- Unitymedia will weitere Gratismonate nicht gewähren Beitrag #1
Bamboocha
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Hallo liebe Forengemeinde,
ich habe derzeit einen kleinen Rechtsstreit mit Unitymedia und würde gerne eure Meinung zu diesem Thema hören. Mein Problem ist folgendes:
Ich habe im Februar dieses Jahres einen 3Play Anschluß 32.000 bestellt. Zu dieser Zeit hatte ich einen noch bis Juni laufenden Vertrag bei der 1&1 Internet AG. In der Auftragsbestätigung heißt es wie auf bei der Bestellung:
"Mit unserem Wechslerangebot können Sie bis zu 9 weitere Gratismonate für den monatlichen Festpreis erhalten, wenn Sie bei Auftragserteilung einen noch länger als mindestens drei Monate bestehenden Telefonvertrag bei einem anderen Anbieter haben."...
In meinem Fall wären das weitere 3 Gratismonate, also insgesamt 6 Gratismonate (3 bekommt man immer), da ich noch einen ca. 4 Monate andauernden Vertrag bei meinem anderen Anbieter hatte - die Rufnummern wurden anschließend portiert, sodass Unitymedia dies auch wusste.
In meiner letzten Rechnung wurde mir die volle Grundgebühr berechnet, was mich dazu bewogen hat bei der telefonischen Hotline nachzufragen warum denn nur 3 Monate berechnet wurden.
Die ziemlich unfreundliche Callcenter-Agentin sagte mir daraufhin, dass es wohl zu lange gedauert hätte meinen Anschluß durch einen Techniker zu installieren. Hierzu muss gesagt sein, dass ich insgesamt 3 Termine mit beauftragten Unternehmen ausgemacht habe. Die ersten beiden Termine sind in dem ausgemachten Zeitfenster einfach nicht eingehalten worden - ohne mich hierüber telefonisch zu informieren. Hierfür hatte ich extra Überstunden abgebaut und bin danach jeweils wieder an meiner Arbeitsstelle gewesen. Dies kommentierte die Dame an der Hotline mit den Worten: "Hierfür kann man sich ruhig mal einen ganzen Tag frei nehmen, das kann man ja nie so genau sagen ob man pünktlich ist, wenn es bei einem anderen Kunden mal länger dauert". Diese Aussage an sich finde ich schon eine Unverschämtheit, zumal den Technikern meine Handynummer bekannte gewesen ist, unter welcher ich auch in der Zeit erreichbar gewesen bin.
Da ich gemerkt habe, dass dieses Telefonat zu keinem Ergebnis führte, habe ich im Anschluß hieran einen Brief an Unitymedia verfasst, in dem ich alles nochmals detailliert aufgeführt habe und darum gebeten, die von meinem Konto abgebuchte Grundgebühr mit einer Frist von zwei Wochen an mich zurück zu überweisen und den Vertrag einzuhalten, da ich diesen ansonsten wegen Vertragbruchs kündigen werde. Diesen Brief habe ich per Fax an Unitymedia übermittelt.
Da ich innerhalb der gesetzten Frist weder eine Nachricht noch eine Gutschrift auf meinem Konto erhalten habe, habe ich nochmals die Hotline kontaktiert und bin dort wieder auf Ablehnung gestoßen, nachdem sich der Mitarbeiter in den Kommentar des letzten Gesprächs eingelesen hatte. Einen Tag nach diesem Gespräch, bekam ich ein Antwortschreiben auf mein Fax, in welchem nur mit Standardttexten geschrieben und überhaupt nicht auf mein Anliegen eingegangen wurde.
Daraufhin habe ich meine Bank wie auch in dem Fax-Schreiben angekündigt angewiesen, die letzte Lastschrift zurück zu buchen und habe den Vertrag unter Hinweis auf § 314 Abs. 1 und 2 BGB fristlos gekündigt, in der Hoffnung das dieses Schreiben diesmal auch wirklich gelesen wird.
Dies ist nun über zwei Wochen her - eine schriftliche Antwort oder Eingangsbestätigung habe ich nicht bekommen (Laut Einschreibenachweis wurde das Schreiben am 14.11. zugestellt).
