Was anderes: hier wird ja eine Kombi aus Kabelmodem + Fritzbox empfohlen. Ist die 6490 ein eher schlechtes Kabelmodem? Und wäre die 6590 ein besseres Kabelmodem?
Eine von Unitymedia gestellte 6490 läuft hier seit einem Jahr problemlos mit einem 200/20 Vertrag. Der reine Internet- und Telefonbetrieb läuft absolut einwandfrei:
- stabil
- maximale Bandbreite gemäß Vertrag
- ordentliche ipv6 Firewall-Konfiguration
- Telefonie-Basisstation mit Einbindung von dect, voip, analog und isdn Geräten
- Dual-Wlan 2.4 und 5 GHz
Es gibt ein paar Mankos, die hängen mit Features der Box zusammen:
- die Web-Oberfläche ist kriechlangsam. Soll angeblich in der in ein paar Wochen von Unitymedia kommenden neuen Firmware verbessert worden sein.
- vpn-Funktion nur mit öffentlicher ipv4 Adresse möglich, nicht bei dslite-Anschluss wie es aktuell jeder neue Anschluss ist
- die nas-Funktionalität ist so langsam, dass sie praktisch nicht benutzbar ist
Ich würde der 6490 4 von 5 Punkten geben.
Im Vergleich zu Einzelgeräten und Bastellösungen würde ich der Bequemlichkeit wegen der 6490 oder einem entsprechenden Nachfolger den Vorzug geben. Du stellst es hin, schaltest es ein, und dein Netz geht. Dann vergisst du die Box und das Netz funktioniert weiterhin. Ich bin eigentlich ein Power-User mit viel Rechnergebastel zuhause, aber die Internetverbindung muss ohne Gebastel und viele Einzelgeräte funktionieren, weil ohne Internet mittlerweile überhaupt nichts mehr geht. Das höchste der Gefühle, was ich mir an Extrawurst im Netzwerkbereich leiste, ist ein Raspberry Pi, auf dem statt auf der Fritzbox DHCP und DNS läuft.