Na, AVM wird daran nicht pleite gehen.
Nun, sowas kann relativ schnell passieren.
Na, AVM wird daran nicht pleite gehen.
UM sollte sich auch an die Nase fassen.
So ein Produkt muss ausführlich erst mal getestet werden und intern bei UM freigegeben werden bevor es man auf die Kundschaft los lässt.
Das jetzt AVM anzukreiden ist unsinnig.
Naja, man kann nun nicht gerade sagen, daß die Kunden nicht gedrängelt hätten, wenn ich allein hier an das Forum denke.
Außerdem kann man auch nicht gerade behaupten, daß man eine einwandfrei funktionierende Lösung für die 6360 über'n Haufen geworfen hat. Ne, vielmehr war schon die Combo Modem+7170 technisch am Ende und das auch schon bei 20.000 kBit/s.
Was hätte UM machen sollen? Die relativ teure 7390 als Zwischenlösung? Wie gesagt, AVM hinkt bei Gigabit-LAN arg hinterher! Man muß ja immer im Auge behalten, daß durch die Fritz!Box eben nicht nur das Internet rauscht, sondern auch der Netzwerkverkehr zwischen den angeschlossenen Geräten ...
Ist auch das erste Kabelmodem von AVM.
Man hätte von der 7570 lernen müssen. Wie gesagt, die leistet nur 80 MBit/s und damit weniger als das VDSL von Willytel. Und auch die hat nur 100 MBit/s-Netzwerkports ...
Lies Dir auch mal die Rezensionen zur 7390 auf Amazon durch, die sind vernichtend ...
AVM ist damit groß geworden, daß die Software zur Fritz!Card einfacher zu installieren war als die CAPI von der Teles.S0 (Und auch nicht über eine 0190-Hotline (re-)aktiviert werden mußte ...). Im Moment lebt AVM davon, daß die Hardware sehr einfach zu bedienen ist und sich gut an den Bedürfnissen des dt. Marktes orientiert (Interner S0-Bus, Call-by-Call, relativ guter Support für Siemens/Gigaset-Handgeräte im DECT-Teil,..), das kann aber auch sehr schnell ein Ende haben.
Dafür sind die Fritz!Boxen aber auch wiederum sehr unprofessionell:
- Schlechter Durchsatz im Vergleich z.B. zu Zyxel
- DHCP-Server nur direkt in den Konfigurationsdateien konfigurierbar (Wenn man etwas Ordnung in den zugeordneten IPs haben will)
- Sehr wenige Modelle mit Gigabit-Netzwerk
- Kommt schlecht mit vielen gleichzeitigen Verbindungen zurecht (Die 6360 ist die Spitze dieser Entwicklung)
- ...
Ferner gibt es Businesskunden, die benötigen auf dem Land eine große Bandbreite.
Die können andere Anbieter außer UM nicht bieten.
Trotzdem sind die nicht gezwungen, auch das Telefon dort zu nehmen.
Und, tut mir leid das zu sagen, aber da ist UM ein Witz.
3 MSNs sind für Privatkunden vielleicht ausreichend, aber der Geschäftskunde braucht praktisch immer mindestens diese drei ...
z.B. für
- Fax
- Geschäft
- Privat
- Privatkundenhotline
- Geschäftskundenhotline
- eingehende Rufnummer für dt. Kunden
- eingehende Rufnummer für engl. Kunden, ... (Damit er z.B. weiß, wie er sich melden muß)
Dann gibt es noch Kunden mit mehreren Gewerben ... bei uns im Ort z.B. ein Bestattungsunternehmer, der sich seine Kunden über seinen Tabakladen gleich selber beschafft und dazu auch noch die Postagentur des Ortes betreibt ...
Für diese Bedürfnisse hat UM überhaupt nichts zu bieten. Es ist eine Schande, daß UM nicht einmal für Geld und gute Worte zumindest die üblichen 10 MSNs anbietet.
Ich will z.B. einfach wissen, ob der Anruf für meine Frau, für mich, für uns gemeinsam oder für meine Frau von ihrer Arbeitsstelle ist, außerdem habe ich noch eine Faxnummer und eine Extra-Nummer für meinen Großvater.
Bei anonymen Anrufen gehen wir z.B. nur dran, wenn der Anruf auf der "guten" Nummer meiner Frau oder meiner eingeht, die hat nämlich eben nicht jeder. Wer die nicht kennt, muß halt mit dem Anrufbeantworter reden. Fax is klar und Großvater als eigener "Haushalt" auch. Und schon sind wir bei 5 MSNs.
Solange UM die bei ISDN kostenlos machbare Anzahl MSNs nicht einmal gegen Aufpreis anbietet, ist das für anspruchsvolle Privatkunden und Geschäftskunden i.d.R. eh keine Alternative.