Unitymedia Kabelmodem

Diskutiere Kabelmodem im Allgemein Forum im Bereich Rund um Internet; Hallo, erst einmal noch ein Dankeschön an Alle und natürlich im speziellen an Piotr und Albatros, die zuletzt noch antworteten. Ich war in der...
  • Kabelmodem Beitrag #26
Hallo,

erst einmal noch ein Dankeschön an Alle und natürlich im speziellen an Piotr und Albatros, die zuletzt noch antworteten.

Ich war in der Zwischenzeit noch einmal auf der AVM-Homepage und dort gibt es einige Bedienungsanleitungen Schritt-für-Schritt. Das Problem ist, dass sie sehr schwer zu finden ist. Man muss sich durch viele Seiten mit etlichen Menüs und Untermenüs klicken. Einige Infos scheinen auch nur durch Filme erklärt zu sein.

Ich nenne mal als Beispiel dafür "Das Einrichten der ISDN-Telefone". Man erreicht es über

http://service.avm.de/supportformular/de/WSF/FRITZ-Box-6360
http://service.avm.de/supportformular/de/WSF/FRITZ-Box-6360/cat:2
http://service.avm.de/supportformular/de/WSF/FRITZ-Box-6360/cat:33
http://service.avm.de/supportformular/de/WSF/FRITZ-Box-6360/results/cat:38
http://service.avm.de/supportformular/de/WSF/FRITZ-Box-6360/32:Internetrufnummern-in-FRITZ-Box-eintragen/cat:38

Dann hat man endlich die Seite wo dann in präzisen acht Schritten steht wie man eine ISDN-Rufnummer einträgt.

Bei o.a. Vorgehensweise habe ich noch das Durchklicken bis zum Support weggelassen, da diese Reihenfolge ja für jeden Arbeitsschritt gleich bleibt:

http://www.avm.de/de/index.php3
http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/index.php
http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Service-Portal/index.php?portal=FRITZ!Box_6360_Cable
http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Service-Portal/index.php?portal=Kabel
http://service.avm.de/supportformular/de/WSF/

Sicher. Man bekommt hier eine präzise Anleitung für einen einzigen Punkt (ISDN-Telefone einrichten) und das ist schon mal mehr als in der PDF-Bedienungsanleitung, wo auf 185 Seiten bis auf das Kabelverbinden nie zur Sache gekommen wird.

Aber das Aufrufen der einzelnen Seiten ist nicht nur ein Riesenaufwand (das wäre schon ok), sondern auch Glückssache ob man bei so vielen Seitenverzweigungen nicht doch etwas vergisst.

Darüber hinaus bleiben noch etliche Punkte offen, z.B. wird dort nur erklärt wie man eine Fritz!Box installiert, bei der das Kabelmodem nicht eingebaut ist (bei mir ist es ja eingebaut) oder es wird offen gelassen wie man nach der Rufnummern-Portierung vorgeht, wo man vorläufige Telefonnummern von UM erhalten hat (ok, vielleicht müsste da die Info von UM kommen, aber dort gibt es auch kein Info dazu) usw.

Wenn Ihr also irgendein Buch o.ä. kennt, wo die Einrichtung in auch so einer "Schritt-für-Schritt"-Anleitung erklärt ist, ich würde mich riesig über den Titel freuen.

Nochmals Danke und entschuldigt, wenn ich Euch soviel Mühe mache. Aber so extrem umständlich an die Infos zu kommen wie bei der Fritz!Box war dies bei den T-Sinus und Netgear-Routern wirklich nicht.

Schönen Abend noch.

Mit freundlichen Grüssen

Archaeopteryx
 
  • Kabelmodem Beitrag #27
Warum machst du nicht mal was dir hier geschrieben wurde?

1. FB anschließen
2. Rechner auf Automatische IP stellen
3. Browser starten und http://fritz.box aufrufen
4. Password eingeben
5. Weboberfläche anschauen

Anstatt die Zeit hier zu investieren hättest du schon 10mal alles am laufen. Die FB ist voreingestellt, und selbst für spezielle Funktionen brauch man keine Anleitung weil alles im WebInterface steht.
Wenn du nen Netgear Router eingestellt bekommst dann klappt das bei der FB erst recht.

Auch wenn es schon gesagt wurde: AN DER FB FÜHRT MIT TELEFON+ KEIN WEG DRAN VORBEI ALSO SCHLIEß DAS DING ENDLICH AN UND GUT IST

Gruß dadibsy
 
  • Kabelmodem Beitrag #28
Das von dir gesuchte Buch wirst Du nicht finden.

Es hat einfach damit zu tun, dass ein solches Buch nur bestimmte Konfigurationsfaelle abdecken kann und nicht alle auf dem Markt erhaeltlichen Router- und Telefonmodelle kennen kann.
Und zusaetzlich kommt dazu, dass nur ein bestimmter Geldrahmen fuer die Herstellung des Buches zur Verfuegung stehen wird. Ansonsten wuerde es zu Preisen verkauft werden, die keiner bereit ist zu bezahlen.

