- droht Unity Media im Jahre 2019 die Insolvenz? Beitrag #1
GoaSkin
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Die Banken geben einem auf Ersparnisse kaum noch Zinsen, also sucht man lieber nach geeigneten Wertpapieren, um sein Geld längerfristig gutverzinst anzulegen. Zieht man dabei Unternehmensanleihen in Betracht, dann scheinen hier Papiere eines Unternehmens auf den ersten Blick sehr lukrativ zu sein: Unity Media.
Unity Media hat mehrere Anleihen mit unterschiedlicher Laufzeit ausgegeben, die in unterschiedlichen Jahren zwischen 2019 und 2029 auslaufen und dabei je nach Papier satte Zinsen zwischen 5.5% und 9.5% versprechen. Doch da muss man sich schon fragen, warum es Unity Media nötig hat, so hohe Zinsen zu versprechen und dennoch die Anleihen teilweise einen Handelswert haben, der etwa 5% unter dem Ausgabekurs liegt.
Recherchiert man genauer, so stellt man fest, dass sich Unity Media insgesamt etwa 3.5 Milliarden Euro geliehen hat. Wohl gemerkt wurden die verschiedenen Anleihen direkt von Unity Media ausgegeben und nicht von der Liberty Group. Wäre Unity Media nicht in der Lage, das Geld am Fälligkeitstag zurückzuzahlen, bürgt die Liberty Group dafür nicht. Diese wäre im Insolvenzfall von Unity Media lediglich eine Tochter los.
Da Unity Media im Jahr nur etwa eine Milliarde Euro Umsatz macht und abzüglich sämtlicher Betriebskosten ein Bruchteil davon aufgewendet werden kann, um Schulden zu tilgen, frage ich mich, wovon Unity Media den Anteilseignern überhaupt das Geld zurück zahlen möchte, wenn die Anleihen fällig werden.
Mir scheint es, als versucht man dann neue Anleihen auszugeben, um die alten (Fälligen) zurück zu zahlen, wobei es dann relativ unsicher ist, ob sich Unity Media dann überhaupt so viel Geld leihen kann, wie benötigt wird - und damit zu jedem Fälligkeitstermin der ausgegebenen Anleihen die Insolvenz droht.
Unity Media hat mehrere Anleihen mit unterschiedlicher Laufzeit ausgegeben, die in unterschiedlichen Jahren zwischen 2019 und 2029 auslaufen und dabei je nach Papier satte Zinsen zwischen 5.5% und 9.5% versprechen. Doch da muss man sich schon fragen, warum es Unity Media nötig hat, so hohe Zinsen zu versprechen und dennoch die Anleihen teilweise einen Handelswert haben, der etwa 5% unter dem Ausgabekurs liegt.
Recherchiert man genauer, so stellt man fest, dass sich Unity Media insgesamt etwa 3.5 Milliarden Euro geliehen hat. Wohl gemerkt wurden die verschiedenen Anleihen direkt von Unity Media ausgegeben und nicht von der Liberty Group. Wäre Unity Media nicht in der Lage, das Geld am Fälligkeitstag zurückzuzahlen, bürgt die Liberty Group dafür nicht. Diese wäre im Insolvenzfall von Unity Media lediglich eine Tochter los.
Da Unity Media im Jahr nur etwa eine Milliarde Euro Umsatz macht und abzüglich sämtlicher Betriebskosten ein Bruchteil davon aufgewendet werden kann, um Schulden zu tilgen, frage ich mich, wovon Unity Media den Anteilseignern überhaupt das Geld zurück zahlen möchte, wenn die Anleihen fällig werden.
Mir scheint es, als versucht man dann neue Anleihen auszugeben, um die alten (Fälligen) zurück zu zahlen, wobei es dann relativ unsicher ist, ob sich Unity Media dann überhaupt so viel Geld leihen kann, wie benötigt wird - und damit zu jedem Fälligkeitstermin der ausgegebenen Anleihen die Insolvenz droht.