- GigaCable Max mit TC4400 und FTTH-Anbindung - Risiko? Beitrag #1
Iblis
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Hallo zusammen,
ich möchte mal um Eure Hilfe bitten bei einer Risikobewertung...
Der Reihe nach: im Moment habe ich bei Vodafone West (so heißt Unitymedia Hessen heute, richtig?) einen Internetanschluss nach dem "Office Internet & Phone 200"-Tarif. Im Kundencenter bieten sie mir nun ein Upgrade-Angebot zu "GigaCable Max" mit 1000 Mbit/s an, für attraktive 39,99 EUR. Das wäre eigentlich eine einfache Entscheidung, weil ich im Moment ungefähr dasselbe zahle für die 200 Mbit. Also sofort zuschlagen?
Aber Vorsicht: mein Anschluss ist etwas speziell. Erstens habe ich eine FTTH-Anbindung, das heißt der Provider hat eine Glasfaser ins Haus gezogen und im Haus eine Micronode drangehängt, die auf Kabel umsetzt. Das dürfte noch nicht allzu weit verbreitet sein - und zusätzlich habe ich noch von meiner Routerfreiheit Gebrauch gemacht und ein TC4400 angeschlossen, auf dem Firmware 70.12.41 läuft. Der Provider hat das seinerzeit problemlos eingerichtet, wonach das Configuration File "cust-own_200000_20000_ds_sip_wifi-on.bin" angezeigt wird. Dieses Setup läuft seit einem Jahr ohne jede Fehler, sehr erfreulich, gerade in Covid-19-bedingten Homeoffice-Zeiten.
Wenn ich jetzt einfach per Einkaufswagen oder Telefonsupport das Upgrade buche - dann habe ich Sorgen, dass mir mein ungewöhnliches Setup mit irgendeiner Standard-Provisionierungsprozedur zerschossen wird, bei der an die Besonderheiten nicht gedacht ist. Bspw. könnte jemand auf die Idee kommen, mir ein neues Modem zu schicken und mein eigenes zu deprovisionieren. Oder eine Standardprozedur könnte versuchen, die Firmwareversion meiner "Fritzbox" abzufragen und würde hängenbleiben, weil da ja ein TC4400 sitzt. Oder irgendwie macht die Micronode Probleme. Oder, oder, oder...
Und tagelange Downtime mit ewigen Hotline-Anrufen und schließlich Fallback auf einen Providerrouter - das wäre mit Homeoffice so gar nicht vereinbar.
Wie seht Ihr das: was passiert wenn ich jetzt bestelle? Kommt einfach ein neues Configuration File auf's Modem, Neustart und das war's? Oder läuft da eine größere, möglicherweise destruktive Maschinerie an? Technisch wäre mein 80cm-Kabelstrang ohne jegliche Fremdgeräte dran ja optimal für 1000 Mbit, aber was schief gehen kann geht auch schief. Was meint Ihr?
Herzlichen Dank schon mal im Voraus!
ich möchte mal um Eure Hilfe bitten bei einer Risikobewertung...
Der Reihe nach: im Moment habe ich bei Vodafone West (so heißt Unitymedia Hessen heute, richtig?) einen Internetanschluss nach dem "Office Internet & Phone 200"-Tarif. Im Kundencenter bieten sie mir nun ein Upgrade-Angebot zu "GigaCable Max" mit 1000 Mbit/s an, für attraktive 39,99 EUR. Das wäre eigentlich eine einfache Entscheidung, weil ich im Moment ungefähr dasselbe zahle für die 200 Mbit. Also sofort zuschlagen?
Aber Vorsicht: mein Anschluss ist etwas speziell. Erstens habe ich eine FTTH-Anbindung, das heißt der Provider hat eine Glasfaser ins Haus gezogen und im Haus eine Micronode drangehängt, die auf Kabel umsetzt. Das dürfte noch nicht allzu weit verbreitet sein - und zusätzlich habe ich noch von meiner Routerfreiheit Gebrauch gemacht und ein TC4400 angeschlossen, auf dem Firmware 70.12.41 läuft. Der Provider hat das seinerzeit problemlos eingerichtet, wonach das Configuration File "cust-own_200000_20000_ds_sip_wifi-on.bin" angezeigt wird. Dieses Setup läuft seit einem Jahr ohne jede Fehler, sehr erfreulich, gerade in Covid-19-bedingten Homeoffice-Zeiten.
Wenn ich jetzt einfach per Einkaufswagen oder Telefonsupport das Upgrade buche - dann habe ich Sorgen, dass mir mein ungewöhnliches Setup mit irgendeiner Standard-Provisionierungsprozedur zerschossen wird, bei der an die Besonderheiten nicht gedacht ist. Bspw. könnte jemand auf die Idee kommen, mir ein neues Modem zu schicken und mein eigenes zu deprovisionieren. Oder eine Standardprozedur könnte versuchen, die Firmwareversion meiner "Fritzbox" abzufragen und würde hängenbleiben, weil da ja ein TC4400 sitzt. Oder irgendwie macht die Micronode Probleme. Oder, oder, oder...
Und tagelange Downtime mit ewigen Hotline-Anrufen und schließlich Fallback auf einen Providerrouter - das wäre mit Homeoffice so gar nicht vereinbar.
Wie seht Ihr das: was passiert wenn ich jetzt bestelle? Kommt einfach ein neues Configuration File auf's Modem, Neustart und das war's? Oder läuft da eine größere, möglicherweise destruktive Maschinerie an? Technisch wäre mein 80cm-Kabelstrang ohne jegliche Fremdgeräte dran ja optimal für 1000 Mbit, aber was schief gehen kann geht auch schief. Was meint Ihr?
Herzlichen Dank schon mal im Voraus!