Rufnummern beim UM Telefon Plus sind kein richtiges ISDN, sondern Internettelefonie und kommen automatisch auf die Fritzbox. UM konfiguriert -wie bereits gesagt- diesen Teil automatisch.

Dein Arbeitsaufwand ist wirklich nur das Telefon an die FritzBox an einen dafuer geeigneten Anschluss anschliessen und die eingehende+abgehende Rufnummer dem von Dir fuer das Telefon genutzten Fritzbox-Anschluss zuweisen.



Da hier bisher keiner weiss was fuer ein Telefon Du hast, kann auch keiner sagen an welchem der moeglichen Fritzbox-Anschluesse (Fon1, Fon2, s0 oder DECT) das Telefon rankommt.

Und genau dafuer unterstuetzt Dich der Assistent "Telefoniegeraete verwalten".


Anbieter wie UM bieten auch kostenpflichtigen Support beim Einrichten der Endgeraete.
Bei UM ist das die Telefonnummer 0900 11111 30.
Kostenpunkt: 0,99 Euro pro min
Erreichbar laut http://www.unitymeda.de/service/kontakt.html : Mo-Fr 10-20 Uhr
 
  • Kabelmodem Beitrag #29
Hallo Piotr,

die Infos wie man die die Fritz!Box 6360 konfiguriert gibt es schon auf der HP von AVM. Nur sind sie da wild zerstreut und das Zusammenstellen aller nötigen Infos deshalb reine Glücksache.
Das Benutzerhandbuch, dass eigentlich bei der Konfiguration dafür sein sollte nützt nichts, weil es bis auf das Anschließen der Kabel zwischen Router, PC und Telefon auf 185 Seiten nicht eine präzise Einrichtungsaussage enthält.

Zu deiner Frage: Ich habe drei Telefone, da ich bei UM ja die Mitnahme von drei Telefonanschlüssen beantragte: T-Europa (ein ISDN-Telefon), Actron (ein analoges Gerät) und eines bei dem auf Rückseite steht Fe-TAP 751-1 (analog).

UM hat mir für die drei Telefone Übergangsrufnummern mit Codes gegeben, bis die Rufnummerportierung bei der Telekom abgeschlossen sei.
Welche Rufnummern gebe ich nun in der Fritz!Box ein? Und wie kommen meine bisherigen Rufnummern nach der Portierung auf die Fritz!Box?

Was bedeutet eingehende und ausgehende Rufnummern (habe dies auf der HP von AVM auch ein paar Mal gelesen)? Kann ich nicht mit jeder Rufnummer jemand anrufen und anschließend damit auch ein hereinkommendes Gespräch entgegennehmen?

Funktionieren alle Telefongespräche bei UM nur über das Internet?
Weißt Du, ich bin u.a. auch deshalb von der Telekom weg, weil sie mir nur die Wahl ließen entweder mit einer viel zu langsamen DSL-Geschwindigkeit zu einem erhöhten Preis zufrieden zu sein (die bieten hier in der Region nicht viel, obwohl ich in der Großstadt wohne) oder VDSL mit IP-Telefonie zu wählen.
VDSL wäre ok gewesen. Aber die die IP-Telefonie kenne ich aus dem Büro. Da ist ungefähr einmal im Monat keine Verbindung mehr. Klar, die baut sich gleich wieder auf. Aber unter Fortschritt verstehe ich etwas anderes, zumal es bei analogen oder ISDN-Telefon vielleicht einmal in 10 Jahren so einen Ausfall gab.


Hallo Dadibsy,

genau so wie Du beschrieben hast will ich es gerade nicht. Das ist jetzt kein Angriff gegen Dich, denn ich kenne Dich ja nicht: Aber so wie Du es vorschlägst, handeln auch Menschen, die bei Router-Konfigurationen die Meinung haben: Hauptsache Telefon und Internet gehen...und sich dann wundern, wenn sie irgendwann gerichtlichen Ärger haben, weil über ihren Router z.B. verbotenes Filesharing betrieben wurde. Internet und Telefon funktionierten ja; dass zur Konfiguration aber auch ein entsprechend langer Netzwerkschlüssel, möglichst WPA2 und ein neues Router-Passwort gehörten, war ihnen nicht bewusst.
Bei besagtem Netgear-Router steht dies aber übrigens wenigstens in der Bedienungsanleitung, während bei Fritz!Box im ganzen Handbuch der Begriff "Passwort" oder "Password" nicht einmal auftaucht.

Wie gesagt. Es ist kein Angriff gegen Dich. Am meisten ärgere ich mich ja gerade über mich selbst, weil ich auf all die Lobeshymnen zur Fritz!Box, die man ständig hört und liest hereingefallen bin statt mich richtig zu informieren.
Denn so langsam habe ich den Eindruck, als bestünde die Erfolgsgeschichte der Fritz!Box darin, dass sie halt im Grunde auch ohne Konfiguration funktioniert...dann aber unweigerlich verbunden mit all den Risiken wie Wardriving-Attacken, keine Passworteingabe erforderlich und damit ein einfaches Angriffsziel für den Trojaner Zlob, Fremdbestimmung bei den Einstellungen der Hardware Firewall.
Kurze Nebenfrage: Kann man die Hardware Firewall dann wenigstens ausschalten? Dazu steht leider auch nichts im Handbuch der Fritz!Box (habe dies aber mittlerweile auch nicht mehr anders erwartet).
Denn dann würde ich ich lieber eine Personal Firewall wie Zone Alarm nutzen. Die hat natürlich ihre Schwächen als Software auf meinem PC, aber da bestimme wenigstens ich was gut oder schlecht für mich ist und nicht ein Fremder, wie AVM.

