ein cooler Vermieter, der meint er verkauft seine eigene Verkabelung an den Kabelanbieter. Seine Logik hat was, ist auch nicht mit dem Stromversorger vergleichbar, denn Unity macht die Verkabelung üblicherweise (ob Unity standardmässig eine Verkabelung erwartet, ist dabei egal, man macht es), der Stromversorger niemals. Ich halte es aber auch für völlig undenkbar, dass Unity hier einspringen wird, dann wird das schlicht und ergreifend nichts mit dem Vertrag.
Jetzt ist hier nicht klar, um welchen Umfang es dabei geht. Reden wir von 15 Metern, ein Kabel innerhalb einer 60qm Wohnung und 8€/Meter (wenn das innerhalb einer Komplettsanierung erfolgt ist), oder von 15 Kabeln/Dosen auf >150qm über 4 Etagen bei 25€/Meter (wenn man eine nachträgliche UP-Verlegung inklusive aller Putz- und Malerkosten ansetzt) ? Als Lösung - das ist es ja, was dich interessiert und worauf es ankommt - besteht vielleicht die Variante, dass du als Mieter die Kosten "zeitweise übernimmst". Also ein Aufschlag auf die Mietkaution und wenn du ausziehen solltest, gibts das Geld zurück und der nächste Mieter muss überlegen, ob er ebenfalls Kabel nutzen will und die Kosten wieder übernimmt, sonst wäre man halt wieder da, wo man jetzt ist = Kabelanschluss wird stillgelegt. Direkt kaufen würde ich es als Mieter auch nicht, sonst würde ich als Nachmieter auch sagen "ach nöö, nimm mal mit" (macht dann ja eh keiner, hat für dich ja keinen Wert mehr ausser Schrottpreis). Korrekt hin, oder her, es könnte eine Lösung für dich sein in dieser Situation. Kaution macht den Vermieter vielleicht auch nicht glücklich (Kaution muss eigentlich festgelegt werden und darf so nicht verwendet werden vom Vermieter), aber zumindest eine Lösung, bei der der Vermieter den Kaufpreis bei Auszug definitiv zurück erstattet, so der Mieter keine Mängel an der Installation zu verantworten hat. Denn eben: UNity/Vodafone wird es nicht kaufen. Ist es bei Unity/Vodafone nicht sogar so, dass die Hausverkabelung in den Besitz des Eigentümers übergeht ? ich glaub schon (wäre zumindest sinnvoll für den Kabelanbieter, hat man im Prinzip mit Instandhaltung nichts zu tun und bei Kündigung auch nicht mit Rückbau, was manche Leute ja ernsthaft fordern).