- IPv6 im VPN - wie macht man es richtig? Beitrag #1
GoaSkin
- Beiträge
- 1.319
- Punkte Reaktionen
- 1
Hallo,
mit Hilfe zweier RaspberryPI und OpenVPN habe ich einen permanenten VPN-Tunnel zur Verbindung zweier DS_Lite Anschlüsse über IPv6 realisiert. Das funktioniert soweit auch. Die lokalen IPv4-Netze sind für die jeweils andere Seite erreichbar.
Aufgrund der Tatsache, dass zwei HP-Multifunktionsdrucker im Spiel sind, die sich nur über Bonjour-Anfragen (mDNS) vollständig nutzen lassen, habe ich noch einen Proxy für die entsprechenden Multicast-Anfragen aufgesetzt, der im Prinzip nun auch funktioniert.
Der Haken dabei: Die Geräte, die ihre Dienste über Bonjour oder Zeroconf propagieren, nennen über diese Multicasts nicht nur ihre IPv4-Adresse, sondern auch ihre IPv6-Adresse. Durch den Proxy bekommen die Geräte in Netz A nun mitgeteilt, dass auf den dynamischen IPv6-Adressen des anderen Unitymedia-Anschlusses irgendwelche Dienste laufen. Datenverkehr, der an diese IPv6-Adressen adressiert ist, wandert natürlich nicht durch den Tunnel, sondern durch das Internet, wo der Gegenrouter mangels Portfreigaben dann eine Verbindung ablehnt.
Weiss jemand, ob man es über OpenVPN irgendwie realisieren kann, dass neben den in der OpenVPN-Konfiguration angegebenen, statischen IPv4-Netzen auch Pakete mit den dynamischen IPv6-Adressen als Ziel durch den Tunnel wandern?
mit Hilfe zweier RaspberryPI und OpenVPN habe ich einen permanenten VPN-Tunnel zur Verbindung zweier DS_Lite Anschlüsse über IPv6 realisiert. Das funktioniert soweit auch. Die lokalen IPv4-Netze sind für die jeweils andere Seite erreichbar.
Aufgrund der Tatsache, dass zwei HP-Multifunktionsdrucker im Spiel sind, die sich nur über Bonjour-Anfragen (mDNS) vollständig nutzen lassen, habe ich noch einen Proxy für die entsprechenden Multicast-Anfragen aufgesetzt, der im Prinzip nun auch funktioniert.
Der Haken dabei: Die Geräte, die ihre Dienste über Bonjour oder Zeroconf propagieren, nennen über diese Multicasts nicht nur ihre IPv4-Adresse, sondern auch ihre IPv6-Adresse. Durch den Proxy bekommen die Geräte in Netz A nun mitgeteilt, dass auf den dynamischen IPv6-Adressen des anderen Unitymedia-Anschlusses irgendwelche Dienste laufen. Datenverkehr, der an diese IPv6-Adressen adressiert ist, wandert natürlich nicht durch den Tunnel, sondern durch das Internet, wo der Gegenrouter mangels Portfreigaben dann eine Verbindung ablehnt.
Weiss jemand, ob man es über OpenVPN irgendwie realisieren kann, dass neben den in der OpenVPN-Konfiguration angegebenen, statischen IPv4-Netzen auch Pakete mit den dynamischen IPv6-Adressen als Ziel durch den Tunnel wandern?