Ich kenne mehrere technikaffine Privatpersonen, die die Möglichkeiten von ISDN auch voll ausgeschöpft haben. Dazu kann ich sowohl mich als auch die Schwiegereltern in spe zählen.
Ich habe damals auch die maximale Anzahl an zur Verfügung stehenden Rufnummern beantragt. So konnte ich bestimmten Personen, die keine Rufnummer übermittelt haben (und das z.T. bis heute konsequent so haben wollen), eine extra Rufnummer von mir geben und sie so identifizieren. Man hat ja nicht immer Lust mit jedem jederzeit zu reden, auch wenn es Verwandschaft ist

Bei einem späteren Provider mit Handy-Community-Tarif wurde eine Rufnummer für Callthrough genutzt. In der Studienzeit hätte ich mir für die diversen WGs auch gern mehr als 3 Rufnummern gewünscht. Es gibt da durchaus 4er oder 6er WGs, da ist es kein Fehler mehr als drei Rufnummern zu haben.
Bei den Schwiegereltern gab es die allgemeine Nummer, je eine für die zwei Kinder, eine "private" Rufnummer, die auch nachts am Bett geklingelt hat, eine Faxnummer und vielleicht noch eine für (je)den Arbeitgeber. Dann haben sie noch eine kleine Sinus-Telefonanlage mit Relaiskontakten im Keller. Da gab es einen Schalteingang, der bei Wassereinbruch im Keller einen Anruf von einer eigenen Nummer abgesetzt hat. An den Schaltausgängen hing die Außenbeleuchtung, ich weiß nicht ob nur intern oder auch extern erreichbar.
Hier gleich gewerbliche Nutzung zu unterstellen finde ich daher unangebracht. Es gibt immer Normalverrückte, die die Technik gern bis an die Grenzen ausreizen. Und bei der Telekom hat mal als Privatperson problemlos seine zehn Rufnummern bekommen. So außergewöhnlich finde ich den Wunsch daher nicht.