@ All:
Freue mich trotzdem wirklich sehr, wenn doch jemand noch irgendwelche Tipps (Buch, Internetseiten, eigene Erfahrungen) zur Konfiguration der Fritz!Box hat. Denn bis zum Ende meines ja leider noch lange gehenden UM-Vertrages werde ich wohl notgedrungen mit diesem Router zurechtkommen müssen.
Entschuldigung, wenn ich jetzt vielleicht irgendwie schon aggressiv klingen sollte. Das gilt absolut nicht Euch, denn ich bin jeden hier sehr dankbar für die Hilfe, weil ihr das ja auch alles freiwillig macht und an meiner Blödheit nur ich selbst schuld bin. Aber ich kriege "innerlich die Krise", wenn ich etwas sozusagen nur durch Rum- und Ausprobieren, sprich auf gut Glück einzurichten versuchen muss und dabei von vorne herein weiß, dass ich entweder etwas wichtiges übersehe oder -was eh wahrscheinlicher ist- es nicht hinkriege (denn ich bin von Natur aus kein Experimentierer).

Nochmals Danke.

Mit freundlichen Grüssen

Archaeopteryx
 
  • Kabelmodem Beitrag #30
a) Du bist ein sehr guter Troll: Dann scher dich aber bitte trotzdem weg, langsam wird es mühsam ;)
b) Du bist kein Troll: Dann schließ die Box endlich an, stell den PC auf DHCP, ruf http://fritz.box auf, starte den Telefonie-Assistent um dein Telefon in Gang zu bringen und dann wechsle das WLAN-Passwort. Mehr gibt es nicht zu tun. Dazu muss man nicht studieren und keine Bücher kaufen. Wenn dir das immer noch nicht reicht und du umbedingt Geld ausgeben willst, dann ruf den kostenpflichten UM-Support an, der dir alles Schritt für Schritt erklärt.
 
  • Kabelmodem Beitrag #31
@Neukundenrabatt.
Zum einen denke ich, das Du kein Recht hast mich zu beleidigen.

Zum anderen ist es für mich natürlich ok, wenn Du mir nicht helfen kannst oder willst. Dann ist es aber nach meiner Ansicht auch nicht in Ordnung, wenn Du mich an eine kostenpflichtige Hotline verweist. Hilfeforen sind nach allem was ich bisher las und kennenlernte dazu da, dass Menschen sich helfen.
 
  • Kabelmodem Beitrag #32
Du willst etwas, nicht wir. Jetzt sind wir auf Seite 4 des Threads angelangt und du hast noch nichts davon getan, was man dir geraten hat: Einfach mal anschalten und machen. Bist du sicher, dass du Hilfe willst?
 
  • Kabelmodem Beitrag #33
Die FB ist ab Werk WPA2 verschlüsselt, wer was schwächeres will muss dies bewust einstellen.
Mit den Lobeshymnen kann wohl auch nicht ganz stimmen, wenn du dich wirklich im Net informiert hast, dann hast du bestimmt auch eine Suchmaschine deiner Wahl bediehnt. Und zumindest bei den mir bekanntesten kommt direkt als 2ter 3ter Treffer ein Beitrag wo jemand über die FB 6330 berichtet und was für einen Ärger er damit hat.

Ansonsten ist hier für mich Schluss. Entweder bist du Beratungsressestent oder versuchst Bewust hier Aufmerksamkeit zu erhalten die andere in diesem Forum mehr gebrauchen könnten.

dadibsy

><((((º>
 
  • Kabelmodem Beitrag #34
><((((º> bitteschön.

PS: Muss anmerken, dass dennoch sehr gut Trollt. Anders kann ich mir das hier nicht erklären.
 
  • Kabelmodem Beitrag #35
Was soll das DeaD_EyE? Meines Wissen kennen wir uns nicht. Du hast also keinen Grund üble Nachreden zu meiner Person zu führen.

Ich habe hier konkret gefragt, ob jemand ein Buch, eine Internetseite, meinetwegen auch einen (Youtube)-Film kennt oder was auch immer kennt, wo die Installation der Fritz!Box 6360 cable beschrieben wird.

Die PDF-Bedienungsanleitung von AVM erfüllt diese Aufgabe nicht und von besagtem Einrichtungsassistenten halte ich nichts, weil ich da ohne Plan rumprobieren muss. Da übersehe ich im Zweifel etwas und die Konfiguration eines Routers ist nun mal keine Spielerei.

