- Ist Unitymedia bei der Datenspeicherung gesetzeskonform? Beitrag #1
Deedan
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Nach dem Defekt meines Modems, wurdes dieses durch eine ConnectBox ausgetauscht. Damit kann man die IP nicht mehr durch eine Änderung der MAC Adresse im Router wechseln. Das hab ich so alle 1-2 Monate bewusst gemacht. Der Ablauf der IP Adresse hängt nun somit vom Provider ab. Und wenn dieser die IP Addresse nur alle Jubeljahre ändert, ist diese Adresse über eine viel längere Laufzeit als es im Gesetz zur Massendatenspeichtung festgelegt ist , rückverfolgbar. EIn Heer von von Anwälten, aus denen nix geworden ist, haben sich auf diese Fälle spezialisiert. Und es braucht gar nicht soviel kriminelle Energie - selbst das Runterladen einer Autokarte oder Anfahrtskizze kann schon ein Verstoss gegen das Copyright-Gesetz sein, welches mit Geldbußen geandet wird. Und das ist bei einer statische IP foreever auch nach einem Jahrzehnt möglich.
Selbst ohne Google-Mail Konto kann der Anbieter ein perfektes Profil von mir anlegen. Auch ohne Namen bin ich in der digitalen Welt bin ich mit der immer gleichen IPv6 Addresse überall erkennbar.
Wenn ich jemanden auf der Strasse nach dem Weg frage, möchte ich auch nicht gleich meinen Ausweis zeigen, weil mein Gegenüber mir sagt, meine Anfrage wie meine Adresse er über 30 Jahre aufhebt. Ich möchte auch nicht wie bei Orwell 1984 auf Schritt und Tritt von Kameras überwacht werden.
Die Massendatebspeicherung ist ja zur Aufklärung schlimmer Verbrechen sinnvoll. Aber das geht ja auch, bei einem täglichen Wechsel der IP. Wenn ich eine Alternative hätte, würde ich sofort meinen Vertrag bei Unitymedia kündigen. Bei der Aufzeichnungswut im Internet ist eine quasi statische IP datenschutzrechtlich sehr bedenklich. Mit der ehemaligen FDP Justitzministerinn Leutheusser Schnarrenberg hätte Unitymedia schon längst eine Abmahnung bekommen.
Selbst ohne Google-Mail Konto kann der Anbieter ein perfektes Profil von mir anlegen. Auch ohne Namen bin ich in der digitalen Welt bin ich mit der immer gleichen IPv6 Addresse überall erkennbar.
Wenn ich jemanden auf der Strasse nach dem Weg frage, möchte ich auch nicht gleich meinen Ausweis zeigen, weil mein Gegenüber mir sagt, meine Anfrage wie meine Adresse er über 30 Jahre aufhebt. Ich möchte auch nicht wie bei Orwell 1984 auf Schritt und Tritt von Kameras überwacht werden.
Die Massendatebspeicherung ist ja zur Aufklärung schlimmer Verbrechen sinnvoll. Aber das geht ja auch, bei einem täglichen Wechsel der IP. Wenn ich eine Alternative hätte, würde ich sofort meinen Vertrag bei Unitymedia kündigen. Bei der Aufzeichnungswut im Internet ist eine quasi statische IP datenschutzrechtlich sehr bedenklich. Mit der ehemaligen FDP Justitzministerinn Leutheusser Schnarrenberg hätte Unitymedia schon längst eine Abmahnung bekommen.