• Kunden aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können über die Rufnummer 0221 / 466 191 00 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.
    Kunden aus Baden-Württemberg können über die Rufnummer 0711 / 54 888 150 Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Unitymedia Die Freiheit, die keiner haben will

Diskutiere Die Freiheit, die keiner haben will im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon; Hier ein schöner Bericht zur Routerfreiheit. Seit einem Jahr können auch Kabelnetzkunden ein beliebiges Endgerät anschließen. Doch von der...
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #1
Andreas1969

Andreas1969

Beiträge
17.417
Punkte Reaktionen
387
Ort
Unitymedia NRW
Hier ein schöner Bericht zur Routerfreiheit.

Seit einem Jahr können auch Kabelnetzkunden ein beliebiges Endgerät anschließen. Doch von der Routerfreiheit machen nur wenige Gebrauch. Ein einziger Hersteller profitiert bislang davon.

Die sind echt lustig, wie will man denn von der Routerfreiheit gebrauch machen,
wenn es kein entsprechendes Modem gibt :wand: :wand: :wand:
Daß nur ein Hersteller davon profitiert, ist ja wohl kein Wunder, wenn das der Einzige ist. :hirnbump:


https://www.golem.de/news/ein-jahr-routerfreiheit-die-freiheit-die-keiner-haben-will-1708-129233.html
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #2
wundert mich nicht, da es ja Routerfreiheit heist und nicht modemfreiheit.
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #3
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #4
Dan hat unsere Regierung es absichtlich nicht s ogenannt ;)
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #5
Es ist doch nur der Name der hier irreführend ist.
Liest man sich den entsprechenden Gesetzesentwurf durch, stellt man fest, dass hier ein Modem oder ein Router mit integrierten Modem gemeint ist.
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #6
Es ist doch nur der Name der hier irreführend ist.
Liest man sich den entsprechenden Gesetzesentwurf durch, stellt man fest, dass hier ein Modem oder ein Router mit integrierten Modem gemeint ist.

Correct :super:
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #7
Nur wegen eines deutschen gesetzes ändern die grossen hersteller ihre geschäftsmodelle nicht :streber:
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #8
Eins würd mich jetzt mal interessieren:
In dem Bericht ist ja die Rede von 25.000 Kunden, bzw. 0,75%
Wieviele Ciscos und Co sind denn noch im Einsatz :kratz:
Die werden ja als Providerbox gezählt.
Und die Kunden verteidigen die hartnäckig. :pcfreak:
Wenn die so nach und nach verrecken, oder UM die den Kunden wegnimmt, wieviele sind es, die dann auf die Suche nach einem Modem gehen :nein:
Die hätte man fairerweise in die Berechnung mit einfließen lassen müssen.
Wie hoch ist der Prozentsatz dann :kratz:
Vielleicht 10% oder gar 15% :winken:
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #9
Kein Wunder, dass es nur so wenige bei Unitymedia sind. Zu wenig Werbung, zu viele Probleme und es wird einem nicht gerade einfach gemacht, seinen Router anzumelden.
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #10
Deutschland ist eigentlich auf dem Europäischen Markt wieder mal hinter vielen Staaten.
Es müsste doch eigentlich auf dieser Ebene was vorhanden sein, was es scheinbar nicht ist.

Insgesamt hat der Artikel zumindest im Zusammenhang mit UM recht wenig mit der Realität zu tun.
Golem wird dabei immer mieser.
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #11
Nicht Golem.de sondern die Rubrik "Netzpolitik" und die schließt die einseitige von diesem Achim Sawell mit ein.

Ansehen davon: Wer weiß, ob die Zahlen überhaupt stimmen. Da sie weder geprüft noch nachprüfbar sind, glaube ich bei der Haltung von UM dieser Zahl keinen Meter. Ich behaupte sogar dass UM die wahrscheinlich wissentlich so manipuliert, dass sie zu ihren Lobbyaussagen passt.

Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #12
Nicht Golem.de sondern die Rubrik "Netzpolitik" und die schließt die einseitige von diesem Achim Sawell mit ein.

Ansehen davon: Wer weiß, ob die Zahlen überhaupt stimmen. Da sie weder geprüft noch nachprüfbar sind, glaube ich bei der Haltung von UM dieser Zahl keinen Meter. Ich behaupte sogar dass UM die wahrscheinlich wissentlich so manipuliert, dass sie zu ihren Lobbyaussagen passt.

Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk

Unter 1% kommt mir durchaus realistisch vor. Im Außendienst hab ich seit letztem Jahr vielleicht 10 Kundeneigene Geräte gesehen.
Bei mir am Node befinden sich 9 Kundeneigene Geräte, von insgesamt 874.
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #13
Und ich wage die Aussage, dass der Anteil der kundeneigenen Geräte im Kabelbereich auch bei einer echten Auswahlfreiheit nicht über der 10 %-Marke liegen würde.
In allen Bereichen, wo die Routerfreiheit diskutiert wird, tun das natürlicherweise meistens Leute, die in besonderer Weise IT-affin sind und sie bewegen sich in ihrer eigenen Filterblase.
Diese Diskusssionen lassen systembedingt den Eindruck aufkommen, als gäbe es im Kundenbereich von UM tatsächlich ein riesiges Interesse, eigenes Geld in die Hand zu nehmen und eigene Hardware zu kaufen, wo man doch vom Provider praktischerweise Hardware kostenlos bekommt.

Dazu kommt, dass AVM es geschafft hat, die Fritzbox auch außerhalb des Kabelbereichs in Deutschland als Synonym für einen Router zu etablieren.

Damit es zu einer wirklichen mengenmäßig relevanten Nutzung der Hardwarewahlfreiheit kommt, müsste

- die kostenlose oder subventionierte Beigabe dieser zu einem Vertrag entfallen, oder allenfalls generell ein Gutschein für die Beschaffung eigener Hardware verteilt werden
- es genügend Modelle in allen Bereichen zur Auswahl geben

Persönlich halte ich die inflationäre Subvention der benötigten Hardware, die ja letztlich nur durch Erhebung höherer laufender Kosten für die ganze Kundschaft möglich ist, generell für falsch.
Es wird allein nur deshalb massenweise Hardware, die die meisten Kunden andernfalls einfach weiterverwenden würden, verschrottet, weil es mal wieder vom neuen Provider Hardware umsonst gibt.
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #14
Persönlich halte ich die inflationäre Subvention der benötigten Hardware, die ja letztlich nur durch Erhebung höherer laufender Kosten für die ganze Kundschaft möglich ist, generell für falsch.
Es wird allein nur deshalb massenweise Hardware, die die meisten Kunden andernfalls einfach weiterverwenden würden, verschrottet, weil es mal wieder vom neuen Provider Hardware umsonst gibt.

Ich stimme dir bei den meisten Aussagen zu.

Und zum Thema der Subvention von Hardware gebe ich zu bedenken, dass aufgrund kurzer Technologiezyklen (DOCSIS Standard, Bandbreite mit Up-/Down Kanälen) eine regelmäßige Neuanschaffung von Hardware notwendig ist. Das wirst du dem Standard Kunden nicht verkaufen können, dass er sich innerhalb von 1-10 Jahre (für den Kunden eine subjektiv kurze Zeit) einen neuen Router / Modem anschaffen muss. Also "vermietest" (kostenlose Hardware subventioniert über Vertrag) dem Kunden ein Router / Modem, welches du als UM einfacher austauschen kannst. Beispiel: ich habe von Telekom Kunden gehört, die immer noch ihr 30 Jahre altes Telefon in Micky Maus Form weiter benutzen wollen.
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #15
Persönlich halte ich die inflationäre Subvention der benötigten Hardware, die ja letztlich nur durch Erhebung höherer laufender Kosten für die ganze Kundschaft möglich ist, generell für falsch.
Ich stimme Dir zu, das gefällt mir auch nicht.
UM/UPC investiert ja auch in die Entwicklung der Endgeräte, die dann kostenlos verteilt werden. Der Vorteil liegt für sie also woanders, als zusätzliche Einnahmen aus der Hardwarevermietung zu generieren.

Im TV-Bereich ist das ggf. eher nachvollziehbar. Du bist als Zugangsanbieter scheinbar genötigt, den Kunden unbedingt in Deinem eigenen Ökosystem zu behalten, damit Du nicht nur zu einem Durchleiter der sogenannten Over-the-Top-Dienste verkommst, was vermutlich wirtschaftlich nicht so toll ist. Daher gibt's Horizon mit eigenen Apps, Horizon Go, die fest verbaute Smartcard. Daher ist 3Play mit den günstigen Senderpaketen an Horizon geknüpft.