Falls noch jemand einen Tipp hat, kann er es mir schreiben. Meinetwegen auch per PN, wenn sich hier offenbar User allein durch einen Thread belästigt fühlen. Wenn nicht bin ich auch nicht böse. Dann muss ich halt leider wo anders
versuchen Hilfe zu bekommen.

@Dadibsy: Sicher gibt es auch Kritik an der Fritz!Box im Internet. Aber das darf man meines Erachtens bei keiner Hardware überbewerten. So gut wie kein Mensch schreibt, dass er mit etwas zufrieden ist, sondern nur wenn er Probleme hat.
Wenn ich eine Bedienungsanleitung Schritt-für-Schritt von der Fritz!Box selbst gefunden hätte (so wie ich sie von den einzigen mir bisher bekannten Routern T-Sinus und Netgear kenne) hätte es diesen Thread ja auch nie gegeben.

Ach ja. Ich bin nicht beratungsresitent. Aber auch kein Mensch, der ohne Vorwissen herum experimentiert, so wie ich es halt bei Nutzung der Einrichtungsassistenten tun müsste. Denn bei der Konfiguration eines Routers reicht es halt nicht, dass nur Internet und Telefon funktionieren.
 
  • Kabelmodem Beitrag #36
Definition von Einrichtungsassistent?!

Er sagt dir was du eingeben sollst .. da ist nichts zum herumprobieren.
 
  • Kabelmodem Beitrag #37
Hier wäre der ideale Punkt für einen Moderator, diesen Thread zu schliessen. Es macht keinen Sinn, noch mehr Zeit darauf zu verschwenden.
Was zur Konfiguration der FB 6360 angeht, wurde geschrieben, was es zu sagen gibt. Mehr Infos wird man dazu nicht finden.
Dieses Forum gibt Hilfestellung, mit der jeder, der willig ist, seine Geräte einrichten kann. Mehr kann und darf man nicht erwarten.

Wem das alles nicht reicht, sollte sich entweder an seinen Lieferanten wenden oder sich einen Dienstleister suchen, der ihm alles einrichtet .
 
  • Kabelmodem Beitrag #38
Jau

@Archaeopteryx: Wenn ich dich wirklich beleidigen wollte, hätte ich etwas ganz anderes geschrieben. Mag sein, dass die Anleitungen zur FritzBox einfach beschissen und schlecht aufzufinden sind. Wer aber es nicht schafft, den Einrichtungsassistenten einmal zu starten, sollte besser jemanden aus der Nachbarschaft fragen. Jedes Kind kann mittlerweile so ein Dingen einrichten.
 
  • Kabelmodem Beitrag #39
Ok. Mir ging es auch nur darum nochmals zu sagen, dass ich kein Troll bin. Sondern einfach nur Hilfe suchte,
weil ich seit kurzem Unitymedia-Kunde und dies das einzige Forum speziell für Unitymedia ist.

Im übrigen ärgere ich mich schon genug über mich, dass ich den Vertrag bei Unitymedia mit Telefon Plus abgeschlossen habe, der jetzt zwei Jahre wie ein Knebel auf mich wirkt. Da reagiere ich wahrscheinlich auf so Vorwürfe wie "Du Troll" gereizter.

Denn das Kabelmodem ist leider in der Fritz!Box eingebaut und deshalb muss ich sie notgedrungen nutzen (statt mir einen eigenen Router zu kaufen) und dauernd mit dem unangenehmen Gefühl leben, dass ich wegen der fehlenden Bedienungsanleitung etwas wesentliches vergessen habe und sie zudem eine Hardware Firewall hat, die ich nicht nach meinen Vorstellungen konfigurieren kann.

Der Spass hört nämlich spätestens dann auf, wenn jemand mein Netzwerk missbraucht, indem er mir z.B. ein Trojanisches Pferd mit Backdoor auf meinem PC zu platzieren. Dagegen kann man sich bei einem Angriff "drive by download" nur mit ständig aktueller Software (dafür sorge ich selbst) und einer optimal konfigurierten Firewall (da muss ich mich in die Abhängigkeit von AVM begeben) schützen.
Wenn dann beispielsweise jemand einen Fehler bei der Hardware Firewall mißbraucht, um verbotenes Filesharing zu betreiben, muss ich als Home-Netzwerkbetreiber und Verantwortlicher für die Konfiguration dafür gerade stehen. Es kann auch noch schlimmer kommen: Wenn z.B. der Backdoor-Angreifer Fehler in der Konfiguration missbraucht, um pädophilen Dreck über das Netzwerk des Home-Netzwerkbetreibers zu versenden.

Mit Sicherheit wird AVM für evtl. eigene Fehler bei seiner Hardware Firewall ebenso wenig gerade stehen wie für einen Fehler der mir passierte, weil AVM es nicht für nötig hielt eine Bedienungsanleitung zu schreiben. Eine Bedienungsanleitung die ich Schritt für Schritt durchgelesen und anschließend in der Praxis umgesetzt hätte.

Ich bin halt nicht der Mensch, der sich darauf verlässt, dass ein Einrichtungassisent mich wie Mama und Papa an die Hand nehmen, weil sie eh alles richtig macht...und die Hauptsache sowieso doch darin besteht, dass man am Schluss im Internet ist und telefonieren kann.

