Unitymedia Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das?

Diskutiere Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? im Allgemein Forum im Bereich Rund um Internet; Guten Tag,🤓 Ich bau meinen Keller aus, und hab mich gefragt.. ob ich an den hausanschluss ein Router dran machen kann. Hab zwar ein Router in...
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #1

yollo

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Guten Tag,🤓
Ich bau meinen Keller aus, und hab mich gefragt.. ob ich an den hausanschluss ein Router dran machen kann. Hab zwar ein Router in meiner wohnung, aber würde den noch gern im Keller mit nutzten. Wäre die perfekte Lösung um schnelles Internet im Keller zu haben.

geht das irgendwie und ja wie?

lg yollo
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #2
naja, brauchst ne Multimedia Antennendose.
Anschluss zumindest hinterm Breitbandkabelverstärker (also direkt am HÜP geht nicht, idR liegen die aber auch nicht weit auseinander).
Wenn schon eine Antennendose da ist, kannst du ja mit deinem vorhandenem Modem/Router testen, wenn der Anschluss erst erstellt werden muss, braucht es idR auch einen Techniker, der den Breitbandverstärker nachstellt, bzw. die neue Dose mit dem passenden Widerstand montiert, damit die Werte passen.
Du kannst dein Modem/Router problemlos wechseln (im selben Haus = selbes Segment überhaut kein Problem), ein vergünstigtes 2.-Modem gibts so direkt aber nicht = neuer Internetzugangsvertrag (hört sich aber so an, als sei dir das bewusst).
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #3
Ich beantworte mal nur die, wie ich vermute, eigentliche Frage, die ja immermal wieder gestellt wird. Nein, du kannst nicht einfach einen Zweiten Router am Verteiler im Keller anschließen. Denn ein zweiter Kabelrouter, bedeutet einen zweiten Tarif, bedeutet zweimal bezahlen. Du kannst höchstens das Internet des ersten Routers irgendwie abgreifen, am besten indem du ein Netzwerkkabel in den Keller legst.
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #4
Da sind ein paar Fragen offen:

Wohnt Ihr alleine im Haus?
Nutzt Ihr auch Kabelfernsehen, oder ist der Kabelanschluss nur für Internet + Telefon?


Wenn im Haus kein Kabelfernsehen genutzt wird, kann man den Provider-Router durchaus direkt im Keller anschließen, und in die Etagen Access-Points und Switches für Internet setze,,,
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #5
Anschluss zumindest hinterm Breitbandkabelverstärker (also direkt am HÜP geht nicht, idR liegen die aber auch nicht weit auseinander).
Mhhm. Auch wenn es nicht unbedingt empfehlenswert ist, es geht ggf. schon, solange das Signal einigermaßen sauber von der Straße reinkommt. Hatte mein Modem gut zwei Monate direkt sogar noch ohne HÜP angeschlossen. Was dem OP aber nicht weiterhilft ohne zweiten Tarif.
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #6
Technisch gesehen "geht" das (MTA direkt am ÜP) an jedem gesunden ÜP. Ist nur so vom Netzbetreiber aus verschiedenen Gründen nicht vorgesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #7
Wenn im Haus kein Kabelfernsehen genutzt wird, kann man den Provider-Router durchaus direkt im Keller anschließen, und in die Etagen Access-Points und Switches für Internet setze,,,
was hat das mit Kabelfernsehen zu tun ?
grundsätzlich funktionieren Kabelmodems (zu dem vorhandenen Vertrag) zumindest im selben Segment (also dem Gebiet, welches an den gleichen CMT angeschlossen ist, also die gleiche Gegenstelle für die Kabelmodems), da lässt sich nicht mal feststellen, wo dein Modem gerade ist. Innerhalb des gleichen Hauses (= innerhalb der selben Adresse des Telefonanschlusses, welcher vielleicht nicht im Telefonbuch steht, das kann man ja auswählen, aber bei Anrufen der 110 und 112 dennoch übermittelt wird und deshalb "eigentlich korrekt sein muss") ist die Mitnahme des Modems auf jedenfall zulässig.