Bei Internetzugängen sind OTT-Dienste natürlich der eigentliche Daseinszweck, spätestens seit es AOL, Compuserve und BTX nicht mehr gibt.
Zwar haben ISPs in der Anfangszeit Internetzugänge mit E-Mail-Postfächern, eigener Webseite und ner Virenschutzsoftware gepaart, aber mittlerweile ist eigentlich überall angekommen, dass das keinen interessiert. UM bietet es natürlich immernoch an (bei den anderen großen bin ich nicht sicher).
Man sieht aber auch bei etwas "neueren" Diensten, dass es nach wie vor Zusatzangebote gibt: UM WifiSpot, Telekom Hotspot, Vodafone hat auch sowas. Und das z.B. funktionieren dann auch nicht mehr bei Nutzung eigener Hardware.

Etwas grundlegender, weil nicht an einen spezifischen Dienst geknüpft, sind z.B. Rabatte auf Produkt 1, wenn Du auch Produkt 2 buchst. Oder das Angebot von Mobilfunkdiensten, obwohl man kein eigenes Netz betreibt.
Und ich glaube, dass das funktioniert. UM hat mehr Mobilfunknutzer als Kunden mit eigenem Modem/Kabelrouter.
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #16
Mit UM Hardware wird z.B. bei der Telefonie übers Festnetz Zusatz-Umsatz generiert.
Man werfe dazu einfachmal einen Blick in die AGB.
In BaWü funktioniert es nicht mal technisch.

Dass nur so wenig (insbesondere UM-Firtzbox-Kunden) wehseln, irritiert mich schon.
Alle paar Monate gibt es Probleme, weil irgendwelche Addons mit der Uralt-Firmware nicht tun.
Haben wir wiklich diese Geiz-ist-Geil-Mentalität?
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #18
Haben wir wiklich diese Geiz-ist-Geil-Mentalität?
Ein bisschen ja.
Aber die Regel ist eher, dass nüchtern und vernünftig entschieden wird, nicht für etwas extra Geld auszugeben, das einem keinen wirklichen Vorteil für die persönlichen Bedürfnisse bietet.

Auch wenn z.B. hier im Forum ein anderer Eindruck entsteht: Der Masse der Kunden ist es nur wichtig, dass das Internet funktioniert (d.h. dass sie browsen können, ihre mobilen Geräte im Haushalt eine Verbindung bekommen usw.). Wenn man über Jahre hinweg sich für den IT-Bereich interessiert hat, wird man meistens wie ich quasi "Betreuer" in einem kleineren Freundeskreis und auch bei Verträgen und Beschaffungen um Rat gefragt, da man in dem Kreis weiß, dass ich nicht aus meiner eigenen Bedürfnisposition berate und Sachen aufzwinge sondern letztlich versuche, eine Beratung zu machen, die deren Bedürfnissen entspricht, ihnen allerdings die Verbesserungsmöglichkeiten aufzeige. So glaube ich recht gut beurteilen zu können, wie solche Entscheidungen ablaufen.
Wechsel von DSL-6000 auf eine schnellere Bandbreite: brauche ich nicht, das Internet ist mir schnell genug
Erreichbarkeit der eigenen Hardware aus dem Internet: wofür soll das gut sein?
Streamen von Filmen aus dem Internet: Mir reicht, was im linearen Fernsehen läuft.
Sammeln von Filmen: Ich will nur mal aufnehmen können und lösche die Aufnahmen nachdem ich sie angesehen habe ohnehin wieder.
Eigener Medienserver und Gigabit-Geschwindigkeit im eigenen Netz: Uninteressant, mich interessiert nur, dass ich ausreichend schnell ins Internet komme.
Smart-Home: Was soll ich mit dem Scheiß.
usw.

