Abschlussbericht: hab in der letzten Woche mehrere Tage TV-Material augewertet mit dem Ergebnis, dass es auch jetzt leider noch nicht komplett fehlerfrei ist. Allerdings ist es merklich besser geworden: ca. alle 3-6 Stunden ein Burst-Fehler, der mindest. einen, manchmal auch mehrere aufeinander folgende Frames zerhaut. Man hat also i.d.R. nur noch eine oder keine Störung mehr pro Spielfilm. Mit etwas Glück trifft der eine Fehler auch eine Stelle, wo es nicht allzu sehr auffällt.
Ist irgendwie frustrierend trotz all dieses Aufwands kein perfektes Bild zu bekommen, aber ich bin mit meinem Latein jetzt langsam am Ende und muss an dieser Stelle jetzt kapitulieren.
Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die mit dem PC fernsehen: mit MPlayer und dem FFMPEG Codec kann man gut automatisiert Videomaterial auswerten ohne es anzugucken. Einfach in der Kommandozeile die Aufnahme abspielen mit:
Code:
mplayer -vfm ffmpeg -vo null -ao null aufnahme.mpg
Der FFMPEG Codec ist ziemlich "redselig" und teilt einem jeden Fehler mit (auch dann, wenn er beim Abspielen "ausgebügelt" werden kann). Meldungen dieser Art sind normal (kein Fehler):
Code:
VDec: vo config request - 720 x 576 (preferred colorspace: Planar YV12)
VDec: using Planar YV12 as output csp (no 0)
Movie-Aspect is 1.78:1 - prescaling to correct movie aspect.
VO: [null] 720x576 => 1024x576 Planar YV12
Sie werden immer dann ausgegeben, wenn von 4:3 auf 16:9 um- oder zurückgeschaltet wird. Alle anderen Meldungen jedoch, die zumeist auch das Wort "damaged" enthalten, sind Fehlermeldungen (die häufigsten Fehlertypen sind kaputte Header, I-Frames und B-Frames). Lediglich Fehler, die evtl. ganz am Anfang oder Ende der Aufnahme auftreten, kann man ignorieren, da sie dadurch entstehen können, dass man mitten im Stream anfängt / aufhört mitzuspeichern.