Selbst wenn ein Modem eventuell auch ohne BK-Verstärker ausreichend versorgt wird, so mag man das bei UM nicht (ich denke da ist Vodafone nicht anders). Sollte es noch keine Kabeldose im Keller geben, wird wahrscheinlich eh ein Techniker gebraucht, denn das die Signalwerte einfach so passen mit ner Antennendose aus dem Baumarkt ist schwer vorstellbar. Und ein Techniker wird die Kabeldose erst hinter dem BK-Verstärker anschließen, alles andere mag schnell Ärger geben.

Das es im Prinzip einen neuen Vertrag braucht, habe ich doch deutlich erwähnt. Wenn das vorhandene Kabelmodem aus dem bestehenden Vertrag nur temporär in den Keller soll, spricht nichts dagegen (bei korrekt eingerichteter Multimediadose). Bei lagsamen Tarifen bis 300MBit/s kann man sich vielleicht mit WLan/DLan behelfen, wenn das Modem dauerhaft im Keller bleiben soll, bei den höheren Geschwindigkeiten ist mit (deutlichen) Performance und Geschwindigkeitseinbußen zu rechnen = geht auch, aber nicht anzuraten. Am besten wäre im Haus natürlich die Verkabelung mit Lan-Kabeln hinter dem Router, da jeder halbwegs aktuelle Tarif schneller wie 100MBit/s ist, sollte es da schon Gigabit (1000MBit/s = Cat5e - Cat7) sein, Fast Ethernet (2,5GB/s) unterstützen zumindest die Router von Vodafone nicht).
Aber um eine Hausverkabelung ging es bislang ja noch nicht, da wurde nicht weiter nachgefragt.
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #8
Technisch gesehen "geht" das (MTA direkt am ÜP) an jedem gesunden ÜP. Ist nur so vom Netzbetreiber aus verschiedenen Gründen nicht vorgesehen.
Und man nicht das Modem an der Messbuchse anschließt. :rolleyes:
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #9
Selbst wenn ein Modem eventuell auch ohne BK-Verstärker ausreichend versorgt wird, so mag man das bei UM nicht (ich denke da ist Vodafone nicht anders).
Hat UM und jetzt VF Verträge mit den Stromanbietern? ;-)
Das Ding verbraucht durchgehend 8 W, macht 70,08 kWh pro Kabelkunde im Jahr.
Gibt es vielleicht andere Gründe?

[...] erst hinter dem BK-Verstärker anschließen, alles andere mag schnell Ärger geben.
Welche Ärger könnte man bekommen?
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #10
und das sind dann ca. 20€/Jahr. weil ist halt so. Eigentlich diskutiere ich auf diesem Level nicht, das ist mir zu dumm.
Problem liegt halt darin, dass von einem beschädigten Haus-Kabelnetz, oder defekten angeschlossenen Geräten, Störeintrahlungen ins Kabelnetz gespeist werden können, welche die Qualität des DVB-C Signals, je nach betroffener Frequenz, für dich und andere Häuser in der Umgebung, stören kann. Der Breitbandverstärker lässt erstmal kein Signal zurück ins Kabelnetz des Anbieters, der Breitbandverstärker mit Rückkanal, ziemlich praktisch für Internet + Telefon Nutzung, lässt ein Signal aus der Hausverkabelung nur im Upstream-Frequenzbereich zu, weil das technisch ja auch zwingend notwendg ist.
Ob man dich für die Fehlersuche und Instandsetzung haftbar machen kann ist mir nicht bekannt. Ich wüsste nicht, dass man irgendwas unterschreibt, dass die von UM/VF errichtete Verteileranlage nicht angefasst werden darf, Plomben sehe ich da definitiv auch keine (muss man sich nicht mal Gedanken machen, wie weit das Beschädigen von Plomben eines privaten Anbieters überhaupt rechtlich relevant wäre), verplombt ist eigentlich immer nur der ungenutzte HÜP, damit sich keiner anschließt ohne zu zahlen.
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #11
Eigentlich diskutiere ich auf diesem Level nicht, das ist mir zu dumm.
Dennoch ist Deine Antwort sehr informativ. ;-)

