- Fragen zu DS-Lite und Forwarding - Konfuse Hotlineantworten Beitrag #1
Flugplatz89
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Hallo zusammen,
ich bin seit längerem Kunde bei Unitymedia und recht zufrieden mit ihrer Dienstleistung. Allerdings habe ich ein paar technische Fragen, die mir die Hotline nur unzureichend und konfus erklären konnte. Ich hoffe, dass ich hier Leute mit mehr Praxiserfahrung finden kann, die mir bessere und umfassendere Antworten auf meine Fragen zum Wechsel von IPv4 zu IPv6 geben können.
Ich habe im Moment eine normale IPv4. Allerdings wäre es für mich vorteilhaft, wenn ich ebenfalls auf IPv6 Hosts zugreifen könnte, und IPv6 ist ohnehin zukunftssicherer als das sterbende IPv4. Meine Konfiguration sieht wie folgt aus: ich bin mit einem Cisco EPC3212 an die Kabeldose angeschlossen, danach ist ein Router geschaltet, der WLAN Signal an die Klienten verteilt. Der WLAN Router weist einem bestimmten Rechner eine statische interne IP über die MAC zu und forwarded den Port 22 dieser Maschine an einen Externen, damit der Rechner von außen über SSH erreichbar ist.
Soweit meine Konfiguration. Es ist wichtig zu erwähnen, dass der WLAN Router das Forwarding übernimmt, das Cisco Modem weiss davon nichts und ich habe an ihm auch keine Einstellungen vorgenommen.
Nun rufe ich bei der Unitymedia Hotline an und bekomme zunächst gar keine, danach recht unplausible Antworten. Sie sagen mir, dass sie, was IPv6 angeht, mir nur DS-Lite anbieten können, allerdings mit dem Manko, dass sie die Verfügbarkeit einer IPv4 Adresse nicht garantieren können. Darüber hinaus sei die angebotene IPv4 Adresse nicht statisch, sondern dynamisch. Portforwarding funktioniere mit IPv6 nur äußerst instabil, weil das "Modem dafür nicht gemacht sei". Auf meinen Einwand, dass das Modem in meiner Konfiguration mit Forwarding nicht betraut ist, meinten verschiedene Leute am Telefon, das dürfte entweder gar nicht funktionieren, sie können sich das nicht erklären oder meinten gar, ich sei mir meiner Konfiguration nicht bewusst und stellten meine Ausführungen im Bezug auf meine Gerätschaften in Frage. Ich fragte, ob Unitymedia künstliche Beschränkungen im Bezug auf das Forwarding mit IPv6 einführt. Die Antwort darauf war, dass das Modem dafür nicht gemacht sei. Offensichtlich schießt die Antwort am Thema vorbei. Mir würde außerdem nur eine IPv6 Adresse zur Verfügung gestellt werden, unabhängig davon, dass IPv6 für gewöhnlich in Blöcken verteilt wird, um murklige Lösungen wie NAT endlich loszuwerden.
Ich kann das alles nicht so recht glauben. Meines Erachtens sind die Erklärungen der Hotline unglaubwürdig und technisch nicht nachvollziehbar. Ich habe, bei aller Bescheidenheit, ein gut ausgeprägtes Verständnis von Netzwerktechnik, und gemessen an der Ratlosigkeit der Helfer am Telefon und der erlebten Kompetenzverwirrung (mehrfache Durchstellung in Abteilungen die ich schon abgeklappert habe) stelle ich lieber das Tiefenwissen der Telefonleute in Frage als die technische Kompetenz von Unitymedia. Daher meine Fragen an euch:
1) ist es wahr, dass Unitymedia bei DS-Lite die Verfügbarkeit einer IPv4 Addresse nicht gewährleistet?
2) ist es wahr, dass Unitymedia bei DS-Lite nur eine IPv6 Adresse anbietet, anstelle, gemäß Konvention, einen Block zur Verfügung zu stellen?
3a) führt Unitymedia künstliche Beschränkungen ein, um das Forwarding von Ports an IPv6 Addressen zu verhindern?
3b) sind überhaupt irgendwelche Auswirkungen zu erwarten durch eine Umstellung? Das Modem operiert nach der Umstellung im DS-Lite betrieb, aber es weiß überhaupt nichts von Weiterleitungen.
4) wie zuverlässig ist der DS-Lite Betrieb im Allgemeinen?
