... was soll denn daran Blödsinn sein ? Premiere hat derzeit eigentlich keine Kohle für die Bundesliagrechte und die News Corp. wird mit Sicherheit ohne Ende Kohle in Premiere reinstecken wollen.
Die News Corp. will mit Premiere so schnell wie möglich Gewinn machen und dazu braucht die News Corp. nicht zwangsläufig die BuLi-Rechte, wenn man mit Unitymedia eine Partnerschaft eingeht.
So könnte das Szenario aussehen:
Sofern Unitymedia die Bundesliga-Rechte erhält, könnte Unitymedia Premiere mit der Produktion der Bundesligasendungen beauftragen, wofür Premiere entsprechend entlohnt werden würde.
Premiere darf die Bundesliga dann auch selbst über die eigene Plattform über Sat und im Kabel vermarkten. Premiere zahlt dafür einen bestimmten Betrag pro Abonnent an Unitymedia.
Premiere könnte seinen Kunden weiterhin wie gewohnt die Bundesliga anbieten, wobei Premiere nicht das wirtschafltiche Risiko tragen muß. Dadurch, dass Unitymedia die Produktion der Bundesligasendungen bezahlt, bekäme Premiere die Bundesliga quasi geschenkt.
Premiere kann so ohne Risiko Geld verdienen. Das eingesparte Entgelt kann Premiere dann für den Erwerb von weiteren lukrativen Rechten investieren und so die Plattform wieder attraktiver zu gestalten, was zu mehr Abonnenten und damit höheren Umsätzen führt.
Die News Corp. hatte die Premiere Aktien seinerzeit zu einem sehr hohen Preis von Unitymedia gekauft. Kurz nach dem Deal hat Unitymedia die Verkaufsabsichten bzgl. arenaSAT auf Eis gelegt.
Kurze Zeit später wurde der Start von FOX auf der arenaSAT-Plattform sowie im Unitymedia-Kabel angekündigt.
Die News Corp. hat bei Premiere rechtzeitig das Ruder übernommen, möglicherweise um Einfluss auf die BuLi-Ausschreibung bzgl. Premiere zu haben.
Sowohl Murdoch als auch Sandhu sind nicht zu unterschätzen. Beide verstehen ihr Handwerk bestens und beide sind bzw. waren auf dem britischen TV-Markt tätig ...