Nachdem sich mein temporäres Problem von Anfang Juni am Donnerstag wiederholte (alle Uploadkanäle konstant mit 51,0 dBmV), kontaktierte ich den UM Support. Dort teilte man mir mit, dass ein Problem auf der C-Linie vorläge und die ganze Straße davon betroffen sei, in mein Haus müsse man dafür nicht.
Tatsächlich aber schlug nur eine Stunde später ein Techniker bei meiner Frau auf (ich war arbeiten) und wollte an den HÜP. Er entfernte grummelnd ein Dämpfungsglied am HÜP-Ausgang zur MM-Dose mit der Aussage, die seien seit Jahren nicht mehr zulässig. Dieses Glied wurde aber von UM selbst erst vor ca. 2 Jahren anlässlich einer anderen Störung montiert. Außerdem merkte er an, dass ja alle Verbindungen total locker seien, was auch nicht stimmen konnte, da ich die Anschlüsse alle erst noch Anfang Juni auf festen Sitz hin überprüft hatte. Des Weiteren pegelte er meinen Verstärker neu ein, so dass die Uploadkanäle nun einen weiterhin grenzwertigen Powerlevel zwischen 48,9 und 49,8 dBmV aufwiesen.
Auf die Frage meiner Frau, warum er nicht vereinbarungsgemäß "draußen" überprüfen würde, kam die lapidare Antwort "Nö, die Ursache läge bei uns im Haus und außerdem dürfe er auf NE3 gar nicht arbeiten"
Im Ergebnis ist es jetzt so, dass der Powerlevel seit heute früh bei 41,5 dBmV steht, also um gut 8 dBmV gesunken ist.
Aus meiner Sicht hat der externe Techniker (Subunternehmer) unnötigerweise nur an den Symptomen gefummelt und nicht die Ursache behoben. Vor allem aber bleibt die Frage, warum UM entgegen der eigenen Diagnose den falschen Techniker schickt.
Da nach meiner Erfahrung der Powerlevel bei sinkenden Temperaturen auch gut und gerne mal um bis zu 3 dBmV sinken kann, steht zu befürchten, dass ich spätestens im Winter ein Problem in die andere Richtung habe, nämlich wenn der Powerlevel unter 38 dBmV fällt.