Vielen Dank für eure Mühen!
ich bin seit längerem Kunde bei Unitymedia und recht zufrieden mit ihrer Dienstleistung. Allerdings habe ich ein paar technische Fragen, die mir die Hotline nur unzureichend und konfus erklären konnte. Ich hoffe, dass ich hier Leute mit mehr Praxiserfahrung finden kann, die mir bessere und umfassendere Antworten auf meine Fragen zum Wechsel von IPv4 zu IPv6 geben können.
Ich habe im Moment eine normale IPv4. Allerdings wäre es für mich vorteilhaft, wenn ich ebenfalls auf IPv6 Hosts zugreifen könnte, und IPv6 ist ohnehin zukunftssicherer als das sterbende IPv4. Meine Konfiguration sieht wie folgt aus: ich bin mit einem Cisco EPC3212 an die Kabeldose angeschlossen, danach ist ein Router geschaltet, der WLAN Signal an die Klienten verteilt. Der WLAN Router weist einem bestimmten Rechner eine statische interne IP über die MAC zu und forwarded den Port 22 dieser Maschine an einen Externen, damit der Rechner von außen über SSH erreichbar ist.
Soweit meine Konfiguration. Es ist wichtig zu erwähnen, dass der WLAN Router das Forwarding übernimmt, das Cisco Modem weiss davon nichts und ich habe an ihm auch keine Einstellungen vorgenommen.
Nun rufe ich bei der Unitymedia Hotline an und bekomme zunächst gar keine, danach recht unplausible Antworten. Sie sagen mir, dass sie, was IPv6 angeht, mir nur DS-Lite anbieten können, allerdings mit dem Manko, dass sie die Verfügbarkeit einer IPv4 Adresse nicht garantieren können. Darüber hinaus sei die angebotene IPv4 Adresse nicht statisch, sondern dynamisch. Portforwarding funktioniere mit IPv6 nur äußerst instabil, weil das "Modem dafür nicht gemacht sei". Auf meinen Einwand, dass das Modem in meiner Konfiguration mit Forwarding nicht betraut ist, meinten verschiedene Leute am Telefon, das dürfte entweder gar nicht funktionieren, sie können sich das nicht erklären oder meinten gar, ich sei mir meiner Konfiguration nicht bewusst und stellten meine Ausführungen im Bezug auf meine Gerätschaften in Frage. Ich fragte, ob Unitymedia künstliche Beschränkungen im Bezug auf das Forwarding mit IPv6 einführt. Die Antwort darauf war, dass das Modem dafür nicht gemacht sei. Offensichtlich schießt die Antwort am Thema vorbei. Mir würde außerdem nur eine IPv6 Adresse zur Verfügung gestellt werden, unabhängig davon, dass IPv6 für gewöhnlich in Blöcken verteilt wird, um murklige Lösungen wie NAT endlich loszuwerden.
Ich kann das alles nicht so recht glauben. Meines Erachtens sind die Erklärungen der Hotline unglaubwürdig und technisch nicht nachvollziehbar. Ich habe, bei aller Bescheidenheit, ein gut ausgeprägtes Verständnis von Netzwerktechnik, und gemessen an der Ratlosigkeit der Helfer am Telefon und der erlebten Kompetenzverwirrung (mehrfache Durchstellung in Abteilungen die ich schon abgeklappert habe) stelle ich lieber das Tiefenwissen der Telefonleute in Frage als die technische Kompetenz von Unitymedia. Daher meine Fragen an euch:
1) ist es wahr, dass Unitymedia bei DS-Lite die Verfügbarkeit einer IPv4 Addresse nicht gewährleistet?
2) ist es wahr, dass Unitymedia bei DS-Lite nur eine IPv6 Adresse anbietet, anstelle, gemäß Konvention, einen Block zur Verfügung zu stellen?
3a) führt Unitymedia künstliche Beschränkungen ein, um das Forwarding von Ports an IPv6 Addressen zu verhindern?
3b) sind überhaupt irgendwelche Auswirkungen zu erwarten durch eine Umstellung? Das Modem operiert nach der Umstellung im DS-Lite betrieb, aber es weiß überhaupt nichts von Weiterleitungen.
4) wie zuverlässig ist der DS-Lite Betrieb im Allgemeinen?
Vielen Dank für eure Mühen!