also ich find es grundsätzlich natürlich richtig, dass man Umziehen darf und aus dem Vertrag raus kommt - mit den 3 Monaten ist nicht schön, aber besser wie nix. Ich meine... du kannst auch 2 Monate nach Vertragsabschluss umziehen - dann werden für UM die Kosten selbst bei 5 Monatsraten höher gewesen sein als der Gewinn durch deinen Vertrag.
Und ich sehe hier auch, dass der Laufzeitvertrag von beiden Seiten eingegangen wird über einen vereinbarten Zeitraum - am jeweils aktuellen Wohnort und nicht an irgendeinem fiktiven Wohnort den noch niemand kennt *g* Lease dir mal nen Auto und lass dir 2 Monate später besoffen den Führerschein abnehmen - da sagt auch keiner "das tut uns ja leid, aber die Kiste einfach hinten auf den Hof abstellen noch 3 Monatsraten zahlen, dann ist erledigt". Die Leute machen sich heutzutage keine Gedanken mehr, dass ein Laufzeitvertrag mehr heisst als für 24 Monate fix definierte monatliche Kosten, sondern eben auch Verpflichtungen mit sich bringt. Fairer Weise muss man aber auch sagen, dass UM und die meisten Anbieter aber auch nur 12 oder 24 Monate MVLZ anbieten (und da wo schneller gekündigt werden kann kostet die monatliche Pauschale auch gleich mehr!). Nach meiner Ansicht sollten vor allem Monopolisten wie UM verpflichtet werden auch Verträge mit 1-3 monatiger Kündigungsfrist anzubieten. Persönlich ärgere ich mich auch immer über die automatische jährliche Verlängerung. Um Aufwand/Kosten und Gewinn in ein akzeptables Verhältnis zu setzen kann ich verstehen, dass es bei Vertragsabschluss eine MVLZ gibt, aber danach erwarte ich eine monatliche Kündigungsmöglichkeit, von mir aus mit 3 Monaten Vorlaufzeit, da sollte der Gesetzgeber mal was machen, denn spätestens mit Ablauf der MVLZ wird quasi nur noch verdient !