Anstatt dessen rief mich heute ein Mitarbeiter der Buchhaltung an um mit mir über die Rückbuchung und mein Schreiben zu sprechen. Hier hatte ich wieder das Gefühl, dass der Herr am Telefon meinen Brief nur überflogen hatte, da er überhaupt nicht wusste worum es geht. Er konnte meine Verärgerung auch nicht verstehen - ich hätte ja wenigstens 3 Monate gratis einen Internetanschluss von Ihnen bekommen und da mein Anschluß erst kurz vor der Abschaltung meines alten Anschlusses bei 1&1 geschaltet worden wäre, könne ich auch nicht erwarten weitere Gratismonate zu bekommen. Mein Hinweis auf die Erklärung in der Auftragsbestätigung, dass hier nicht das tatsächliche Installationsdatum, sondern das Datum der Auftragserteilung zähle, verhallte ungehört. Da ich gemerkt habe, dass sich das Gespräch nur im Kreis drehte und keine konstruktive Lösung zu erwarten war, habe ich das Telefonat nachdem ich vergeblich darum gebeten hatte mit dem Vorgesetzten zu sprechen beendet. Hier kam zuvor noch der Hinweis, dass meine Kündigung nicht akzeptiert wird und gerichtliche Schritte gegen mich eingeleitet werden, sollte ich die Rechnung nicht bezahlen.
Ich stehe jetzt vor dem Problem, dass mein Anschluss sicher in den nächsten Tagen gesperrt wird und ich nicht weiß wie ich mich verhalten soll. Meiner Meinung nach bin ich hier ganz klar im Recht, weshalb ich nicht einsehe auf die Gratismonate zu verzichten (immerhin ca. 100 €). Ich habe aber auch keine Lust auf einen Rechtsstreit und darauf wochenlang auf einen neuen Anschluss zu warten. Gibt es bei Unitymedia keine Beschwerdestelle die genau solche Fälle bearbeitet?
Für eure Antwort danke ich schonmal im Voraus!
Besten Gruß!
ich habe derzeit einen kleinen Rechtsstreit mit Unitymedia und würde gerne eure Meinung zu diesem Thema hören. Mein Problem ist folgendes:
Ich habe im Februar dieses Jahres einen 3Play Anschluß 32.000 bestellt. Zu dieser Zeit hatte ich einen noch bis Juni laufenden Vertrag bei der 1&1 Internet AG. In der Auftragsbestätigung heißt es wie auf bei der Bestellung:
"Mit unserem Wechslerangebot können Sie bis zu 9 weitere Gratismonate für den monatlichen Festpreis erhalten, wenn Sie bei Auftragserteilung einen noch länger als mindestens drei Monate bestehenden Telefonvertrag bei einem anderen Anbieter haben."...
In meinem Fall wären das weitere 3 Gratismonate, also insgesamt 6 Gratismonate (3 bekommt man immer), da ich noch einen ca. 4 Monate andauernden Vertrag bei meinem anderen Anbieter hatte - die Rufnummern wurden anschließend portiert, sodass Unitymedia dies auch wusste.
In meiner letzten Rechnung wurde mir die volle Grundgebühr berechnet, was mich dazu bewogen hat bei der telefonischen Hotline nachzufragen warum denn nur 3 Monate berechnet wurden.
Die ziemlich unfreundliche Callcenter-Agentin sagte mir daraufhin, dass es wohl zu lange gedauert hätte meinen Anschluß durch einen Techniker zu installieren. Hierzu muss gesagt sein, dass ich insgesamt 3 Termine mit beauftragten Unternehmen ausgemacht habe. Die ersten beiden Termine sind in dem ausgemachten Zeitfenster einfach nicht eingehalten worden - ohne mich hierüber telefonisch zu informieren. Hierfür hatte ich extra Überstunden abgebaut und bin danach jeweils wieder an meiner Arbeitsstelle gewesen. Dies kommentierte die Dame an der Hotline mit den Worten: "Hierfür kann man sich ruhig mal einen ganzen Tag frei nehmen, das kann man ja nie so genau sagen ob man pünktlich ist, wenn es bei einem anderen Kunden mal länger dauert". Diese Aussage an sich finde ich schon eine Unverschämtheit, zumal den Technikern meine Handynummer bekannte gewesen ist, unter welcher ich auch in der Zeit erreichbar gewesen bin.