Das Defizit mit der Hardware Firewall werde ich versuchen dadurch zu mindern, indem ich eine Personal Firewall wie Zone Alarm beim PC einrichte. Die hat zwar prinzipienbedingt ihre Schwächen, aber die kann wenigstens ich konfigurieren und muss mich nicht blind auf irgendeinen AVM-Mitarbeiter verlassen.

Der Rest sind jetzt zwei Jahre Kunde bei Unitymedia mit einem flauen Gefühl im Magen, anschließenden Abschied von der Fritz!box auf Nimmerwiedersehen und mit wahrscheinlich hoher Sicherheit ein neuer Provider.

Ok. Von mir aus kann der Thread auch geschlossen werden und seit nicht böse wenn ich nochmals soviel schrieb. Aber das habe ich jetzt gebraucht, sonst wäre ich wegen meiner eigenen Blödheit wegen diesem UM-Vertrag geplatzt.
 
  • Kabelmodem Beitrag #40
Denn das Kabelmodem ist leider in der Fritz!Box eingebaut und deshalb muss ich sie notgedrungen nutzen (statt mir einen eigenen Router zu kaufen) und dauernd mit dem unangenehmen Gefühl leben, dass ich wegen der fehlenden Bedienungsanleitung etwas wesentliches vergessen habe und sie zudem eine Hardware Firewall hat, die ich nicht nach meinen Vorstellungen konfigurieren kann.

Man könnte auch einfach einen eigenen Router hinter der Fritzbox verwenden, wenn man solche Sorgen hat...
 
  • Kabelmodem Beitrag #41
Denn das Kabelmodem ist leider in der Fritz!Box eingebaut und deshalb muss ich sie notgedrungen nutzen (statt mir einen eigenen Router zu kaufen) und dauernd mit dem unangenehmen Gefühl leben, dass ich wegen der fehlenden Bedienungsanleitung etwas wesentliches vergessen habe und sie zudem eine Hardware Firewall hat, die ich nicht nach meinen Vorstellungen konfigurieren kann.
Wer sagt denn, dass Du sie nicht konfigurieren kannst? Die eingebaute Firewall macht dicht und wenn Du sie gezielt in eigenen Bereichen undicht machen willst, kannst Du das wie bei jedem anderen Heimrouter auch. Wenn Du mit der zunächst mal völlig unnötigen Konfiguration der Fritzbox-Firewall nicht klarkommst, wirst Du es mit keiner anderen Routerfirewall schaffen, denn die sind um keinen Deut einfacher zu konfigurieren, teilweise eher das Gegenteil. Eine Firewall ist aktiviert dicht und Konfigurieren bedeutet letztlich nur, Löcher in diese Firewall zu bohren, weil man aufgrund einer bestimmten Anwendung oder Nutzung diese Löcher benötigt.
Der Spass hört nämlich spätestens dann auf, wenn jemand mein Netzwerk missbraucht, indem er mir z.B. ein Trojanisches Pferd mit Backdoor auf meinem PC zu platzieren. Dagegen kann man sich bei einem Angriff "drive by download" nur mit ständig aktueller Software (dafür sorge ich selbst) und einer optimal konfigurierten Firewall (da muss ich mich in die Abhängigkeit von AVM begeben) schützen.
Du musst Dich immer in eine Abhängigkeit vonb jemandem begeben. Du hast Dich schon in die Abhängigkeit von Microsoft begeben, was wesentlich schwerwiegendere Folgen hat.
Wenn dann beispielsweise jemand einen Fehler bei der Hardware Firewall mißbraucht, um verbotenes Filesharing zu betreiben, muss ich als Home-Netzwerkbetreiber und Verantwortlicher für die Konfiguration dafür gerade stehen. Es kann auch noch schlimmer kommen: Wenn z.B. der Backdoor-Angreifer Fehler in der Konfiguration missbraucht, um pädophilen [zensiert] über das Netzwerk des Home-Netzwerkbetreibers zu versenden.
Du verwechselst hier eklatant die Sicherheit per WLAN mit der Sicherheit einer Firewall.
Mit Sicherheit wird AVM für evtl. eigene Fehler bei seiner Hardware Firewall ebenso wenig gerade stehen wie für einen Fehler der mir passierte, weil AVM es nicht für nötig hielt eine Bedienungsanleitung zu schreiben. Eine Bedienungsanleitung die ich Schritt für Schritt durchgelesen und anschließend in der Praxis umgesetzt hätte.
Wie soll das gehen, wenn Du die Sicherheitskonzepte überhaupt nicht verstanden hast? Um selbständig ein Sicherheitskonzept zu realisieren, benötigt man keine Schritt für Schritt Anleitung sondern das Verständnis für ein Konzept. Es wäre zu viel von einem Benutzer verlangt, in all solchen Sachen Fachmann zu sein. Deshalb muss man sich zwangsläufig auf Konzepte anderer (in diesem Fall AVM) verlassen und erst dann glauben, dass man schlauer ist als diese, wenn man wirklich das nötige Knowhow erworben hat.
Das Defizit mit der Hardware Firewall werde ich versuchen dadurch zu mindern, indem ich eine Personal Firewall wie Zone Alarm beim PC einrichte. Die hat zwar prinzipienbedingt ihre Schwächen, aber die kann wenigstens ich konfigurieren und muss mich nicht blind auf irgendeinen AVM-Mitarbeiter verlassen.
Das ist das sicherste Mittel, um sich noch mehr Probleme einzuhandeln. Lass die AVM-Firewall, wie sie ist und aktiviere halt noch zusätzlich die Windows-Firewall und gut ist. Du hast kein Defizit, Du hast einen Vorteil mit einer Router-Firewall.
Der Rest sind jetzt zwei Jahre Kunde bei Unitymedia mit einem flauen Gefühl im Magen, anschließenden Abschied von der Fritz!box auf Nimmerwiedersehen und mit wahrscheinlich hoher Sicherheit ein neuer Provider.
Von dem Du dann eine Fritzbox bekommst oder eine Fritzbox unter anderem Namen oder einen Router, der für Dich wesentlich undurchschaubarer ist.
Deine so gefürchtete Kombination von Modem und Router in einem Gerät wird Dir heutzutage nahezu von jedem Provider angeboten.

