Die Sache mit dem DHCP.....
Da hier immer noch Fragen auf tauchen....
Also die IP für das CPE (PC, Router o.ä.) hat eine Lease Zeit von 60 Minuten und wird laut DHCP-Protokoll nach T/2 (also 30 Minuten) wieder angefragt und für erneute 60 Minuten auf dem DHCP Server reserviert. Die IP Adresse wird anhand der CPE MAC Adresse vergeben, wobei auch hier durch das DHCP Protokoll versucht wird die letzte bekannte IP Adresse zu bekommen.
Mit anderen Worten, ein kurzer Reconnect (MTA resetten, PC resetten etc.) bringt nix, da die CPE MAC-Adresse zu der IP Adresse noch in der DHCP Datenbank ist, weil die Lease für diese IP noch bis zu 60 Minuten aktiv sein kann. Erst wenn die Lease abgelaufen ist und eine andere Kunde diese IP bekommen hat, bekommt man eine andere IP zugewiesen.
Ergo kann man bei UM entweder biz zu einer Stunde den CPE ausschalten und dann Hoffen das man eine neue IP bekommt, oder man wechselt am CPE die MAC Adresse, was dann aber zum nächsten Problem führt..... Da UM nur ein CPE am LAN Ausgang der MTA unterstützt wird dort auch die CPE MAC Adresse gespeichert und wenn man ein anderes CPE anhängt (oder nur die MAC Adresse ändert, was für die MTA dann auch als ein neues CPE gleich kommt) passiert nix, da ja schon eine CPE MAC am MTA LAN-Port bekannt ist. Also muß die MTA danach auch resettet werden.
Kurz gesagt, um 100% eine neue IP zu bekommen, CPE MAC Adresse änder, MTA resetten.
Eine feste IP hat nur Nachteile !
Feste IPs sind ein Paradies für Hacker.
Nun brauchen sie den Computer garnicht erst suchen. Sein PC steht sofort zur Verfügung mit einer festen Adresse,
um seinen Computer, beispielsweise als Speicherplatz für Dateien des Hackers zu verwenden.
Wie sich die Zeiten doch ändern :naughty:
Früher bei eMule und BitTorrent wollten die User immer feste IPs haben, und fanden es gar nicht toll wenn nach ca. einer Woche oder so die IP geändert wurde.
Heute bei RapidShare und den anderen "Dateianbietern" will jeder so schnell wie möglich eine neue IP haben :brüll:
Und vons wegens Hackers und so, schon mal was von Firewall und Portblocking gehört ????
Hacker müssen erstmal einen PC und dessen IP ausfindig machen, was meistens über Scanner geht welche zuerst eine IP Range durch anpingen scannen ob da wer antwortet und dann ggf. über Portscanner versuchen auf die Kisten zu kommen.
Gutes Mittel ist also erst schon mal die Pinganfragen vom Internet zu unterdrücken, sollte eigentlich jeder Router machen und ich glaube die XP Firewall sollte das Standdartmäßig auch drin haben.
Da ein Router normalerweise NATing betreibt müssen dort auch entsprechende Ports entsprechend zu den anderen angelschossen Devices weitergeleitet werden, somit sollte eigentlich nicht die Gefahr bestehen, daß jemand einen PC hinter einem Router als "Datenspeicher" missbraucht.
Ich glaube auch, daß 98% der User die Probleme mit ihrem PC durch "Hackerangriffe" haben sich wohl eher einen Trojaner, Wurm oder andere Backdoor Programme beim Surfen durch das Internet oder andern selbstverschuldeten Sachen zugezogen haben, als das dort wirklich jemand extern versucht auf deren Rechner zu kommen.....
Und bei Trojanern und Konsorten ist es dann egal wie oft man die IP Adressse wechselt, weil die Verbindung dann eh durch den eigenen PC in Richtung Internet aufgebaut wird.