- Der Wechsel zu Unitymedia. Ein Erfahrungsbericht. Beitrag #1
Lachomat
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Einleitung:
Die Leute die bei sich kein Glasfaser zu Hause liegen haben werden es wahrscheinlich kennen. Das DSL liefert nur 16 Mbit/s und mit jedem Meter den man von der Verteilerstelle wohnt, wird es weniger. So hat man Glück wenn man noch 10 Mbit/s bekommt (wir kriegen 10 Mbit/s). Nun haben wir immer wieder in letzter Zeit Werbung von Unitymedia bekommen und uns das mal genauer angeschaut. Und tatsächlich. Unitymedia verwendet ein von der Telekom unabhängiges Netz. Nämlich das alte TV-Kabelnetz. Und kann hierüber Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s liefern, welche auch voll ankommen (Vorrausgesetzt das Netz ist nicht überlastet). Dies liegt daran, dass im Kabelnetz die Daten anders übertragen werden. Also haben wir bestellt.
Ablauf:
Samstag 26.1.13:
Wir haben gegen 22:00 Uhr uns entschieden und folgendes bestellt: Eine Internet Leitung von 50 Mbit/s sowie eine Telefonflat innerhalb von Deutschland + Rufnummermitnahme. Kosten: Da wir noch gebunden sind die ersten 6 Monate nichts. Danach ein Jahr lang 25€ und dann 33€.
Mittwoch 30.1.13:
Ein Sub-Unternehmer von UM ruft an, um einen Installationstermin zu vereinbaren. Leider niemand zu Hause. Am Nachmittag und am Abend versuchen wir zurückzurufen. Leider sin wir immer zwischen Position 2-7 in der Warteschleife und legen nach einer halben Stunde immer auf. Die Nummer war zum Glück eine Festnetz-Nummer.
Samstag 2.2.13:
Am Abend gegen 19:00 Uhr erreichen wir endlich den Sub-Unternehmer und machen einen Termin für Montag, den 4.2.13.
Montag 4.2.13:
Es ist halb-Zehn in Deutschland und bei uns parkt ein Auto vor der Haustür. Techniker kommt rein und sagt uns direkt, dass es etwas länger dauern wird, da wir nur einen Haus-Übergangspunkt haben, jedoch noch kein Kabel verlegt, geschweige den eine Dose irgendwo in der Wohnung. Macht nichts, "Unitymedia übernimmt gerne die Kosten für sie". Also geguckt ob man durch das Rohr des Telefonanschlusses ein Koaxial-Kabel durchkriegt. Fehlanzeige. Bleibt irgendwo immer hängen. Also gefragt ob Pläne mit Leitungkanälen vom Haus vorhanden sind. Sind sie nicht (Hätte man wahrscheinlich eh nicht nutzen können (Ich sag mal so, bei uns funktionieren einige Schlösser nur, da Zwischenräume mit Polnischen Münzen ausgebessert wurden.)). Also dachte man sich, da Zwischen Hausanschlussraum und geplanten Standort nur ein kleines Gästebad vorhanden ist, bohrt man einfach durch und verlegt das Kabel überputz, so dass man da wo das Kabel rauskommt direkt den Router an der Wand montiert (Währe dann zentral im Haus angebracht.). Erstes Loch bohren. Klappt nicht. Andere Stelle versucht. Klappt auch nicht. Also TAE-Dose abgenommen, Telefonkabel abgeklemmt und ne Art Plastik-Schlauch befestigt und durchgezogen. Dann wurde Koaxialkabel und Telefonleitung wieder zurückgezogen. Hat geklappt. Dose wieder angeschlossen und Kabeldose installiert. Danach sollte noch der Verstärker installiert werden, damit wir auch etwas rausschicken können. Gesagt getan. Denkste! Erdungsschiene nicht vorhanden. Der Techniker sagte zwar, dass man da wahrscheinlich etwas aus dem Sicherungskasten rausführen könne, jedoch dürfe er das nicht, da er kein Elektriker ist. Also hat er den Verstärker erstmal ohne Erdung angeschlossen und ein Zettel angeklebt, auf dem steht, dass wir uns mit unserem Elektriker in Verbindung setzen sollen, damit er einen "Potenzialausgleich" durchführt. Danach wurde noch der Router mit integriertem Kabelmodem (FRITZ!Box 6320 v2 Cable) angeschlossen und aktiviert.
