- Sonderbare Werbemethoden Beitrag #1
qnetz
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Zur Erklärung vorab:
Ich bin weder Kunde von Unitymedia noch war ich es jemals und werde es nach dem, was ich erlebt habe, wohl auch nie werden. Ich fühle mich mit Internet und Telefon von Netcologne gut bedient und zum Fernsehen reicht mir DVBT voll aus. Ich wohne in einer Mietwohnung ohne TV-Kabelanschluss. Es gibt zwar im gleichen Haus 2 Wohnungen, deren Mieter Kunde bei Unitymedia sind, diese sind aber deutlich erkennbar über Aufputz-Verkabelung, die einzeln auf der Rückseite des Hauses hochgeführt und durch das Treppenhaus in diese Wohnungen geht, angeschlossen. Es handelt sich eindeutig nicht um einen Anschluss des gesamten Hauses, sondern nur um Einzelverträge.
Ich habe also persönlich nichts mit Unitymedia zu tun.
Nun fand ich zunächst eine Karte in meinem Briefkasten vor, auf der von Hand geschrieben mein Nachname stand und in der mir angekündigt wurde:
"leider haben wir sie nicht persönlich angetroffen ..."
"Unser Mitarbeiter bittet dringend um Rückruf"
"Da bisher kein Termin ... zustande kam, werden (dieses Wort wurde von Hand über die durchgestrichenen Worte müssen wir heute geschrieben) Ihren Kabelanschluss stilllegen"
Gut, dachte ich, damit habe ich nichts zu tun. Deshalb ignorierte ich die Karte. Könnte ja jeder kommen ...
Nun kommt aber ein Schreiben (ebenfalls ohne Umschlag in den Briefkasten geworfen und handschriftlich mit meinem Nachnamen versehen), in dem mir mit einer Anzeige nach § 265a StGB (Erschleichen von Leistungen) und § 263 (Betrug) gedroht wird, weil ich "keinen Antrag auf Anmeldung eines Kabelanschlusses" gestellt habe. Das Schreiben ist auf offiziellem Briefpapier von Unitymedia mit allen für einen Geschäftsbrief üblichen Angaben. Deshalb ist es mir auch egal, ob es ein Angestellter oder eine Beauftragte Firma ausgefüllt hat. Es ist für mich ein Schreiben der Unitymedia.
Nun könnte man sagen, dass es bestimmt ein Irrtum ist, der mit einem Anruf schnell geklärt ist. Leider bin ich aber nicht alleine betroffen, sondern mehrere Nachbarn in der gleichen Straße werden auf gleiche Art und Weise bedroht. Es geht mir also nicht nur darum, dass ich nicht belästigt werde, sondern dass allgemein diese Bedrohungen unterlassen werden.
Nun meine Frage: Gibt es bei Unitymedia eine Stelle (Postanschrift oder Fax), bei der man sich wirksam über solche Methoden der Mitarbeiter beschweren kann?
Es kann doch nicht sein, dass eine Firma dieser Größe solche Methoden duldet. Ich möchte zunächst den direkten Weg gehen, bevor ich selbst Anzeige erstatte oder mich an andere Stellen wende.
PS: Die ganze Geschichte gab es in ähnlicher Form (aber mit zusätzlichem Telefonterror) schon einmal, als die Firma sich hier noch ish nannte. Es war in der gleichen Wohnung und ging so weit, dass ich einem Mitarbeiter persönlich die Verkabelung zeigte. Nach weiteren belästigenden Anrufen habe ich dann erwirkt, dass meine Daten bei ish gelöscht wurden.
Ich bin weder Kunde von Unitymedia noch war ich es jemals und werde es nach dem, was ich erlebt habe, wohl auch nie werden. Ich fühle mich mit Internet und Telefon von Netcologne gut bedient und zum Fernsehen reicht mir DVBT voll aus. Ich wohne in einer Mietwohnung ohne TV-Kabelanschluss. Es gibt zwar im gleichen Haus 2 Wohnungen, deren Mieter Kunde bei Unitymedia sind, diese sind aber deutlich erkennbar über Aufputz-Verkabelung, die einzeln auf der Rückseite des Hauses hochgeführt und durch das Treppenhaus in diese Wohnungen geht, angeschlossen. Es handelt sich eindeutig nicht um einen Anschluss des gesamten Hauses, sondern nur um Einzelverträge.
Ich habe also persönlich nichts mit Unitymedia zu tun.
Nun fand ich zunächst eine Karte in meinem Briefkasten vor, auf der von Hand geschrieben mein Nachname stand und in der mir angekündigt wurde:
"leider haben wir sie nicht persönlich angetroffen ..."
"Unser Mitarbeiter bittet dringend um Rückruf"
"Da bisher kein Termin ... zustande kam, werden (dieses Wort wurde von Hand über die durchgestrichenen Worte müssen wir heute geschrieben) Ihren Kabelanschluss stilllegen"
Gut, dachte ich, damit habe ich nichts zu tun. Deshalb ignorierte ich die Karte. Könnte ja jeder kommen ...
Nun kommt aber ein Schreiben (ebenfalls ohne Umschlag in den Briefkasten geworfen und handschriftlich mit meinem Nachnamen versehen), in dem mir mit einer Anzeige nach § 265a StGB (Erschleichen von Leistungen) und § 263 (Betrug) gedroht wird, weil ich "keinen Antrag auf Anmeldung eines Kabelanschlusses" gestellt habe. Das Schreiben ist auf offiziellem Briefpapier von Unitymedia mit allen für einen Geschäftsbrief üblichen Angaben. Deshalb ist es mir auch egal, ob es ein Angestellter oder eine Beauftragte Firma ausgefüllt hat. Es ist für mich ein Schreiben der Unitymedia.
Nun könnte man sagen, dass es bestimmt ein Irrtum ist, der mit einem Anruf schnell geklärt ist. Leider bin ich aber nicht alleine betroffen, sondern mehrere Nachbarn in der gleichen Straße werden auf gleiche Art und Weise bedroht. Es geht mir also nicht nur darum, dass ich nicht belästigt werde, sondern dass allgemein diese Bedrohungen unterlassen werden.
Nun meine Frage: Gibt es bei Unitymedia eine Stelle (Postanschrift oder Fax), bei der man sich wirksam über solche Methoden der Mitarbeiter beschweren kann?
Es kann doch nicht sein, dass eine Firma dieser Größe solche Methoden duldet. Ich möchte zunächst den direkten Weg gehen, bevor ich selbst Anzeige erstatte oder mich an andere Stellen wende.
PS: Die ganze Geschichte gab es in ähnlicher Form (aber mit zusätzlichem Telefonterror) schon einmal, als die Firma sich hier noch ish nannte. Es war in der gleichen Wohnung und ging so weit, dass ich einem Mitarbeiter persönlich die Verkabelung zeigte. Nach weiteren belästigenden Anrufen habe ich dann erwirkt, dass meine Daten bei ish gelöscht wurden.