Unitymedia Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router

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  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #1
MartinP_Do

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Ich glaube, ich bin ein paar Missverständnissen aufgesessen, und wollte das noch einmal geklärt wissen, deshalb ein paar Fragen:

Wenn man einen eigenen Router / ein eigenes Modem provisionieren lässt, muss man dann SOFORT das dann arbeitslose Provider-Gerät zurückschicken, oder darf man sich damit Zeit bis zum Ende des Vertragsverhältnisses lassen?

Wenn das Provider-Gerät beim Kunden verbleiben kann: Wenn man in Störungsfall auf den Kunden-Router als Störungsquelle verwiesen wird - kann man dann ein vorher "abgemeldetes" Provider-Gerät wieder aktivieren lassen, oder kriegt man zwangsläufig ein neues Provider-Gerät aufs Auge gedrückt?

Wenn Re-Aktivierung möglich ist: Fällt für das Re-Aktivieren des Providergeräts eine Bearbeitungsgebühr an?
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #2
Bei Vodafone West (ehem. Unitymedia) gibt es keinen Service Leihrouter bei einem eigenen Router. Problemloses wechseln wie bei Vodafone Kabel Deutschland geht nicht. Der Leihrouter geht zurück.
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #3
Bei Vodafone West (ehem. Unitymedia) gibt es keinen Service Leihrouter bei einem eigenen Router. Problemloses wechseln wie bei Vodafone Kabel Deutschland geht nicht. Der Leihrouter geht zurück.

Wird das Gerät schon vor Vertragsende aktiv zurückgefordert?

Bei golem.de habe ich in einem Artikel zur Einführung der Routerfreiheit 2016 noch folgendes gelesen:



Bei Unitymedia lässt sich durch den Einsatz des eigenen Gerätes kein Geld sparen, wenn der Vertrag bereits eine sogenannte Connect Box mit WLAN-Router enthält. Dem Unternehmen zufolge wird die Breitband-Hardware "nicht vermietet, sondern im Rahmen des Servicevertrags bereitgestellt". Daher kann der Kunde auch keinen Mietvertrag dafür kündigen. Die Geräte dürfen beim Einsatz eines eigenen Routers nicht verkauft oder entsorgt werden. Nach Vertragsende ist der Kunde zur Rücksendung verpflichtet.
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #5
Das ist bei VFW/ex-UM Bestandteil der zu akzeptierenden Sondervertragsbedingungen für den Betrieb des eigenen Endgeräts, es gab wohl schonmal den ein oder anderen Fall, wo die Rückforderung zurückgestellt wurde, aber problemlos wieder auf das Providergerät vor Ort wechseln geht idR nicht.
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #6
4 Hardware, Zugangsdaten4.1 Soweit der Kabelnetzbetreiber dem Kunden während der Vertragslaufzeit Hardware (insbesondere ein geeignetes Zugangsendgerät oder einen WLAN-Router) zur Nutzung überlässt, gelten die Regelungen bezüglich Hardware in den AGB entsprechend. Ein ihm ggf. bereits zur Verfügung gestelltes Zugangsendgerät hat der Kunde nebst Zubehör bei Wechsel auf ein eigenes Zugangsendgerät umgehend an den Kabelnetzbetreiber zurückzusenden. Nutzt der Kunde ein eigenes Zugangsendgerät, kann er jederzeit auf ein Zugangsendgerät des Kabelnetzbetreibers wechseln, welches er sodann auf Abruf erhält. Hierfür kann der Kabelnetzbetreiber eine Gebühr gemäß Preisliste (Lieferpauschale bei Selbst-installation bzw. Installation des Zugangsendgeräts durch einen Techniker) verlangen.
Quelle
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #7

Insgesamt sehr ärgerlich. Wenn man einen Teil seiner Leistung entzieht, aber das gleiche Geld weiter kassiert ist das schon eine unerwartete Klausel ... Aber wahrscheinlich werden die KabelDeutschland-Kunden mit eigener Hardware anlässlich der "Harmonisierung" auch die Provider-Hardware zurückschicken müssen ... Man kombiniere immer das für den Kunden unvorteilhafteste ....
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #8
meines Wissens ist der Wechsel auf eigene Hardware ein kostenfreier Service = es bereitet dem Provider Arbeit = Kosten
Und sehe ich das richtig, dass die Rücksendung über ein Retouren-Ticket erfolgt = ebenfalls Portokosten anfallen (welche sonst erst Jahre später angefallen wären).

