Gut, du sendest 70dB vom Modulator rückwärts auf den Stamm. Welchen Pegel erwartest du auf dem Stich? Welchen Pegel fährst du auf dem Eingang des Abzweigers?
6 dB weniger als das "Eingangssignal". Dem Richtkoppler ist es egal, welche Richtung das Signal hat.
Den Pegel vom Modulator passe ich dem hereinkommendem Signal vom Hüp an, durch Auswahl eines entsprechenden Abzweigers und Einstellung der Dämpfung am Modulator.
Das Ganze Konstrukt vor den Verstärker und fertig. Der Verstärker muss damit einen Kanal mehr verstärken, was nicht das Problem ist.
Wenn der Modulator einen ausreichenden Verstärker hat, kann das ganze konstrukt auch hinter den Verstärker.
Funktionieren tut das so, nur optimal ist das natürlich nicht.
Problem ist nämlich, dass das Modulatorsignal auch ins Kabelnetz zurück strahlt. Wobei es dabei nicht weit kommt, aufgrund der Dämpfungen in den Abzweigern in der Straße und des ohnehin schon geringen Pegels. Und ist das Konstraukt hinter dem Vr, dann ist es ohnehin egal.
Eben darum hat man ja für diesen Zweck Einschleuseweichen erfünden...
Mich interessiert jetzt was das für ein Kasten hier bei uns am Straßenzug ist sieht aus wie ne Verteilerkiste von der Telekom so von der größe her.
Nur was ist in so einem Teil drin????? hatte noch nicht das vergnügen reinzuschauen ( muss vielleicht mal einen umfahren mit dem Auto dann kann ichs ja sehen

)
Wenn er unten Lüftungsschlitze hat, dann ist es in der Regel ein (BK-Verstärkerpunkt). Da drin können zwei Verschiedene Sachen sein, entweder ein "normaler" BK-Verstärker für die C-Linie oder auch ein Glasfaserübergang (selten), also Wandlung von Glasfaser auf Koax. Letzteres ist in der Regel eher in den ehemaligen Kopfstellen zu finden.