Da ich gemerkt habe, dass dieses Telefonat zu keinem Ergebnis führte, habe ich im Anschluß hieran einen Brief an Unitymedia verfasst, in dem ich alles nochmals detailliert aufgeführt habe und darum gebeten, die von meinem Konto abgebuchte Grundgebühr mit einer Frist von zwei Wochen an mich zurück zu überweisen und den Vertrag einzuhalten, da ich diesen ansonsten wegen Vertragbruchs kündigen werde. Diesen Brief habe ich per Fax an Unitymedia übermittelt.
Da ich innerhalb der gesetzten Frist weder eine Nachricht noch eine Gutschrift auf meinem Konto erhalten habe, habe ich nochmals die Hotline kontaktiert und bin dort wieder auf Ablehnung gestoßen, nachdem sich der Mitarbeiter in den Kommentar des letzten Gesprächs eingelesen hatte. Einen Tag nach diesem Gespräch, bekam ich ein Antwortschreiben auf mein Fax, in welchem nur mit Standardttexten geschrieben und überhaupt nicht auf mein Anliegen eingegangen wurde.
Daraufhin habe ich meine Bank wie auch in dem Fax-Schreiben angekündigt angewiesen, die letzte Lastschrift zurück zu buchen und habe den Vertrag unter Hinweis auf § 314 Abs. 1 und 2 BGB fristlos gekündigt, in der Hoffnung das dieses Schreiben diesmal auch wirklich gelesen wird.
Dies ist nun über zwei Wochen her - eine schriftliche Antwort oder Eingangsbestätigung habe ich nicht bekommen (Laut Einschreibenachweis wurde das Schreiben am 14.11. zugestellt).
Anstatt dessen rief mich heute ein Mitarbeiter der Buchhaltung an um mit mir über die Rückbuchung und mein Schreiben zu sprechen. Hier hatte ich wieder das Gefühl, dass der Herr am Telefon meinen Brief nur überflogen hatte, da er überhaupt nicht wusste worum es geht. Er konnte meine Verärgerung auch nicht verstehen - ich hätte ja wenigstens 3 Monate gratis einen Internetanschluss von Ihnen bekommen und da mein Anschluß erst kurz vor der Abschaltung meines alten Anschlusses bei 1&1 geschaltet worden wäre, könne ich auch nicht erwarten weitere Gratismonate zu bekommen. Mein Hinweis auf die Erklärung in der Auftragsbestätigung, dass hier nicht das tatsächliche Installationsdatum, sondern das Datum der Auftragserteilung zähle, verhallte ungehört. Da ich gemerkt habe, dass sich das Gespräch nur im Kreis drehte und keine konstruktive Lösung zu erwarten war, habe ich das Telefonat nachdem ich vergeblich darum gebeten hatte mit dem Vorgesetzten zu sprechen beendet. Hier kam zuvor noch der Hinweis, dass meine Kündigung nicht akzeptiert wird und gerichtliche Schritte gegen mich eingeleitet werden, sollte ich die Rechnung nicht bezahlen.
Ich stehe jetzt vor dem Problem, dass mein Anschluss sicher in den nächsten Tagen gesperrt wird und ich nicht weiß wie ich mich verhalten soll. Meiner Meinung nach bin ich hier ganz klar im Recht, weshalb ich nicht einsehe auf die Gratismonate zu verzichten (immerhin ca. 100 €). Ich habe aber auch keine Lust auf einen Rechtsstreit und darauf wochenlang auf einen neuen Anschluss zu warten. Gibt es bei Unitymedia keine Beschwerdestelle die genau solche Fälle bearbeitet?
Für eure Antwort danke ich schonmal im Voraus!
Besten Gruß!