Glaube mir:
Du hast als Laie wesentlich mehr Sicherheitsprobleme mit einem von Dir selbst nach Deinen Vorstellungen beschaftten und konfigurierten Gerätepark als mit einer Fritzbox, die zunächst mal, wenn sie Dir geliefert wird, out-of-the-box sicher konfiguriert ist, ohne dass Du daran etwas ändern musst. Die Firewall macht so wie sie eingestellt ist, von außen dicht und das WLAN ist mit im Auslieferungszustand aktivierten WPA2 einbruchsicher abgesichert. Das einzige, was Du dann noch machen könntest, ist das WLAN-Passwort zu verändern.
 
  • Kabelmodem Beitrag #42
Hoffenlich bekommt der TE nicht spitz, dass bei Internet über Kabel 'alle Informationen' an alle Modems in der Nachbarschaft verbreitet werden...
(Stark vereinfacht und überspitzt dargestellt)
 
  • Kabelmodem Beitrag #43
gibt es einen Grund, warum ich keine Fritzbox 6360 sondern diesen Dlink bekommen habe? damit man mich nicht falsch versteht, das Teil ist bislang richtig geil und ich bin froh nicht das Fritzteil bekommen zu haben. Habe hier null Probleme damit und hat nach 5 Klicks mit dem Installationstool sofort fuktioniert. Unten sieht man den Speed. Glück gehabt :ballett:
 
  • Kabelmodem Beitrag #44
Du verwechselst hier eklatant die Sicherheit per WLAN mit der Sicherheit einer Firewall.

Die von mir oben als Beispiel genannte Malware, die man sich drive by download einfängt hat nichts mit LAN oder WLAN zu tun. Du fängst sie Dir ein, weil Du dich auf eine befallene Seite begibst. Das sind nicht nur die HP von Privatleuten, sondern ist auch schon bei Foren passiert.
Ich vermute mal das Du bei der von mir genannten Schadensfolge des Filesharings an das Urteil vor ca. einem Jahr dachtest, bei dem tatsächlich ein offenes WLAN Ausgangspunkt war. Aber so eine Schadensfolge ist genau so möglich, wenn ich beipielsweise einen fremden PC durch eine fehlerhafte Fireweall via Backdoor-Trojaner fernsteuere.
Die Angreifer nutzen afaik diese Art des Angriffs zwar mehr für DDoS-Attacken, Spam-Versand und MITB (MITM)-Angriffe. Aber das Filesharing über einen befallenen PC ist genau so möglich.

Gegen alles kannst Du Dich relativ neben der eigenen Vorsicht beispielsweise nur mit aktueller Software, bei der zumindest die aktuellen Sicherheitslücken gestopft sind, Restriktive Vorgehensweise bei Skripten z.B. via NoScript von Firefox, keinem Active-X wenn Du den IE nutzt, das Surfen mit eingeschränkter Benutzerkennung, einem Virenscanner mit Guard, bei Downloads (wo man generell zurückhaltend sein sollte) eine Sandbox und vor dem Öffnen eine Prüfung mit jotti.org oder virustotal.com und einer gut konfigurierten Firewall; möglichst einer gut arbeitenden Hardware Firewall schützen.
Du musst Dich immer in eine Abhängigkeit vonb jemandem begeben. Du hast Dich schon in die Abhängigkeit von Microsoft begeben, was wesentlich schwerwiegendere Folgen hat.

Das ist das sicherste Mittel, um sich noch mehr Probleme einzuhandeln. Lass die AVM-Firewall, wie sie ist und aktiviere halt noch zusätzlich die Windows-Firewall und gut ist.