Allerdings, ohne Dich in eine für Dich unangenehme Diskussion verwickeln zu wollen, muss ich eine Sache loswerden. Mehrmals täglich werde ich mit dem Thema CO2 konfrontiert (grade eben habe ich erfahren, dass die Preise für 1 Tonne CO2 gestiegen sind), deshalb schrieb ich "pro Kabelkunde" und mir ging es nicht um den Preis, den ich für meinen Anschluss zahle. Wäre es mir zu viel, hätte ich darauf verzichtet.

Nun zu dem Eigentlichen.
Wenn es um die möglichen Störungen des Kabelnetzes geht, dann verstehe ich nicht, warum man dafür ein Gerät benötigt, das so viel Strom verbraucht wie ein durchschnittlicher Kühlschrank. Selbst die Firma Delta hat BK-Verstärker im Programm, die für das Gleiche 3 W benötigen.
Was ich auch nicht verstehe, warum die Leistungsaufnahme nicht dynamisch gesteuert wird, je nach Bedarf.
Bei mir sind es lediglich 2 m durch die Kellerdecke zu bewerkstelligen (mein Modem im Wohnzimmer hängt direkt über dem BK-Verstärker im Keller).
Wenn ich bedenke, dass das Internet auch dann problemlos funktioniert, wenn die Signalstärke im DS-Bereich bei 0dBmV liegt, dann wird mir bewusst, dass ich das Klima durch den Einsatz des BK-Verstärkers rücksichtslos belaste. ;-)
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #12
@daro
Du kannst als Eigentümer auf eigene Kosten einen stromsparenden BK-Verstärker deiner Wahl einbauen lassen - da bist du völlig frei. Von Vodafone gibt es halt nur die Billig-Variante. Nachhaltigkeit war leider bei der Vodafone Hardware bisher kein grosser Thema. Eher Masse und billig in der Produktion statt Klasse. Providerhardware ist ein Innovationshindernis. Mit uralt Hardware noch Umsatz machen hätte jeden Elektomarkt in die Insolvenz getrieben. Die Sensibilisierung zu diesem Thema finde ich äusserst wichtig. Wo ist das Energie-Label für Provider-Stromfresser ?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #13
Natürlich kann man den Klimaschutz sehen, vor allem bei X-Millionen Kunden/Hausanschlüssen.
Zum Thema gegen sparsameres Modell tauschen sag ich nur, es verhält sich wahrscheinlich nicht anders wie beim Auto: da kann die alte Karre noch so viel Sprit schlucken, je länger diese fährt, desto besser, denn die Produktion eines neuen Wagens, angefangen mit der Rohstoffgewinnung, ist 5x klimaschädlicher. Und das wird sich hier nicht anders verhalten, von der fachgerechten Entsorgung deines Altgerätes durch Kinder in Afrika ganz zu schweigen und das für ein paar Watt.
Guck mal was die Internetnutzung als solches an Strom verschlingt ! da streamste einen Film pro Woche weniger = den "Klimaschaden" schon wieder im Sack :)
Oder noch besser: pack dir ne Photovoltaik aufs Dach, bis dahin nehme Öko-Strom, nachhaltig etwas teurer, aber dann tut der Stromverbrauch des Verstärker sogar noch was fürs Klima und den Ausbau der Erneuerbaren.

