Das Kabelnetz ist bis auf 862MHz ausgebaut momentan, wenn Internet verfügbar ist...
D.h. die Abzweiger, die aus Mitte der 80er in der Erde liegen, sind durchweg 862MHz/rückkanaltauglich? Oder werden die nur dazu deklariert, wenn's denn aufgrund günstiger kurzer Längenverhältnisse passt? Am Ortsende (von der CMTS) aus gesehen, gibt's nämlich Probleme bei der Inbetriebnahme. Es sind wohl auch schon 2 Gruben aufgemacht worde. Die Níchtnutzung der Kanäle > K50 deutet ja auch eher auf ein Ausreizen der alten 3C-Struktur hin. Wenn dem so wäre, käme ich für unser Ort (ca. 500 Wohneinheiten) auf eine maximal mögliche zuzuführende Bandbreite von bestenfalls 10x32(50)Mbit/s=320(500)MBit/s. Bei verkauften Anschlußgeschwindigkeiten von 128 MBit/s wären das bei zeitgleichem Download gerade mal 4 Benutzer. Da wäre der Flaschenhals programmiert und aufgrund Frequenzknappheit unausweichlich.
Wie genau jetzt entschieden wird welcher Abzweiger/Verstärker tauglich ist weiß ich nicht.
Und ja die Anschlussgeschwindigkeit wird so sein 10Kanäle kommt hin, allerdings kann ich natürlich nicht sagen wieviele Leute sich diese 10 Kanäle teilen, aber 500WEs sollten noch ok sein. Wieviele Fibre Nodes rumliegen weiß nur UM.
Die mittlerweile Aberwitzigen Geschwindigkeiten die Heute verkauft werden kann kein Provider heute auf jeder Ebene bieten, solche Überkapazitäten zu schaffen ist nicht wirtschaftlich bei den Preisen die gezahlt werden. Firmen zahlen für echte 100MBit Anschlüsse nicht umsonst 5 stellige Summen monatlich.
Ein DSLAM für über 300 ANGESCHLOSSENE Wohneinheiten(also wirkliche DSL Benutzer) seitens der Telekom hat auch nur eine Anbindung von 1GBit, teilweise sind selbst die richtigen Vst. nicht wirklich besser angebunden, selbst wenn ganze Ortschaft
en versorgt werden, da wird genauso gnandelos überbucht, merken tut man dies aber weniger, da dort viel mehr Nutzer ihre 16MBit nutzen müssten bis die Anbindung verstopft. Bei VDSL geht es dann schon in die Richtung Kabel.
Die Kabelanbieter sind prinzipiell in der selben Situation wie die Telekom. Das Netz wird ersteinmal ausgereizt bis nichts mehr geht. Die Telekom ist dort relativ zügig angekommen und muss VDSL(FTTC) bzw. FTTH ausbauen. Vorteil der Kabelanbieter ist deren Netz ist relativ leicht upgradebar und auch für hohe Geschwindigkeiten gebaut.
Ein FibreNode kann problemlos aus einem Cluster mehrere machen und so hat jeder Cluster seine "eigenen" 500MBit. Mit der Zeit wird das Kabelnetz genauso zu FTTC wie DSL->VDSL (ist es ja teilweise schon) nur das man weniger Kästen braucht, da man nicht von der Leitungslänge abhängig ist, sondern nur von der Clusteranschlussgeschwindigkeit.