- Das unglaubliche Verhalten von Unitymedia Beitrag #1
Deciba
Hallo an alle die Unitymediakund sind oder werden wollt.
Hier eine kleine Erfahrungsgeschichte aus den letzten 3 Monaten mit Unitymedia und meiner 128.000 Internetleitung. Ich hoffe, einigen einen Einblick dafür zu geben wie es mit dem Service von UM steht. Des Weiteren bin ich anscheinend nichteinmal der Einzigste dem es so ergangen ist.
Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was UM als Antwort schreibt.
LG Deciba
Hier eine kleine Erfahrungsgeschichte aus den letzten 3 Monaten mit Unitymedia und meiner 128.000 Internetleitung. Ich hoffe, einigen einen Einblick dafür zu geben wie es mit dem Service von UM steht. Des Weiteren bin ich anscheinend nichteinmal der Einzigste dem es so ergangen ist.
Sehr geehrte Damen und Herren der Firma Unitymedia,
da ich nun seit drei Monaten auf den richtigen Router für meine von Ihnen beantragt Internetleitung gewartet habe und bereits über eine Stunde vergeblichste versucht habe über Ihre Kundenhotline mit jemanden zu sprechen der mein Problem versteht, möchte ich Sie nun darauf hinweisen, dass ich Ihnen die Einzugsermächtigung über mein Konto entziehe, bis die Hardware bei mir eingetroffen ist, welche den vollen vertraglich vereinbarten Datendurchsatz liefert.
Hier als Erstes meine Kundeninformationen:
Kundennummer:
Serviceadresse:
Vertrag: 1-Play 128.000 (Internetflat)
Ich möchte kurzerhand revidieren was bisher geschah.
Als der erste Techniker kam um den Anschluss zu installierte, wurde ich direkt darauf hingewiesen, dass noch kein Router für mich Verfügbar wäre und ich mich noch zwei Wochen gedulden müsse.
Nach einer Woche habe ich das erste Mal auf der Hotline angerufen, um mich über diesen Vorfall zu beschweren. Dort wurde mir dann versichert, mir sofort den entsprechenden Router zukommen zu lassen. Als der erste Router drei Tage später eintraf, stellte ich nach kurzer Zeit fest, dass der Router (D-Link Dir-600) einen WAN-Port (Eingang vom Modem in den Router) für lediglich eine Übertragung von 100Mbit und nicht die vereinbarten 128Mbit ermöglichte. Des Weiteren bestand einen Monat lang das Problem, dass die Upload Geschwindigkeit weniger als die Hälfte betrug, also ca. 2Mbit statt der vereinbarten 5Mbit.
Daraufhin habe ich das zweite Mal auf der Hotline angerufen. Nach dem ich beim ersten Versuch dreist abgewimmelt wurde in dem man einfach aufgelegt hat, habe ich erneut angerufen. Beim nächsten Anruf konnte ich dann mit Mühe und Not dem Mitarbeiter erklären, dass dieser Router der falsche wäre und ich mich bereits in diveresen Foren erkundigt habe, dass ich den Router: D-Link DIR-655 (1Gbit WAN-Port) benötige auf Grund des oben genannten Problems. Ich teilte Ihm auch das Problem, das der Upload auch nicht die gewünschten Werte bringt, mit.
Der Mitarbeiter versicherte mir direkt, den richtigen Router zu mir zu schicken, welcher die Probleme lösen sollte. Wieder drei Tage später kam der gleiche Router erneut und somit bestand das Problem weiterhin. Als ich die Hotline ein weiteres Mal angerufen habe, bestand ich als erstes darauf meine Telefonkosteten erstattet zu bekommen und um eine Erklärung für diese Irrtümer. Nachdem die Mitarbeiterin am anderen Ende der Leitung, in meinen Augen auf einmal beleidigt war wurde mir mitgeteilt, dass ich eine Servicehotline des technischen Supports kontaktieren solle um dort mein Problem zu lösen und das Sie keine Gutschriften geben darf. Nach dieser Aussage legte Sie daraufhin einfach auf.
Meiner Meinung nach sehe ich es nicht ein, auf eine wesentlich teurere Hotline anzurufen, wenn Ihr Kundenservice nicht im Stande ist die richtige Hardwareliefern können. Des Weiteren ist es für mich als Kunde nicht einmal möglich, Sie per E-Mail zu kontaktieren. Das Ganze war ja schließlich kein technisches Problem von meiner Seite aus, sondern eine organisatorisches von Ihrer. Vor drei Wochen habe ich erneut bei Ihrer Hotline angerufen in der Hoffnung, endlich die mir zustehende Hardware zu erhalten.
Der Mitarbeiter mit dem ich gesprochen habe, hat mich ziemlich schnell an den Kundendienst weitergeleitet. Dort wurde mir dann mitgeteilt, dass ich richtig in der Annahme liege, dass mein Router (D-Link DIR-600) der falsche wäre und das der Router den ich bräuchte der D-Link DIR-655 wäre und das dieser Router sofort zu mir geschickt wird. Drei Tage später kam der Router: D-Link DIR-300, welcher natürlich wiederum ein falscher war.
Mit Wut im Bauch habe ich letzte Woche erneut auf der Hotline angerufen. Ich wurde wieder direkt zum Kundendienst geleitet und dort hat man sich versucht zu entschuldigen, mit der erneuten Aussage, dass mir aber jetzt wirklich der richtige Router geschickt werden würde. Rein aus Interesse habe ich nachgehakt welcher Router denn in Ihren Augen der Richtige wäre. Nach einigen Sekunden des Grübelns wurde mir daraufhin der Modelltyp meines Modems genannt, was natürlich wieder falsch gewesen wäre, was ich der Dame auch direkt mitteilte. Nach erneutem grübeln teilte Sie mir mit, es wäre der D-Link DIR-600, was natürlich schon wieder falsch war. Sie verbesserte sich daraufhin auf den D-Link DIR-655, worauf hin ich Sie bestätigte.
Ich habe Ihr auch mitgeteilt, dass ich eine Aufwandsentschädigung beantrage, worauf Sie mir mitteilten, dass alle meine Anrufkosten zurückerstattet werden würden auf der nächsten Rechnung.
Ich warte jetzt schon über eine Woche auf den vierten Router, ohne eine einzige Rückmeldung per SMS, E-Mail oder sonstiges über den Stand der Bearbeitung erhalten zu haben. Da mir das Ganze nun zu blöd ist und mir bisher immer die volle Summe meiner Rechnung abgebucht wurde, fällt heute der Entscheid über den Entzug Ihrer Lastschriftermächtigung bis ich eine angebrachte Entschädigung und die richtige Hardware erhalten habe.
Des Weiteren, werde ich dieses Schreiben auch anderweitig veröffentlichen damit möglichst viele potenzielle Neukunden von Ihrer Inkompetenz und Unfreundlichkeit der meisten Mitarbeiter erfahren. Ich möchte hinzufügen, dass es eine Frechheit ist, keinen Kundensupport per E-Mail zu ermöglichen, so dass Internetkunden immer gezwungen sind, sich kostenpflichtig telefonisch sich über Ihre Inkompetenz zu beschweren.
Ab sofort werde ich mich nur noch schriftlich, per FAX bei Ihnen melden, da es anscheinend sonst keine Möglichkeit gibt Ihren Umgang mit den Kunden festzuhalten. Ich bitte um eine sofortige schriftliche Stellungnahme.
Mit freundlichem Gruß,
Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was UM als Antwort schreibt.
LG Deciba