Ich denke es geht dem Provider um den Betreff dieses Threads :) da will man nicht, dass die Kunden 3mal die Woche anrufen, weil man mal das eigene Modem, oder vielleicht doch das Providergerät nutzen möchte, weil sich der Kunde fragt, welches Geräte, Leih- oder Kaufbox, zeigt in den Modeminformationen bessere Leitungswerte an und hat das Leihgeräte ebenfalls so viele nicht/korrigierbare Fehler wie die eigene Kaufbox und und und. Alleine hier im Forum gibt es genug Kandidaten für so ein Verhalten :)
Eigenes Kabelmodem ist ja hauptsächlich was für Spielkinder mit den genannten Ambitionen etwas rum zu testen, oder es sind geschäftliche Zugänge mit erhöhten Anforderungen, die ein Router des Anbieters nicht erfüllen kann - letzteren wird es recht egal sein, steht der Dreck wenigstens nicht in der Ecke rum.
Und höhere Ausfallsicherheit... selbstverständlich gehen auch mal Kabelmodem/router kaputt und werden auch täglich welche wegen Defekts getauscht(wobei ich nicht wissen möchte, wie viele Austauschaktionen unnötig sind) , aber die Chance, dass ein gestörter Internetzugang >irgendwoanders seine Ursache hat< ist doch deutlich größer, von daher wäre es in den meisten Fällen sicherlich nur eine gefühlt höhere Ausfallsicherheit (und aktivieren lassen muss man das Modem ja eh, einfach einstecken und los gehts ist ja eh nicht)
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #9
Übersetzung: der Anbieter bekommt es nicht auf die Kette, dass der Kunde einen Wechsel selber im Kundenportal vornehmen kann, hat daher falls das renitente Spielkind eigene Hardware statt der nicht Bridge-fähigen Vollschrott Standardvariante oder der teuren Mietvariante verwenden möchte höhere Aufwände.

Ja, unter diesen Vorraussetzungen ist die derzeitige Praxis in der Tat sinnvoll.

Wird man als Ex-Unitymedia Kunde bei Problemen von der Hotline eigentlich auch erstmal pauschal dazu aufgefordert, den Leihrouter anzuschließen? :)
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #10
Hi,

Aber wahrscheinlich werden die KabelDeutschland-Kunden mit eigener Hardware anlässlich der "Harmonisierung" auch die Provider-Hardware zurückschicken müssen ...
das denke ich nicht. Dazu werden Kunden mit einem eigenen Endgerät bei VF KD zu sehr benachteiligt. Dort erfolgt überhaupt keine Störungsbearbeitung - egal um welches Thema es sich handelt z. B. Telefoniestörung - solange ein eigenes Endgerät angeschlossen ist. Auch werden offene Tickets automatisch über Nacht vom System geschlossen.

Ich denke eher, dass auch bei Ex-UM der VF KD Weg gefahren wird. Das Providerleihgerät gibt es dann halt für Neukunden und Bestandskunden mit einem eigenen Endgerät bekommen dies dann im Rahmen einer Störungsmeldung durch den Kunden zugeschickt.
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #11
Insgesamt sehr ärgerlich. Wenn man einen Teil seiner Leistung entzieht, aber das gleiche Geld weiter kassiert ist das schon eine unerwartete Klausel ... Aber wahrscheinlich werden die KabelDeutschland-Kunden mit eigener Hardware anlässlich der "Harmonisierung" auch die Provider-Hardware zurückschicken müssen ... Man kombiniere immer das für den Kunden unvorteilhafteste ....

Welche Leistung wird denn entzogen? Der Kunde hat sich ja aktiv dafür entschieden, diese Leistung nicht mehr in Anspruch zu nehmen.
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #12
Ich denke es geht dem Provider um den Betreff dieses Threads :) da will man nicht, dass die Kunden 3mal die Woche anrufen
Dafür besorgt man sich mehr als 1 Kundengerät und ruft dann 3x die Woche an und wechselt immer mal seine Kundengeräte durch, damit man mal prüfen kann, ob die auch noch funktionieren und welcher Firmwarestand nun die bessere Leistung bringt 🥳
 
  • Hin-und-Herwechseln zwischen Provider- und Kunden-Router Beitrag #13
wie soll das gehen ? als Kunde bekommt man nur ein Kundengerät, zumindest bei nur einem Vertrag. Dann kann man sich besser 1-2 weitere private Router besorgen, als mehrere Verträge.
Also ich kann weiterhin nichts schlimmes daran sehen und habe Verständnis, dass man Leihgeräte bei nicht Nutzung zurückfordert, der Kunde dennoch weiterhin den vollen Preis zahlt, denn der Kunde will das ja seinerseits so. Dafür braucht es auch eigene SIP-Server für kundeneigene Geräte, die nicht auf das Anbieter-interne Subnetz zugreifen können.
Festhalten kann man sicherlich, dass seitens der Kabelanbieter kundeneigene Geräte nicht gewünscht sind und das ganze nur auf staatliche Vorgabe der Routerfreiheit eingerichtet wurde und nicht aufgrund der Kundenfreundlichkeit des Kabelanbieters.
 
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