Diesen oft gelesenen Hinweis auf die "Windows Firewall" als Alternative zu einer Personal Firewall kann ich nicht nachvollziehen. Beide sind eine Software bzw. Teil einer Software und ich finde es immer widersprüchlich wenn Menschen einerseits Microsoft kritisieren, aber im gleichen Atemzug pauschal die Windows Firewall von Microsoft gegenüber Personal Firewalls von anderen Anbietern präferieren.
Der entscheidende Aspekt ist nach meiner Ansicht im übrigen nicht die SW an sich (auch wenn dies eine prinzipienbedingte Schwäche ist), sondern dass ich einem Angreifer auf sie nicht leichtfertig eine Zugriffsmöglichkeit gebe, indem ich z.B. mit Admin-Kennung im Internet bin und natürlich vor allem wie ich mit der SW umgehe...und da habe ich bei einer PFW deutlich mehr Möglichkeiten als bei der Windows Firewall.
Glaube mir:
Du hast als Laie wesentlich mehr Sicherheitsprobleme mit einem von Dir selbst nach Deinen Vorstellungen beschaftten und konfigurierten Gerätepark als mit einer Fritzbox, die zunächst mal, wenn sie Dir geliefert wird, out-of-the-box sicher konfiguriert ist, ohne dass Du daran etwas ändern musst. Die Firewall macht so wie sie eingestellt ist, von außen dicht und das WLAN ist mit im Auslieferungszustand aktivierten WPA2 einbruchsicher abgesichert. Das einzige, was Du dann noch machen könntest, ist das WLAN-Passwort zu verändern.

Mit Sicherheit beschäftigen ich mich seit Jahren. Deshalb bilde ich mir natürlich trotzdem nicht ein, dass ich hier alles richtig mache. Wenn ich da Probleme habe ziehe ich entsprechende Bücher etc. zu Rate und tausche mich mit Leuten in seit langen bestehenden Security-Foren aus.
Mein Vertrauen in eine intensive Behandlung dieser Materie bei einem Unternehmen wie AVM, das scheinbar sogar zu bequem ist bei einem zwar komplexen, aber wenn es gut konfiguriert ist auch sehr nützlichem Gerät wie einem Router
eine Bedienungsanleitung zu schreiben ist dagegen sehr gering.

Es reicht im übrigen auch nicht aus, das Passwort nur zu ändern, sondern seine Länge, die Flexibilität der Zeichen (Groß-, Kleinbuchstaben, Sonderzeichen) und wenn's geht ein Wort ohne Sinn geben den Ausschlag.

@Matrix 110: Die einfachste Lösung wäre, wenn ich die Fritz!Box nicht anschließen muss, sondern mir auf eigene Kosten einen Router kaufe, bei dem es eine Bedienungsanleitung gibt und bei dem ich die Firewall konfigurieren kann. Dann müsste mir aber Unitymedia ein Kabelmodem zur Verfügung stellen.

Ich habe zwar keine Ahnung ob hier auch Mitarbeiter von Unitymedia im Forum sind (wäre meines Erachtens ja nichts verwerfliches). Aber falls es so ist, würde ich mich freuen, wenn Sie sich z.B. via PN mit mir in Verbindung setzen. Dann könnten wir diesen Thread endlich beenden und vielleicht das Problem direkt klären. Ich zahle natürlich auch die 5,00 Euro für Telefon plus weiter; auch wenn ich die im Rahmen des Vertrages dafür zur Verfügung gestellte Fritz!Box nicht nutze.
Mir geht jetzt nur noch darum von der Fritz!Box als Router wegzukommen, weil sie nicht meinen Vorstellungen von optimaler Konfigurationsmöglichkeit und Internet-Sicherheit entspricht und bei mir symbolisch betrachtet ständiges
Magengrimmen erzeugt.
Klar. Ich könnte mich auch an den Kundendienst von UM wenden. Aber ich glaube nicht, dass er mir bei einem solchen speziellen Problem helfen kann.
 
  • Kabelmodem Beitrag #45
Du musst Dich immer in eine Abhängigkeit vonb jemandem begeben. Du hast Dich schon in die Abhängigkeit von Microsoft begeben, was wesentlich schwerwiegendere Folgen hat.

Das ist das sicherste Mittel, um sich noch mehr Probleme einzuhandeln. Lass die AVM-Firewall, wie sie ist und aktiviere halt noch zusätzlich die Windows-Firewall und gut ist.

Diesen oft gelesenen Hinweis auf die "Windows Firewall" als Alternative zu einer Personal Firewall kann ich nicht nachvollziehen. Beide sind eine Software bzw. Teil einer Software und ich finde es immer widersprüchlich wenn Menschen einerseits Microsoft kritisieren, aber im gleichen Atemzug pauschal die Windows Firewall von Microsoft gegenüber Personal Firewalls von anderen Anbietern präferieren.
Der entscheidende Aspekt ist nach meiner Ansicht im übrigen nicht die SW an sich (auch wenn dies eine prinzipienbedingte Schwäche ist), sondern dass ich einem Angreifer auf sie nicht leichtfertig eine Zugriffsmöglichkeit gebe, indem ich z.B. mit Admin-Kennung im Internet bin und natürlich vor allem wie ich mit der SW umgehe...und da habe ich bei einer PFW deutlich mehr Möglichkeiten als bei der Windows Firewall.
Personal Firewalls haben ihre zweifelhafte Daseinsberechtigung vielleicht bis vor ca 7 Jahren gehabt, als Windows selbst gar keine geeigneten Moeglichkeiten hatte.

