Unitymedia Probleme nach Änderungen am Anschluss

Diskutiere Probleme nach Änderungen am Anschluss im Allgemein Forum im Bereich Rund um Internet; Hallo, wir sind seit ca 10 JAhren UM Business Kunde (Hessen), nun VF. Im Rahmen einer Störungsbeseitigung wurde festgestellt, dass der Anschluss...
  • Probleme nach Änderungen am Anschluss Beitrag #1

sebr

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Hallo,
wir sind seit ca 10 JAhren UM Business Kunde (Hessen), nun VF. Im Rahmen einer Störungsbeseitigung wurde festgestellt, dass der Anschluss nicht den techn. Standards entspreche (Altbau): HÜP im Keller an Wasserleitung "geerdet" und der Verstärker auf dem Dachboden.
Gestern war ein Sub (leider ohne meine Anwesenheit) da und hat den BK Verstärker neben Trennglied auf eine Montageplatte nahe des HÜP gesetzt. Den Schutzleiter hat er direkt vom Hausanschlusskasten amgegriffen und noch eine Schiene gesetzt. Dabei hat er offenbar auch beim Anschließen auch mal kurzzeitig den Schutzleiter am Hausanschlusskasten abgeschraubt.
Als ich nach Hause kam spielte meine USV verrückt und ließ sich bisher nicht dazu bewegen wieder normal zu funktionieren. Weiterhin ist nun beim Einschalten eines größeren Verbrauchers (Wasserkocher, Backofen etc.) kurz ein starkes flackern des Lichts zu bemerken. Auch starten Geräte wie PC oder TV teils schon unvermittelt einfach neu.
Was liegt hier im Argen bzw. darf der Sub überhaupt am Hausanschlusskasten hantieren? Und wie lässt sich das Problem lösen? Ich habe momentan ein sehr ungutes Bauchgefühl.

Auch sitzt die Montageplatte für meinen Geschmack sehr nahe an der Wasseruhr die ja regelmäßig getauscht werden muss...
 

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  • Probleme nach Änderungen am Anschluss Beitrag #2
Je nach Netzform des Stromnetzes kann man den PA der BK-Anlage so machen.
Bei einem TT-Netz z.B. geht das so aber nicht (das auf dem Bild ist aber eher kein TT-Netz, da am HAK oben rechts eine Erde angeschlossen ist, also Entweder TN-C oder TN-CS).

Den PE kurzzeitig zu unterbechen wäre egal, dadurch kommt es nicht zu Fehlern an Geräten, es ist nur die Schutzfunktion gegen indirektes Berühren nicht gegeben so lange der PE ab ist.
Einen PEN (Nulleleiter) zu Unterbrechen wäre da schon eher ein Problem. Hätte aber unter Last zu einem Lichtbogen geführt...
Ist das vom HAK abgehende Stromkabel 5-adrig?
Gibt es irgendwo einen richtigen Potentialausgleich, also wo z.B. die Rohre dran geerdet sind?

Flackern des Lichtes beim Einschalten großer Verbaucher ist einfach dem Spannungsfall geschuldet, das war vorher garantiert auch schon so. Das ist in älteren 230V-Anlagen ganz oft so.

Die meisten Subs haben zumindest einen (viele haben auch mehr) beim Stromversorger eingetragenen Elektromeister, dürfen also am HAK arbeiten.
Außerdem ist die Plombe ja wieder dran.
Wobei in diesem Fall musste man ja noch nicht mal an den HAK, denn es gibt ja hier eine außen zugängliche PE(N) -Klemme.

Die Lochplatte ist ein wenig schlampig bestückt (vor allem Kabel oder hier das Leerrohr hinter der Lochplatte verlegen geht gar nicht, wird aber immer wieder gemacht) und blöd montiert, aber im Grunde ist das eher noch als "gut" einzustufen bei dem was man sonst alles so sieht.

Den Verstärker vom Dachboden weg zu nehmen und zu erden ist jedenfalls genau richtig gemacht worden. Sei lieber froh, dass ein Techniker da war, der das überhaupt freiwillig gemacht hat und nicht einfach nur "HVA nicht zugänglich" in seine Rückmeldung geschrieben hat und einfach alles so gelassen hätte.
 
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