Da wir die FRITZ!Box an einem anderen Ort haben wollten, schnitt der Technicker uns noch die nötige Länge + ca 2 Meter zu und gab es uns. Kostenlos. Nach geschlagenen 4 Stunden lief alles und der Techniker konnte zum nächsten Kunden.
Am Abend merkten wir dann, dass das Internet langsamer war und uns nieman erreichen konnte.
Dienstag 5.2.13:
Wir rufen bei 1&1 an, welche uns erklären wir sollen bei der Telekom anrufen. Wir rufen bei der Telekom an. Spracherkennung: "Nennen sie bitte ihr Anliegen. z.B. Störung." "Störung" "Sie sagten: Sex-Shop-Angebote". Nach kurzer Zeit wurden wir zu einem Mitarbeiter weitergeleitet (Azubi). Dieser hat erstmal die Standard-Messung gemacht und festgestellt irgendwo währe eine Störung und es würde ein Techniker rausgeschickt, der erstmal überprüft ob irgendwas außerhalb unseres Hauses falsch verkabelt ist.
Donnerstag 7.2.13:
Anruf bei der Telekom. Störung liegt irgendwo bei ihnen im Haus. Anruf bei Unitymedia. Nach dem wir unsere Probleme geschildert haben und nebenbei anmerkten, dass es eine Wiederrufsfrist gibt, wollte man uns zurückrufen.
Montag 11.2.13:
Wir rufen am Morgen nochmals bei Unitymedia an, da wir am Wochenende nicht zu Hause waren. Ergebnis: Es wurde ein Techniker-Termin noch für den selben Tag gemacht.
Am Nachmittag kam dann der selbe Techniker, der uns bereits alles installiert hat. Dieser stellt fest, dass er von Telefonanschlüssen keine Ahnung hat und deshalb natürlich auch keinerlei Messtechnik uns schwirrte wieder ab.
Dienstag 12.2.13:
Wir rufen bei der Telekom an: "Sie haben eine Störung, funktioniert ihr Anschluss gar nicht?" "Ja" "Rufen sie gerade von ihrem Anschluss an?" *facepalm* Nachdem wir dann mit einer jungen Dame verbunden wurden, wurde ein Termin für Donnerstag ausgemacht.
Donnerstag 14.2.13:
Telekomiker kommt. Der Techniker schließt sein Gerät an, nimmt die Dose ab und steckt beide Kabel um. Anschluss funktioniert wieder. Dauer: 3min. Er schreibt auf sein Protokoll, dass er die Dose ausgetauscht hätte, damit wir seinen Besuch nicht bezahlen müssen. Dauer: 7min.
Fazit:
Wir bleiben bei Unitymedia, da wir von den gebuchten 50 Mbit/s 49,7 Mbit/s bekommen und weil die Hotline stets freundlich und hilfsbereit war. In dem Erfahrungsbericht fehlen ein paar Sachen, welche nicht ganz wichtig sind, da der Bericht sonst zu lang wäre. Sämtliche Techniker-Besuche und Leistungen waren für uns kostenlos (Jedeglich Zeitaufwendig). Eventuell habe ich etwas falsches zur Technik gesagt, aber da ich darin kein Spezialist bin und ich meine Informationen nur durch Google und erfragen habe, sei mir das verziehen. Da ich alles aus dem Kopf geschrieben habe, kann es ein, dass ich mich teils um 1-2 Tage vertan habe, aber das dürfte ja egal sein.
Die Leute die bei sich kein Glasfaser zu Hause liegen haben werden es wahrscheinlich kennen. Das DSL liefert nur 16 Mbit/s und mit jedem Meter den man von der Verteilerstelle wohnt, wird es weniger. So hat man Glück wenn man noch 10 Mbit/s bekommt (wir kriegen 10 Mbit/s). Nun haben wir immer wieder in letzter Zeit Werbung von Unitymedia bekommen und uns das mal genauer angeschaut. Und tatsächlich. Unitymedia verwendet ein von der Telekom unabhängiges Netz. Nämlich das alte TV-Kabelnetz. Und kann hierüber Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s liefern, welche auch voll ankommen (Vorrausgesetzt das Netz ist nicht überlastet). Dies liegt daran, dass im Kabelnetz die Daten anders übertragen werden. Also haben wir bestellt.
