8 WLANs im 2,4 GHz ist bereits zuviel.
Es koennen im 2,4 GHz maximal 3 WLANs gleichzeitig betrieben werden, ohne dass diese sich gegenseitig beeinflussen.
Mit etwas Glueck sind es auch 4, aber das nur unter bestimmten Bedingungen (wenn alle WLANs -auch die der Nachbarn- das 802.11b abgeschaltet haben).
Im 2,4 GHz hast Du 13 Kanaele, die einen Abstand von 5 MHz haben.
Ein normal breites WLAN hat eine Kanalbreite von ~20 MHz und beeinflusst damit bereits 4 der 13 Kanaele.
Wenn dann noch die doppelt breiten WLANs mit 40 MHz im Spiel sind, sieht es noch duesterer aus.
Ein solches WLAN beeinflusst 8 der 13 Kanaele.
Die einzige Loesung, die ich sehe:
Untersuche die bei Dir ueblichen WLAN-Nutzungsorte auf vorhandene WLANs.
Die Anzeige in Betriebssystemen ist dafuer zu ungenau, weil nicht oder nicht genau gesehen wird welche WLANs wo funken.
Nimm dafuer z.B. das inSSIDer.
Wenn dann die Analyse ergibt, dass wie ueblich das 5 GHz Band nahezu ungenutzt ist... dann kaufe Dir vernuenftige WLAN-Hardware die 2,4 und 5 GHz unterstuetzt.
Der D-Link DIR-655 kann kein 5 GHz.
Wenn Dein iPhone auch noch mit ins WLAN soll... dann wirds noch etwas teurer.
Denn dann brauchst Du WLAN-Hardware die 2,4 und 5 GHz nicht nur im ENTWEDER 2,4 ODER 5 GHz Betrieb unterstuetzt, sondern das auch gleichzeitig (simultan 2,4 + 5 GHz) kann.
Kostenpunkt: ca 100 Euro fuer den Router.
Z.B. Netgear WNDR3700, WNDR3800, WNDR4000
Das MacBook musst Du selbst untersuchen ob es 5 GHz kann.
Wenn nein, musst Du auch dort die fuer 5 GHz geeignete WLAN-Hardware aufruesten.
Das iPhone kann kein WLAN mit 5 GHz, es kann nur 2,4 GHz.
@ernstdo:
Auch eine wikipedia liegt manchmal etwas daneben.
Der zitierte Artikel entspricht beim 802.11n nur dem 802.11n mit 300 Mbit/s brutto. Er beruecksichtigt nicht die Sparvariante des 802.11n mit 150 Mbit/s brutto und auch nicht die weiteren Ausbaustufen mit 450 und 600 Mbit/s brutto.
Die netto-Werte beim 802.11n sind abhaengig davon welche maximale Bruttodatenrate genutzt werden kann und ob das WLAN ein normal breites (~20 MHz) oder doppelt breites (40 MHz) ist.
Nur wenn bei einem 802.11n die doppelt breite WLAN-Kanaelbreite (40 MHz) eingesetzt werden kann (z.B. im 5 GHz, eher seltener im 2,4 GHz), bekommt man als Datendurchsatz (netto) max ca die Haelfte der Bruttodatenrate raus.
Wenn es bei einem 802.11n nur die normal breite WLAN-Kanalbreite (~20 MHz) ist, ist als Datendurchsatz (netto) nur max ca ein Viertel der Brutto-Datenrate erreichbar.
Dazukommt neben dem bereits Erwaehnten mit der Verschluesselung (Wenn bei 802.11n eine Verschluesselung genutzt wird, muss es WPA2 AES sein.) noch, dass beim WLAN-Standard der Greenfield Modus (n-only) genutzt werden sollte.
Ansonsten wird nicht die volle Leistung erreicht.