Ich sehe das also nicht unbedingt als Ausfluss einer "Geiz-ist-geil-Mentalität" sondern eher positiv als nüchterne Abwägung und Berücksichtigung der eigenen Bedürfnisse. Warum für etwas Geld in die Hand nehmen, was einem keinen Vorteil verspricht?
Im Prinzip lassen sich eben nicht in jedem Lebensbereich bei allen Kunden gleichermaßen die Bedürfnisse durch Angebot und Anbieter hervorrufen sondern manchmal entscheidet der Kunde auch ganz einfach pragmatisch und vernünftig nach seinen schon vorhandenen Bedürfnissen.
Mir sagte zuletzt ein Freund, als ich ihn darauf hinwies, dass er für fast das gleiche Geld beim gleichen Provider beim Wechsel auf von ADSL auf VDSL eine 8-fach höhere Bandbreite bekäme:
Dafür habe ich keinen Leidensdruck. Mir war das Internet noch nie zu langsam. Warum soll ich dann die mit einer Vertragsumstellung vorhandenen Risiken eingehen und auch noch eine neue Fritzbox kaufen, die VDSL kann?
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #19
Im Prinzip lassen sich eben nicht in jedem Lebensbereich bei allen Kunden gleichermaßen die Bedürfnisse durch Angebot und Anbieter hervorrufen
Trotzdem bin ich der Meinung, dass UM sich dem Kunden gegenüber etwas mehr öffnen sollte.
 
  • Die Freiheit, die keiner haben will Beitrag #20
@Koax: Mir fehlt hier eindeutig der Bedanken Button...

Ich sehe es immer wieder in einer FritzBox Facebook Gruple.
Dort finden sich Heimanwender, Möchtegern ITler und Fachleute.
Häufig stellt ein Heimanwender eine simple Frage und die Möchtegern ITler empfehlen direkt den Wechsel in einen Business Tarif. Dazu noch ein XXL Starterpaket von Ubiquiti für WLAN bis in die letzte Ecke des Gartens.
Ob der Heimanwender das überhaupt will spielt keine Rolle!
Der "ausgebildete Fachmann" sagt man braucht das und er hat das bei sich und allen Bekannten so im Einsatz also passt das schon!

Und genau das ist der von dir genannte Punkt der Beratung.
Die Heimanwender werden durch Medien wie Facebook von wildfremden Möchtegern ITlern betreut, die keine Ahnung haben welche Bedürfnisse der Heimanwender eigentlich hat.
Aber welche Alternativen hat der Heimanwender?
Die großen Elektromärkte bieten auch kaum noch Beratung, denn jemand mit genug Ahnung für Beratung wird sich kaum für einen Hungerlohn in den Elektromarkt stellen...
Also sucht er im Internet und den bekannten Plattformen nach Hilfe. Und so treffen die Möchtegern ITler und die Heimanwender aufeinander.

An dieser Stelle kommen wir dann zu den Power Usern. Ich sehe es genauso, der Anteil von Power Usern ist verschwindend gering. Auf der anderen Seite stehen dann noch kleine und evtl. Mittelständische Unternehmen.
Diese beiden Märkte sind zu klein und wirtschaftlich kaum lukrativ.
Da macht sich kaum ein Hersteller die Mühe ein Zugangsgerät für euroDOCSIS zu entwickeln, vermarkten und zu supporten. Die verfügbaren Geräte werden über Rahmenverträge ohne Support an die Kabelnetzbetreiber verkauft.
 
Thema:

Die Freiheit, die keiner haben will

Die Freiheit, die keiner haben will - Ähnliche Themen

Unitymedia Routerfreiheit wird weiterhin nicht akzeptiert!: Inwiefern sind die freien FritzBoxen denn anders als die vom Provider? Einen Router mit alter Firmware wo es möglicherweise Sicherheitslecks...
Unitymedia HFC: Neue Kabelnetzkunden nutzen zu 23 Prozent die Routerfreiheit: Die Kabelnetz-Betreiber bemuehen sich, die Wirkung der Routerfreiheit beim Kunden als gering darzustellen. Doch beim Neukunden ist das eigene...
Unitymedia US-BLACKLIST  Google gibt Huawei offenbar keine Android-Updates mehr: Google soll wegen des Drucks der US-Regierung die Zusammenarbeit mit Huawei eingestellt haben. Damit wäre nur noch die Open-Source-Version...
Unitymedia Fehlende Routerfreiheit: Hallo, ich habe bei UM das Komfortpaket mit 3 Nummern und 2 Leitungen im September im Rahmen einer Rufnummerübernahme bestellt. Zuvor existierte...
Unitymedia Aufbau der Kabelinstallation im Haus: Hallo zusammen, vorab: Ich bin kein Elektriker oder Installateur. Wenn ich deshalb dumme Fragen stelle, tut es mir leid. Ich versuche so genau...
Oben