Selbst mit 2 MBit habe ich hier nicht immer die volle Bandbreite (von der Gegenseite, also dem Server von dem ich ziehe)!
Das hat dann aber, wenn wir nicht von P2P-Netzen reden, mit dem Backbone Deines Anbieters zu tun. Der von der Telekom z.B. ist richtig schlecht geworden.
Bis 16 MBit/s kriegt man eigentlich - wenn man zieht - ganz gut ausgelastet.
Und je nachdem was und wieviel man zieht, reicht bereits 32 Mbit vollkommen und stellt im Verhältnis vllt. doch das bessere Preis/Leistungsverhältnis dar (wie gesagt, der Upstream der Gegenseite muss den Downstream daheim spendieren).
Bei 16, 32, 64 und 128 MBit/s Downstream reden wir nicht mehr davon, daß man das als Dauerlast produzieren kann, irgendwann kann man die zusätzlichen Platten nicht mehr schnell genug angeklemmt, wenn man ständig mit diesen Geschwindigkeiten zieht. Da geht es nur noch um den Komfort, daß etwas in 5 statt 10 Minuten da ist.
Insofern gebe ich Dir da 100%ig Recht. Für mich war das der Grund, nicht von DSL 16000 auf Kabel zu wechseln, so lange es auch dort nur 1 MBit/s Upstream gab. Interessant wurde Kabel-Internet für mich erst mit den Geschwindigkeiten 64 MBit/s und 128 MBit/s, bzw. viel mehr durch den damit verbundenen Upstream von 5 MBit/s, also immerhin wie bei VDSL25 (Und VDSL ist hier nicht möglich).
Klar 5 MBit Upstream sind verlockender als 1 oder 2 MBit, aber auch das muss man immer in Relation sehen: Lädt man wirklich soviel hoch, zB. auf YouTube? Vermutlich auch nicht. Klar der Poweruser mit der dicken Geldtasche nimmt 64.000 oder gar 128.000. Ich lasse die Uploadverdoppelung jetzt einfach weg und gedulde mich dann im Falle eines Uploads halt doppelt so lange
Gut, ich hatte mich daran orientiert, daß Du eh schon die Uploadverdoppelung im Auge hattest und damit Upstream zu schätzen wissen schienst.
Mal "Verdoppelung" usw. als viel zu wenig griffige Namen beiseite gelassen, Fakt ist einfach, daß 1 MBit/s nur 128 kByte/s und 2 MBit/s nur 256 kByte/s sind, 5 MBit/s hingegen immerhin ~680 kByte/s.
Während wir beim Download beim Unterschied zwischen 16 und 32, 32 und 64 oder 64 und 128 MBit/s von bestenfalls einer gegen zwei Tassen Kaffee reden, reden wir bei 1 oder 2 zu 5 MBit/s Upstream schon davon, ob wir beim Upload von Bildern aus einer aktuellen DigiCam den Kuchen nur essen oder auch noch backen können.
Das muß natürlich jeder selber wissen, aber Upstream ist für mich schon ein sehr wichtiges Kriterium. Und da ist der 64 MBit/s-Anschluß halt für mich der billigste bzw. wenn man von der 128er Leitung absieht sogar der einzige Weg gewesen, da an etwas mehr als das poplige 1 MBit/s von DSL16000 zu kommen. Auf die 64 MBit/s Downstream ist dabei gesch..., die kriegt man eh nicht über einen längeren Zeitraum ausgelastet. Und das nicht wegen der Gegenstellen, sondern weil man irgendwann alles hat.
Ich habe hier aber immer noch die Sorge dass es überhaupt nicht geht! Hier liegen nur "analoge" Antennenkabel, vermutlich alle nur einfach geschirmt. Neue durch ne Wand ziehen, werde ich nicht, wird auch kein anderer machen. Das ist das ganz große Problem. Oder doch nicht? Kann der Techniker, den Unitymedia schickt, da was machen oder reicht ihm das zB. für 2PLAY 32.000?
Blöde Panikmache von Kabelfetischisten.
Es gibt nur drei Möglichkeiten: Entweder es geht, oder es geht nicht oder es kann gängig gemacht werden. Für keine der drei Möglichkeiten verkaufst Du Deine Seele. Schlimmstenfalls geht der Techniker wieder und Dein Auftrag wird storniert. Also laß Dich nicht bekloppt machen.
Kabel neu durch die Wand ziehen wird übrigens schon ein anderer machen: Viele Menschen in Deutschland verdienen damit ihren Lebensunterhalt, nämlich Elektriker.
Antennenkabel liegt meist in Rohr und läßt sich (Für Kabel-TV) auch relativ einfach nachziehen, weil immer nur kurze Teilstücke (Von Dose zu Dose) liegen. Liegen keine kurzen Teilstücke, hat man also eine Sternverkabelung wie bei Sat, dann ist es dafür wiederum umso unwahrscheinlicher, daß man mit der vorhandenen Verkabelung Probleme kriegt.