Ausgangstechnik:
Unser Internet läuft über 1&1 mit Hilfe einer FRITZ!Box 7170, welche wir auch zum telefonieren nutzen. Eingehende Gespräche gehen über einen Festnetz-Vertrag der Telekom. Ausgehende Gespräche laufen über 1&1 über eine andere Rufnummer. Beim angerufenen wird jedoch unsere andere Rufnummer angezeigt. Dabei kommen zusammen: Telekom 18€ + 1&1 30€
Ablauf:
Samstag 26.1.13:
Wir haben gegen 22:00 Uhr uns entschieden und folgendes bestellt: Eine Internet Leitung von 50 Mbit/s sowie eine Telefonflat innerhalb von Deutschland + Rufnummermitnahme. Kosten: Da wir noch gebunden sind die ersten 6 Monate nichts. Danach ein Jahr lang 25€ und dann 33€.
Mittwoch 30.1.13:
Ein Sub-Unternehmer von UM ruft an, um einen Installationstermin zu vereinbaren. Leider niemand zu Hause. Am Nachmittag und am Abend versuchen wir zurückzurufen. Leider sin wir immer zwischen Position 2-7 in der Warteschleife und legen nach einer halben Stunde immer auf. Die Nummer war zum Glück eine Festnetz-Nummer.
Samstag 2.2.13:
Am Abend gegen 19:00 Uhr erreichen wir endlich den Sub-Unternehmer und machen einen Termin für Montag, den 4.2.13.
Montag 4.2.13:
Es ist halb-Zehn in Deutschland und bei uns parkt ein Auto vor der Haustür. Techniker kommt rein und sagt uns direkt, dass es etwas länger dauern wird, da wir nur einen Haus-Übergangspunkt haben, jedoch noch kein Kabel verlegt, geschweige den eine Dose irgendwo in der Wohnung. Macht nichts, "Unitymedia übernimmt gerne die Kosten für sie". Also geguckt ob man durch das Rohr des Telefonanschlusses ein Koaxial-Kabel durchkriegt. Fehlanzeige. Bleibt irgendwo immer hängen. Also gefragt ob Pläne mit Leitungkanälen vom Haus vorhanden sind. Sind sie nicht (Hätte man wahrscheinlich eh nicht nutzen können (Ich sag mal so, bei uns funktionieren einige Schlösser nur, da Zwischenräume mit Polnischen Münzen ausgebessert wurden.)). Also dachte man sich, da Zwischen Hausanschlussraum und geplanten Standort nur ein kleines Gästebad vorhanden ist, bohrt man einfach durch und verlegt das Kabel überputz, so dass man da wo das Kabel rauskommt direkt den Router an der Wand montiert (Währe dann zentral im Haus angebracht.). Erstes Loch bohren. Klappt nicht. Andere Stelle versucht. Klappt auch nicht. Also TAE-Dose abgenommen, Telefonkabel abgeklemmt und ne Art Plastik-Schlauch befestigt und durchgezogen. Dann wurde Koaxialkabel und Telefonleitung wieder zurückgezogen. Hat geklappt. Dose wieder angeschlossen und Kabeldose installiert. Danach sollte noch der Verstärker installiert werden, damit wir auch etwas rausschicken können. Gesagt getan. Denkste! Erdungsschiene nicht vorhanden. Der Techniker sagte zwar, dass man da wahrscheinlich etwas aus dem Sicherungskasten rausführen könne, jedoch dürfe er das nicht, da er kein Elektriker ist. Also hat er den Verstärker erstmal ohne Erdung angeschlossen und ein Zettel angeklebt, auf dem steht, dass wir uns mit unserem Elektriker in Verbindung setzen sollen, damit er einen "Potenzialausgleich" durchführt. Danach wurde noch der Router mit integriertem Kabelmodem (FRITZ!Box 6320 v2 Cable) angeschlossen und aktiviert.
