- Technische Fragen zu Voice over Cable vs. Telefon PLUS (VoIP Beitrag #1
Laurie
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Hallo,
schon seit längerer Zeit habe ich nach einer besseren Alternative zu meinem aktuellen Anbieter gesucht. Das Angebot von Unitymedia schien nun endlich meinen Bedürfnissen zu entsprechen: günstiger Preis, moderate Mindestvertragslaufzeit, höhere Bandbreite mit der Aussicht auf baldige Verfügbarkeit einer Leitung mit 5 Mbit/s Upstream, Voice over Cable mit größerer Sprachqualität und Abhörsicherheit als VoIP sowie die Möglichkeit zur Weiternutzung meines Analog- und ISDN-Telefons bei Buchung der Option Telefon PLUS. Und dazu sollte auch noch eine Fritz!Box gestellt werden. Rundum zufrieden, schloß ich online den gewünschten Vertrag ab.
Nach Vertragsabschluß las ich dann im Rahmen einer Internetsuche zufällig hier im Forum, daß Telefon PLUS leider nicht als VoC, sondern als klassisches VoIP realisiert wird.
Daher erwäge ich nun, stattdessen die Tarifoption mit zwei analogen Leitungen (VoC) zu wählen oder meinen bisherigen ISDN-Anschluß zu behalten.
Zur Entscheidung fehlen mir aber noch einige relevante Informationen, und ich hoffe, Ihr könnt mir diesbezüglich weiterhelfen.
1.
Nach meinem bisherigen Kenntnisstand erfolgt die verschlüsselte Signalübermittlung bei VoC zwar auch paketvermittelt, im Kontrast zu VoIP jedoch nicht über das Internet. Aber wie wird diese Trennung vom Internet erreicht: durch andere Frequenzen, eine Art VPN-Tunnel zwischen den Gesprächspartnern oder ...? Und ist diese Verbindung tatsächlich so sicher und der Festnetzqualität entsprechend, wie seitens der Kabelnetzbetreiber behauptet wird?
(Ich habe bereits mit der Bitte um genauere Erläuterung bei der Hotline für technische Fragen angerufen; der freundliche Mitarbeiter beschränkte sich bei seiner Argumentation allerdings auf die Fritz!Box, obwohl ich mehrfach betonte, primär an den Unterschieden der Übertragung in den Netzabschnitten außerhalb meiner Wohnung interessiert zu sein ...)
2.
Ich würde gerne mein ISDN-Telefon weiterhin nutzen. Nun sollen diverse Fritz!Box-Modelle ja sowohl hinter einem Kabelmodem als auch an analogen Telefonanschlüssen funktionieren. Nach Auskunft des Technikers kann eine Fritz!Box jedoch nicht als Telefonanlage am Anschluß des Modems für analoge Endgeräte betrieben werden, weil sie dann kein Signal erhält. Diese Aussage ist für mich im Moment nicht nachvollziehbar. Wenn eine Fritz!Box an derselben TAE-Buchse wie ein analoges Telefon betrieben werden kann, ist doch - zumindest aus meiner Perspektive als Laie - anzunehmen, daß diesbezüglich beide dieselben Signale auf vergleichbare Weise verarbeiten (können). Weshalb sollte dann ein analoges Telefon an der Telefonbuchse des Kabelmodems funktionieren, eine Fritz!Box bei ausschließlichem Einsatz als Telefonanlage dagegen nicht?
schon seit längerer Zeit habe ich nach einer besseren Alternative zu meinem aktuellen Anbieter gesucht. Das Angebot von Unitymedia schien nun endlich meinen Bedürfnissen zu entsprechen: günstiger Preis, moderate Mindestvertragslaufzeit, höhere Bandbreite mit der Aussicht auf baldige Verfügbarkeit einer Leitung mit 5 Mbit/s Upstream, Voice over Cable mit größerer Sprachqualität und Abhörsicherheit als VoIP sowie die Möglichkeit zur Weiternutzung meines Analog- und ISDN-Telefons bei Buchung der Option Telefon PLUS. Und dazu sollte auch noch eine Fritz!Box gestellt werden. Rundum zufrieden, schloß ich online den gewünschten Vertrag ab.
Nach Vertragsabschluß las ich dann im Rahmen einer Internetsuche zufällig hier im Forum, daß Telefon PLUS leider nicht als VoC, sondern als klassisches VoIP realisiert wird.
Daher erwäge ich nun, stattdessen die Tarifoption mit zwei analogen Leitungen (VoC) zu wählen oder meinen bisherigen ISDN-Anschluß zu behalten.
Zur Entscheidung fehlen mir aber noch einige relevante Informationen, und ich hoffe, Ihr könnt mir diesbezüglich weiterhelfen.
1.
Nach meinem bisherigen Kenntnisstand erfolgt die verschlüsselte Signalübermittlung bei VoC zwar auch paketvermittelt, im Kontrast zu VoIP jedoch nicht über das Internet. Aber wie wird diese Trennung vom Internet erreicht: durch andere Frequenzen, eine Art VPN-Tunnel zwischen den Gesprächspartnern oder ...? Und ist diese Verbindung tatsächlich so sicher und der Festnetzqualität entsprechend, wie seitens der Kabelnetzbetreiber behauptet wird?
(Ich habe bereits mit der Bitte um genauere Erläuterung bei der Hotline für technische Fragen angerufen; der freundliche Mitarbeiter beschränkte sich bei seiner Argumentation allerdings auf die Fritz!Box, obwohl ich mehrfach betonte, primär an den Unterschieden der Übertragung in den Netzabschnitten außerhalb meiner Wohnung interessiert zu sein ...)
2.
Ich würde gerne mein ISDN-Telefon weiterhin nutzen. Nun sollen diverse Fritz!Box-Modelle ja sowohl hinter einem Kabelmodem als auch an analogen Telefonanschlüssen funktionieren. Nach Auskunft des Technikers kann eine Fritz!Box jedoch nicht als Telefonanlage am Anschluß des Modems für analoge Endgeräte betrieben werden, weil sie dann kein Signal erhält. Diese Aussage ist für mich im Moment nicht nachvollziehbar. Wenn eine Fritz!Box an derselben TAE-Buchse wie ein analoges Telefon betrieben werden kann, ist doch - zumindest aus meiner Perspektive als Laie - anzunehmen, daß diesbezüglich beide dieselben Signale auf vergleichbare Weise verarbeiten (können). Weshalb sollte dann ein analoges Telefon an der Telefonbuchse des Kabelmodems funktionieren, eine Fritz!Box bei ausschließlichem Einsatz als Telefonanlage dagegen nicht?