
Das musst Du dann selbst machen.
So reagiert ein auch auf die Gültigkeit von DNSSEC-Eintraegen pruefender DNS Server:
Alles was DNSSEC aktiviert hat aber deren DNSSEC-Antworten ungültig sind wird mit "Nicht existent" (NXDOMAIN) zurueckgegeben.
Also genau dieselbe Antwort als waere der DNS-Eintrag gar nicht vorhanden.
Das macht es hier Sinn wie UM erstmal vorsichtiger zu reagieren oder wuerdest Du gerne gar keine DNS-Aufloesung der betreffenden DNS-Eintraege haben nur weil der (nicht im UM Einfluss liegende) DNS-Admin der betreffenden Domain Fehler im DNSSEC eingebaut hat oder die notwendigen DNSSEC-Keys abgelaufen sind?
Sicher ist DNSSEC durchaus sinnvoll, es bringt aber einige zusaetzliche Fehlerquellen mit.
Immerhin kann er IPv6 Adressen auswerten, was mir aber nichts bringt oder bietet Unitymedia für Privatkunden mittlerweile IPv6 an?
Wieso bringt das Aufloesen von IPv6-Adressen nichts?
Hast Du ein Windows Vista oder ein Windows 7?
Diese Betriebssysteme senden falls es keine oeffentlichen IPv6-Adressen hat IPv6 ueber den in der Werkseinstellung aktivierten teredo-Tunnel.
Damit kannst Du bei Dir vor Ort auf diesen Betriebssystemen auch bereits jetzt schon IPv6 nutzen.