War das Motorola Modem nicht nur bis 50Mbit "zugelassen"? Das würde folgendes gut erklären.
Ich denke mal UM verfolgt damit jetzt 2 Ziele, die wiederum 2 Nachteile für den Kunden bedeuten:
1. Sie tauschen die Modems der Kunden (wo man problemlos eigenen Router dahinter betreiben kann) gegen Gateways aus, um so mehr taugliche Geräte für den Aufbau ihrer WLAN-Hotspots zu haben. Der Kunde muss ja aktiv widersprechen und bei solchen Leuten, die 10 Jahre lang nichts am Vertrag geändert haben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie es nicht wirklich mitbekommen was "hinter den Kulissen" abläuft.
2. Im August fällt ja der Routerzwang, aber nur für Neukunden. Wenn man jetzt Verträge erneuert (sei es die Preiserhöhung von vor kurzem oder wie hier - "exklusive Angebote"), so hat man um die anderthalb Jahre Ruhe mit den Kunden, die man dazu bringen konnte. Mit etwas Glück gewöhnt sich der Kunde auch daran und bleibt dann auch länger auf dem Zwangsgerät von UM sitzen.
Du musst jetzt halt für dich entscheiden, ob du den Geschwindigkeitszuwachs brauchst (dabei aber ein Gateway statt deinem Modem bekommst und nicht mehr alle Funktionen der FritzBox nutzen kannst) oder noch bis August warten könntest, um zu schauen wie der Wegfall des Routerzwangs aussehen wird. Ab dann könntest du versuchen einen eigenen Modem in Betrieb zu nehmen und deine FritzBox wie gewohnt weiter nutzen oder diese gegen eine Kabel-FritzBox austauschen (dabei den Tarif nach Belieben erhöhen).