in 6437 Griesheim liegt jetzt nach dem Ausbau vor einem Jahr erneut ein Engpass vor (bei all der Werbung und hochtrabenden Versprechungen kein Wunder)... das Ganze geht nun auch schon wieder mehrere Wochen so: Tagsüber oder spät abends/nachts volle 20Mbit und in der Hauptauslastungszeit (16:30-21:00 Uhr) geht es runter bis auf 2 Mbit

Die Anrufe bei der Hotline und Störungsmeldung bringen meiner Meinung nach nicht viel... effektiver ist es nach einer Störungsmeldung regelmäßig (als Beweis) Speedchecks zu machen und dann bei der Kundenbetreuung eine Gutschrift zu verlangen. Wenn das genug Nutzer aus den betroffenen Gebieten machen, wird UM auch aktiv werden, denn Geld verliert man ungern.
Ich habe damals für fast 6 Monate nur den Telefonanschluss/Fernsehen gezahlt, da das Internet abends quasi nicht nutzbar war.
Was mir allerdings aufgefallen ist, vielleicht in den letzten 3 Monaten, dass die Hotliner nun viel eher zugeben, dass Bandbreitenprobleme/Engpässe bestehen - nutzt einem zwar nix aber gut. Das Verfahren immer wieder Techniker zum Kunden zu schicken, die dann doch nichts ausrichten können, kann auch keiner erklären.
Es fallen nur zusätzliche Kosten an, die viel besser beim Netzausbau (Hardware und Personal) eingesetzt werden könnten... ganz zu Schweigen davon, dass die techniker völlig frustriert sind, weil Sie beim Kunden nichts ändern können, obwohl Sie wissen wo die Probleme liegen. Betriebswirtschaftlich also völliger Blödsinn. Ebenso das massive verteilen von Werbung... jeden zweiten Tag ein Flyer in der Zeitung oder ein Anruf.
Die Gebühren für meinen Kabelanschluss sollten eigentlich primär dafür da sein, das Netz aufrecht zu erhalten, die Qualität zu sichern und gut ausgebildetes Personal halten zu können. Die Horden an Subunternehmen die UM beschäftigt übersteigen jede Vorstellungskraft. Bei uns war gestern ein Techniker, dessen Arbeitgeber im Auftrag von UM Serviceaufträge in Hessen ausführt. Die Mitarbeiter stammen aber größtenteils aus dem Saarland und sind nur am Wochenende zu Hause.