Die Anlage in unserem Haus gehört UM, ich musste trotzdem eine Genehmigung der Hausverwaltung beibringen, damit die Techniker überhaupt arbeiten dürfen. Klang für mich erst einmal merkwürdig, aber gut, wenn sie so eine Genehmigung wollen, schaffe ich sie herbei...
Nach der Montage habe ich aber verstanden,warum eine Genehmigung auf jeden Fall vorliegen sollte: Wenn zusätzliche Geräte (Versärker, Verteiler etc.) angebracht werden sollen und dafür kein geeigneter Schrank, Rack o.ä. vorhanden ist bzw. direkt mit angebracht werden soll, muss gebohrt werden und damit auch Veränderungen am Gebäude selbst vorgenommen werden. Die Techniker wissen vorher oft nicht genau was sie erwartet (das Haus mit meiner Mietwohnung war bei UM als perfekt ausgebaut verzeichnet, dabei war im Gebäude nur eine Wohnung am Kabel und das Signal war aufgrund eines langen MicroKoax entsprechend...), also arbeiten sie nur nach Vorlage der genehmigung, um auf sicherer Seite zu sein.
Deswegen emfpiehlt es sich, bevor man zu UM wechselt, sich zuerst über die Bedingungen im Haus im klaren zu sein und beim Umzug auch die entsprechenden Fragen zu stellen. Dann geht einiges flüssiger vor sich. Falls sich Eigentümer querstellen, hilft vielleicht das Argument, dass in heutiger Zeit die Möglichkeit eines schnellen Internetanschlusses mitentscheidend für den Wert einer Immobilie ist, insbesondere wenn DSL nicht oder nur sehr mit langasamer Datenübertragung verfügbar ist. Derzeit ist Internet über Kabel einfach die beste Möglichkeit, gerade wenn das Gebiet mit DOCSIS 3 ausgebaut ist. Bis Glasfaser flächendeckend kommt, dauert es noch Jahre...
Gruß
Hendrik