Zur Erklärung: Man kann nicht einfach ein neues Modem an die Kabeldose anschließen, da sich ein Modem mit seiner Mac-Adresse authentifiziert. Dadurch erkennt der Kabelnetzbetreiber, um welchen Kunden es sich handelt und welches Paket er gebucht hat. Würde man ein neues Modem anschließen, wüsste die Kopfstation nicht wer das ist, da mehrere Kunden sich immer ein Netz-Segment teilen. So empfängt jeder den Datenverkehr vom anderem und umgekehrt. Daher ist die Übertragung auch verschlüsselt und man hat nur eingeschränkten Zugriff auf sein Modem, damit man keinen Mist baut. Außerdem wird der Datenverkehr erst am Modem auf die gebuchte Geschwindigkeit gedrosselt.
Da wir die FRITZ!Box an einem anderen Ort haben wollten, schnitt der Technicker uns noch die nötige Länge + ca 2 Meter zu und gab es uns. Kostenlos. Nach geschlagenen 4 Stunden lief alles und der Techniker konnte zum nächsten Kunden.
Am Abend merkten wir dann, dass das Internet langsamer war und uns nieman erreichen konnte.
Dienstag 5.2.13:
Wir rufen bei 1&1 an, welche uns erklären wir sollen bei der Telekom anrufen. Wir rufen bei der Telekom an. Spracherkennung: "Nennen sie bitte ihr Anliegen. z.B. Störung." "Störung" "Sie sagten: Sex-Shop-Angebote". Nach kurzer Zeit wurden wir zu einem Mitarbeiter weitergeleitet (Azubi). Dieser hat erstmal die Standard-Messung gemacht und festgestellt irgendwo währe eine Störung und es würde ein Techniker rausgeschickt, der erstmal überprüft ob irgendwas außerhalb unseres Hauses falsch verkabelt ist.
Donnerstag 7.2.13:
Anruf bei der Telekom. Störung liegt irgendwo bei ihnen im Haus. Anruf bei Unitymedia. Nach dem wir unsere Probleme geschildert haben und nebenbei anmerkten, dass es eine Wiederrufsfrist gibt, wollte man uns zurückrufen.
Montag 11.2.13:
Wir rufen am Morgen nochmals bei Unitymedia an, da wir am Wochenende nicht zu Hause waren. Ergebnis: Es wurde ein Techniker-Termin noch für den selben Tag gemacht.
Am Nachmittag kam dann der selbe Techniker, der uns bereits alles installiert hat. Dieser stellt fest, dass er von Telefonanschlüssen keine Ahnung hat und deshalb natürlich auch keinerlei Messtechnik uns schwirrte wieder ab.
Dienstag 12.2.13:
Wir rufen bei der Telekom an: "Sie haben eine Störung, funktioniert ihr Anschluss gar nicht?" "Ja" "Rufen sie gerade von ihrem Anschluss an?" *facepalm* Nachdem wir dann mit einer jungen Dame verbunden wurden, wurde ein Termin für Donnerstag ausgemacht.
Donnerstag 14.2.13:
Telekomiker kommt. Der Techniker schließt sein Gerät an, nimmt die Dose ab und steckt beide Kabel um. Anschluss funktioniert wieder. Dauer: 3min. Er schreibt auf sein Protokoll, dass er die Dose ausgetauscht hätte, damit wir seinen Besuch nicht bezahlen müssen. Dauer: 7min.
Fazit:
Wir bleiben bei Unitymedia, da wir von den gebuchten 50 Mbit/s 49,7 Mbit/s bekommen und weil die Hotline stets freundlich und hilfsbereit war. In dem Erfahrungsbericht fehlen ein paar Sachen, welche nicht ganz wichtig sind, da der Bericht sonst zu lang wäre. Sämtliche Techniker-Besuche und Leistungen waren für uns kostenlos (Jedeglich Zeitaufwendig). Eventuell habe ich etwas falsches zur Technik gesagt, aber da ich darin kein Spezialist bin und ich meine Informationen nur durch Google und erfragen habe, sei mir das verziehen. Da ich alles aus dem Kopf geschrieben habe, kann es ein, dass ich mich teils um 1-2 Tage vertan habe, aber das dürfte ja egal sein.