Ich würde ja sagen der Stromverbrauch auch dieses Verstärkers ist dynamisch geregelt. Die Angabe bezieht sich auf die volle Leistung, bei deinen 2 Metern Kabeln, ist die Verstärkerleistung sicherlich runter reduziert und nicht 100%. Sicherlich gibt es Verluste, die Kiste hat auch eine gewisse Wärme, aber nach dem Energieerhaltungssatz "verpufft" keine Energie jeglicher Art einfach so ins nichts (abgesehen vom Stromzähler).

Aber darum sind solche Diskussionen müssig, weil sich selbst der Versuch es zu verbesser und gegen ein sparsameres Gerät auszutauschen, zwar toll aussieht, auch 60 Cent im Monat spart (= sich in 72 Jahren amortisiert), aber kliamtechisch genau das Gegenteil bewirkt.
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #14
ch würde ja sagen der Stromverbrauch auch dieses Verstärkers ist dynamisch geregelt. Die Angabe bezieht sich auf die volle Leistung, bei deinen 2 Metern Kabeln, ist die Verstärkerleistung sicherlich runter reduziert und nicht 100%.
Die elektronische Verstärkerschaltung im Verstärker drin läuft immer mit derselben Verstärkung. Da gibts keine Änderung. Wenn man den Pegel reguliert, reguliert man nur eine Dämpfung am Ausgang, also wieviel vom verstärkten Signal tatsächlich ausgegeben werden soll.

Auch darf man sich das nicht so vorstellen, dass der Verstärker mehr oder weniger verbraucht, wenn das dranhängende Kabel länger oder kürzer ist. Es fließt so gut wie kein Strom, es geht ausschließlich um die Spannung. Kein Strom bedeutet keine Leistung, also kein Verbrauch. Hochfrequenz verhält sich da seltsam. Selbst wenn du das Kabel kurzschließen würdest, würde sich der Stromverbrauch des Verstärkers nicht ändern, und seltsamerweise gibts weiterhin ein Signal auf dem Kabel, wenn auch deutlich schlechter als nicht kurzgeschlossen. Der Stromverbrauch des Verstärkers ist ausschließlich der Betrieb der Verstärkerschaltung, aber das ausgegebene Signal trägt keine Leistung.
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #15
..., aber das ausgegebene Signal trägt keine Leistung.
keine Leitstung ist nicht richtig, sondern nur sehr geringe Leistung (maximal um die 50µW @ 75 Ohm Last) 😇. Im Vergleich zur Leistungsaufnahme also völlig unbedeutend.
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #16
In den USA kommt ein Modem vor einen evtl nötigen Verstärker
Verstärker werden da in der regel nur genutzt wen man viele TV Anschlüsse und dem entsprechend Verteiler braucht.
Dosen gibt da in dem sinne auch nicht, das sind einfach nur F verbinder auf einer Blende.

beste vorraussetzungen für Docsis 4.0
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #17
Die elektronische Verstärkerschaltung im Verstärker drin läuft immer mit derselben Verstärkung. Da gibts keine Änderung. Wenn man den Pegel reguliert, reguliert man nur eine Dämpfung am Ausgang, also wieviel vom verstärkten Signal tatsächlich ausgegeben werden soll.
Ohne in dieser Materie bewandert zu sein, habe ich also das Prinzip richtig eingeschätzt.
Danke für die Bestätigung.

Gibt es dafür eine alternative Lösung?
Ich brauche die ganzen Komponenten wie Splitter und Anschlussdose mit zig Metern Kabel gar nicht, geschweige einen BK-Verstärker, der für ganz andere Anforderungen konzipiert wurde.
 
  • Hausanschluss im Keller, Router dran schließen geht das? Beitrag #18
Da gibt es keine Alternativen. Das ist aus Sicherheits- und Kostengründen bei jedem erforderlich und bei jedem gleich. Nur so geht es, dass man flächendeckend Gigabit für nen Appel und nen Ei buchen kann und nicht für 1000 Euro im Monat, wenn jeder seine eigene Verdrahtung im Keller seines Hauses zusammenlötet.
 
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