- Home Server mit Unitymedia IPv6 und Sophos Firewall Beitrag #1
Raketenforscher
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Hallo, ich bin neu hier
- und habe mal ein Problem für die Netzwerkexperten hier, da ich in Sachen IPv6 noch ein eher ein Noob bin
Ich möchte einen Home Server aufsetzen.
Meine IT sieht folgrendermaßen aus: Der Unitymedia-Router (TC7200) ist zum reinen Gateway degradiert. Firewall aus, DHCP aus, WLAN aus. Dahinter folgt eine Sophos UTM Appliance als Firewall mit zwei Netzwerkschnittstellen. Die externe ist mit dem Gateway verbunden, die interne mit einer Apple Time Capsule - jeweils mit festen IPs und unterschiedlichen IPv4-Subnetzen (extern 192.168.0.0/24, intern 192.168.1.0/24). Die Time Capsule wiedrum fungiert als DHCP Server für die Endgeräte.
Soweit funktioniert alles. Nun habe ich als junger Unitymedia-Kunde bekanntlich keine "eigene" IPv4-Adresse, wohl aber eine (dynamische) IPv6-Adresse. Jetzt versuche ich mich Stück für Stück "von außen" durch meine Geräte zu hangeln. Zunächst lasse ich mal die Time Capsule ganz weg.
Testweise kommt als Home Server ein Linux-System mit Apache2 zum Einsatz. Schließe ich dieses direkt ans Gateway an, bekommt die Linux-Maschine per Router Advertisement ja eine eigene global unicast address mit dem von Unitymedia zugewiesenen /64-Präfix. Den Rechner kann ich von außerhalb auch anpingen und der Port 80 wird als offen erkannt - so weit, so gut (via DynDNS kann ich die Test-HTML-Seite auch aufrufen - natürlich nur mit IPv6, aber immerhin).
Jetzt soll die Firewall dazwischen. Ich könnte das natürlich alles über statische global unicast Adressen machen, aber da mein IPv6-Präfix alle paar Monate (oder so) erneuert wird, ist das keine Option (oder?).
Was hab ich jetzt für Möglichkeiten? Ich habe dann mal DHCP auf dem Gateway aktiviert. Dann bekommt meine externe Firewall-Schnittstelle eine dynamische v6-Adresse mit aktuellem Präfix. Aber wie komm ich dann ins interne IPv4 Netz weiter? Port-Weiterleitungen gibt es bei IPv6 ja nicht mehr. Also denke ich mal, dass NAT notwendig sein wird und habe daher auf der Firewall folgende NAT-Regel definiert:
For traffic from: any v4 and v6 address
Service: HTTP (1:65535 -> 80)
going to: External WAN address
Change Destination to: IP(v4) des Webservers
Das führt allerdings nicht zum Erfolg. Wenn ich die IPv6 der externen Firewall-Schnittstelle über die Seite http://www.subnetonline.com/pages/ipv6-network-tools/online-ipv6-port-scanner.php auf Port 80 scanne, erhalte ich den Status "offline".
Wo ist mein Denkfehler? Was hab ich übersehen? Bin ich komplett auf dem Holzweg?
Danke im Voraus
- und habe mal ein Problem für die Netzwerkexperten hier, da ich in Sachen IPv6 noch ein eher ein Noob bin
Ich möchte einen Home Server aufsetzen.
Meine IT sieht folgrendermaßen aus: Der Unitymedia-Router (TC7200) ist zum reinen Gateway degradiert. Firewall aus, DHCP aus, WLAN aus. Dahinter folgt eine Sophos UTM Appliance als Firewall mit zwei Netzwerkschnittstellen. Die externe ist mit dem Gateway verbunden, die interne mit einer Apple Time Capsule - jeweils mit festen IPs und unterschiedlichen IPv4-Subnetzen (extern 192.168.0.0/24, intern 192.168.1.0/24). Die Time Capsule wiedrum fungiert als DHCP Server für die Endgeräte.
Soweit funktioniert alles. Nun habe ich als junger Unitymedia-Kunde bekanntlich keine "eigene" IPv4-Adresse, wohl aber eine (dynamische) IPv6-Adresse. Jetzt versuche ich mich Stück für Stück "von außen" durch meine Geräte zu hangeln. Zunächst lasse ich mal die Time Capsule ganz weg.
Testweise kommt als Home Server ein Linux-System mit Apache2 zum Einsatz. Schließe ich dieses direkt ans Gateway an, bekommt die Linux-Maschine per Router Advertisement ja eine eigene global unicast address mit dem von Unitymedia zugewiesenen /64-Präfix. Den Rechner kann ich von außerhalb auch anpingen und der Port 80 wird als offen erkannt - so weit, so gut (via DynDNS kann ich die Test-HTML-Seite auch aufrufen - natürlich nur mit IPv6, aber immerhin).
Jetzt soll die Firewall dazwischen. Ich könnte das natürlich alles über statische global unicast Adressen machen, aber da mein IPv6-Präfix alle paar Monate (oder so) erneuert wird, ist das keine Option (oder?).
Was hab ich jetzt für Möglichkeiten? Ich habe dann mal DHCP auf dem Gateway aktiviert. Dann bekommt meine externe Firewall-Schnittstelle eine dynamische v6-Adresse mit aktuellem Präfix. Aber wie komm ich dann ins interne IPv4 Netz weiter? Port-Weiterleitungen gibt es bei IPv6 ja nicht mehr. Also denke ich mal, dass NAT notwendig sein wird und habe daher auf der Firewall folgende NAT-Regel definiert:
For traffic from: any v4 and v6 address
Service: HTTP (1:65535 -> 80)
going to: External WAN address
Change Destination to: IP(v4) des Webservers
Das führt allerdings nicht zum Erfolg. Wenn ich die IPv6 der externen Firewall-Schnittstelle über die Seite http://www.subnetonline.com/pages/ipv6-network-tools/online-ipv6-port-scanner.php auf Port 80 scanne, erhalte ich den Status "offline".
Wo ist mein Denkfehler? Was hab ich übersehen? Bin ich komplett auf dem Holzweg?
Danke im Voraus