- Hausinstallation - wichtige Vorüberlegungen Beitrag #1
bavella
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Hallo!
Leider bin ich ein wenig unsicher, ob dieses Unterforum das richtige ist, ich konnte aber kein passenderes ausfindig machen... - bei Bedarf also gerne den thread verschieben!
Worum geht es?
Ich habe einen UM-Anschluß 2-play 120/6 beauftragt und wechsele damit demnächst (vermutlich in den nächsten 6...8 Wochen, denke ich) zu UM. Bislang habe ich einen 16 Mbit-DSL-Vertrag mit Telefonflat ins Festnetz bei Osnatel. In der Vergangenheit hatten wir des öfteren eine nicht so dolle Telefoniequalität, was ich nun gerne optimieren würde. Ich vermute, dass die Probleme hier einerseits im Osnatelnetz zu suchen waren: nach Anrufen bei der Störungshotline verbesserte sich die Situation meistens kurzzeitig, dass aber andererseits auch der Standort der Telefonbasis in unserem Einfamilienhaus nicht optimal ist. Die TAE-Dose und damit auch die Basis der Telefongeräte (Siemens Gigaset 685) und der Fritzbox steht bei mir im Arbeitszimmer (innen, logisch...) an der Nordwand des Hauses. Das Wohnzimmer ist zwar direkt nebenan südseitig, doch liegt eine Holzrahmenwand dazwischen und die gedachte geradlinige Entfernung zwischen Basis und Mobilteil liegt bei telefonieren immer ca. zwischen 8...15m. Ich komme auch nicht gut mit dem WLAN direkt aus dem Arbeitszimmer klar, deswegen habe ich eine zweite Fritzbox 7390 als Repeater an die Südwand des Hauses stationiert. Bezüglich der Zwischenwand, unseres Holzrahmenhauses habe ich gehört, dass eine mit Fermacell-Platten beplankte und mit Isofloc gedämmte Wand, das Funknetz mehr stören kann, als eine vergleichbar dicke Klaksandsteinwand. Keine Ahnung, ob´s stimmt, spürbare Verschlechterungen, wenn die Wand dazwischen liegt, bzw. eine Verbesserung wenn man sich in die Lienie zweier offener Türen stellt sind jedenfalls da!
Jedenfalls überlege ich, das Coax-Kabel und damit das UM-Modem (die Dose?) direkt ins Wohnzimmer verlegen zu lassen bzw. dies sebst vorzuinstallieren. Und hier frage ich mich, ob ich mit den folgenden Überlegungen dann vielleicht bessere Telefonie- und WLAN-Qualitäten erreichen kann. - Hierzu würde ich gerne Eure Tipps/Erfahrungen/Meinungen erfragen!
- Die Telefonqualität sollte mit Modem im Wohnzimmer besser sein, gleichzeitig muss dann aber zumindest das Arbeitszimmertelefon ca. 5m Entfernung und die besagte Wand überbrücken. - Machbar, denke ich?
- Im Arbeitszimmer stehen noch einige Netzwerkgeräte (Arbeits-PC, Gaming-PC, Netzwerkdrucker, NAS). Hier würde ich dann 1(!) CAT-6-Kabel (ist doch der neueste Stand?) ins Wohnzimmer zum UM-Modem verlegen und alle Arbeitszimmergeräte dort per Switch anschließen. - Gibt das evtl. Geschwindigkeitsprobleme, vor allem beim Upload? Oder müsste das gut klappen.
- Evtl. könnte es mit dem Netzwerkkabel ins Arbeitszimmer schwierig werden. - Könnte ich dann darüber nachdenken, über die 2 vorhandene Fritzboxen 7390 eine WLAN-Funkstrecke aufzubauen und die Geräte dann, anstatt an einen Switch, direkt an die FB anzuschließen?
- Ich habe gehört, dass das UM-Modem sowieso ein wenig schwach seitens des WLAN ist. - Wäre es von vornherein besser, das WLAN über eine (oder 2) als Repeater am UM-Modem hängende FB7390 auzubauen?
- 5 Euro Dauermiete läppert sich im Laufe der Jahre ganz schön. - Wäre es aber im Sinne einer vernünftigen Telefonie von vornherein wesentlich sinnvoller, die Komfort-Telefonoption und damit eine Fritzbox 6490 zu buchen? Ich habe bisher bei uns allerdings die Erfahrug gemacht, dass eine Siemens-Basis die bessere Telefoniequalität liefert, als die DECT-Anlage der Fritzbox 7390. Aber wenn dann endgültig alles schick ist, seitens Telefonie, wäre es mir die Miete wert!
So, ich glaube man merkt, dass ich mir viele Gedanken mache, aber mangels Erfahrung nicht wirklich weiter komme, mich irgendwie immer im Kreis drehe... .
Eine letzte Frage dennoch:
Ich vermute, dass die Verlegung des Coax-Kabels, egal ob ins Arbeitszimmer, oder ins Wohnzimmer ein kleiner Kraftakt werden könnte. Machbar vielleicht, aber ziemlich sicher eine Geduldsaufgabe. Was meint Ihr, wäre es schlau, die Geduld selbst aufzubringen und das Coax-Kabel eingenhändig (und damit schick versteckt!) zu verlegen, bevor der Techniker mangels Zeit ein Kabel unschön und sichtbar auf die Wände dübelt...?
Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung und nette Grüße!
Jörg
Leider bin ich ein wenig unsicher, ob dieses Unterforum das richtige ist, ich konnte aber kein passenderes ausfindig machen... - bei Bedarf also gerne den thread verschieben!
Worum geht es?
Ich habe einen UM-Anschluß 2-play 120/6 beauftragt und wechsele damit demnächst (vermutlich in den nächsten 6...8 Wochen, denke ich) zu UM. Bislang habe ich einen 16 Mbit-DSL-Vertrag mit Telefonflat ins Festnetz bei Osnatel. In der Vergangenheit hatten wir des öfteren eine nicht so dolle Telefoniequalität, was ich nun gerne optimieren würde. Ich vermute, dass die Probleme hier einerseits im Osnatelnetz zu suchen waren: nach Anrufen bei der Störungshotline verbesserte sich die Situation meistens kurzzeitig, dass aber andererseits auch der Standort der Telefonbasis in unserem Einfamilienhaus nicht optimal ist. Die TAE-Dose und damit auch die Basis der Telefongeräte (Siemens Gigaset 685) und der Fritzbox steht bei mir im Arbeitszimmer (innen, logisch...) an der Nordwand des Hauses. Das Wohnzimmer ist zwar direkt nebenan südseitig, doch liegt eine Holzrahmenwand dazwischen und die gedachte geradlinige Entfernung zwischen Basis und Mobilteil liegt bei telefonieren immer ca. zwischen 8...15m. Ich komme auch nicht gut mit dem WLAN direkt aus dem Arbeitszimmer klar, deswegen habe ich eine zweite Fritzbox 7390 als Repeater an die Südwand des Hauses stationiert. Bezüglich der Zwischenwand, unseres Holzrahmenhauses habe ich gehört, dass eine mit Fermacell-Platten beplankte und mit Isofloc gedämmte Wand, das Funknetz mehr stören kann, als eine vergleichbar dicke Klaksandsteinwand. Keine Ahnung, ob´s stimmt, spürbare Verschlechterungen, wenn die Wand dazwischen liegt, bzw. eine Verbesserung wenn man sich in die Lienie zweier offener Türen stellt sind jedenfalls da!
Jedenfalls überlege ich, das Coax-Kabel und damit das UM-Modem (die Dose?) direkt ins Wohnzimmer verlegen zu lassen bzw. dies sebst vorzuinstallieren. Und hier frage ich mich, ob ich mit den folgenden Überlegungen dann vielleicht bessere Telefonie- und WLAN-Qualitäten erreichen kann. - Hierzu würde ich gerne Eure Tipps/Erfahrungen/Meinungen erfragen!
- Die Telefonqualität sollte mit Modem im Wohnzimmer besser sein, gleichzeitig muss dann aber zumindest das Arbeitszimmertelefon ca. 5m Entfernung und die besagte Wand überbrücken. - Machbar, denke ich?
- Im Arbeitszimmer stehen noch einige Netzwerkgeräte (Arbeits-PC, Gaming-PC, Netzwerkdrucker, NAS). Hier würde ich dann 1(!) CAT-6-Kabel (ist doch der neueste Stand?) ins Wohnzimmer zum UM-Modem verlegen und alle Arbeitszimmergeräte dort per Switch anschließen. - Gibt das evtl. Geschwindigkeitsprobleme, vor allem beim Upload? Oder müsste das gut klappen.
- Evtl. könnte es mit dem Netzwerkkabel ins Arbeitszimmer schwierig werden. - Könnte ich dann darüber nachdenken, über die 2 vorhandene Fritzboxen 7390 eine WLAN-Funkstrecke aufzubauen und die Geräte dann, anstatt an einen Switch, direkt an die FB anzuschließen?
- Ich habe gehört, dass das UM-Modem sowieso ein wenig schwach seitens des WLAN ist. - Wäre es von vornherein besser, das WLAN über eine (oder 2) als Repeater am UM-Modem hängende FB7390 auzubauen?
- 5 Euro Dauermiete läppert sich im Laufe der Jahre ganz schön. - Wäre es aber im Sinne einer vernünftigen Telefonie von vornherein wesentlich sinnvoller, die Komfort-Telefonoption und damit eine Fritzbox 6490 zu buchen? Ich habe bisher bei uns allerdings die Erfahrug gemacht, dass eine Siemens-Basis die bessere Telefoniequalität liefert, als die DECT-Anlage der Fritzbox 7390. Aber wenn dann endgültig alles schick ist, seitens Telefonie, wäre es mir die Miete wert!
So, ich glaube man merkt, dass ich mir viele Gedanken mache, aber mangels Erfahrung nicht wirklich weiter komme, mich irgendwie immer im Kreis drehe... .
Eine letzte Frage dennoch:
Ich vermute, dass die Verlegung des Coax-Kabels, egal ob ins Arbeitszimmer, oder ins Wohnzimmer ein kleiner Kraftakt werden könnte. Machbar vielleicht, aber ziemlich sicher eine Geduldsaufgabe. Was meint Ihr, wäre es schlau, die Geduld selbst aufzubringen und das Coax-Kabel eingenhändig (und damit schick versteckt!) zu verlegen, bevor der Techniker mangels Zeit ein Kabel unschön und sichtbar auf die Wände dübelt...?
Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung und nette Grüße!
Jörg