Windows hat seit dem SP2 fuer XP (seit 2004) eine nutzbare Firewall integriert, die zumindest eingehende Zugriffe unterbinden kann.

Die Windows Firewall im Windows Vista (seit 2007) und im Windows 7 (seit 2009) kann genau dasselbe was eine Personal Firewall wie z.B. Zonealarm auch kann, ist ressourcenschonender und v.a. ist diese kein Programm was so leicht zu umgehen ist wie eine Personal Firewall.

Was jetzt aber nicht heissen soll, dass die Windows-Firewall nicht auch umgehbar ist, es ist nur schwieriger als eine zusaetzliche Software die man einfach so abschalten kann und damit das tolle Sicherheitskonzept in Form eines zusaetzlich installierten Programmes aushebelt.

Und nun zu dem Maehrchen, dass man durch das Bestimmen von erlaubten Programmen Sicherheit herstellen kann:
Es ist ein Leichtes, einen Schaedling so zu tarnen, dass dieser voellig unbemerkt vom Betriebssystem (Windows Firewall) und darauf installierten Programmen (Personal Firewall) agieren kann.
 
  • Kabelmodem Beitrag #46
Du verwechselst hier eklatant die Sicherheit per WLAN mit der Sicherheit einer Firewall.

Die von mir oben als Beispiel genannte Malware, die man sich drive by download einfängt hat nichts mit LAN oder WLAN zu tun. Du fängst sie Dir ein, weil Du dich auf eine befallene Seite begibst.
Nun tu nicht so, als wenn das Dein einziges Beispiel gewesen wäre. Mir scheint, dass Du zielgerichtet immer knapp daneben liest, um nur Deine vorgefasste Meinung nicht ändern zu müssen.
Ich vermute mal das Du bei der von mir genannten Schadensfolge des Filesharings an das Urteil vor ca. einem Jahr dachtest, bei dem tatsächlich ein offenes WLAN Ausgangspunkt war. Aber so eine Schadensfolge ist genau so möglich, wenn ich beipielsweise einen fremden PC durch eine fehlerhafte Fireweall via Backdoor-Trojaner fernsteuere.
Wenn ein Trojaner auf Deinem PC ist, nützt Dir auch eine Firewall nicht wirklich etwas mehr. Und wirklich verhindern kann den Befall eine Firewall schon mal gar nicht. Da kommt immer noch fehlerhafte Software auf dem PC und/oder Aktion des Nutzers hinzu.
Gegen alles kannst Du Dich relativ neben der eigenen Vorsicht beispielsweise nur mit aktueller Software, bei der zumindest die aktuellen Sicherheitslücken gestopft sind, Restriktive Vorgehensweise bei Skripten z.B. via NoScript von Firefox, keinem Active-X wenn Du den IE nutzt, das Surfen mit eingeschränkter Benutzerkennung, einem Virenscanner mit Guard, bei Downloads (wo man generell zurückhaltend sein sollte) eine Sandbox und vor dem Öffnen eine Prüfung mit jotti.org oder virustotal.com und einer gut konfigurierten Firewall; möglichst einer gut arbeitenden Hardware Firewall schützen.
Ja. Ja. Ja.
Aber warum erzählst Du das hier völlig aus dem Zusammenhang gerissen?
Das hat mit dem Thema "separates Modem und Router" statt "mir nicht ausreichend erklärter Fritzbox" überhaupt nichts zu tun.
Ob die Firmware eines Routers mit genügend Knowhow programmiert wurde, dass sie ihre Funktion richtig erfüllt, erschließt sich völlig einer laienhaften Beurteilung. Du bist immer auf das Knowhow der Programmierer angewiesen, egal ob Dir das Handbuch tausend einzelne Schritte erklärt, deren Sinn Du eventuell ohnehin nicht begreifen kannst oder ob die Konfiguration schon sinnvoll vorhanden ist.
Diesen oft gelesenen Hinweis auf die "Windows Firewall" als Alternative zu einer Personal Firewall kann ich nicht nachvollziehen. Beide sind eine Software bzw. Teil einer Software und ich finde es immer widersprüchlich wenn Menschen einerseits Microsoft kritisieren, aber im gleichen Atemzug pauschal die Windows Firewall von Microsoft gegenüber Personal Firewalls von anderen Anbietern präferieren.
Ich habe nirgendwo Microsoft kritisiert. Ich habe nur die Tatsache angeführt, dass Du mit der Wahl des Betriessystems Windows mit all seiner Komplexheit vom Knowhow des Herstellers Microsoft in einer ungleich größeren Weise von einem Hersteller abhängig bist, als dies mit der Wahl eines Routers je der Fall sein kann.
...und da habe ich bei einer PFW deutlich mehr Möglichkeiten als bei der Windows Firewall.
Eine Personal Firewall, die dem Nutzerlaien Entscheidungen abverlangt, die er gar nicht in der Lage ist zu treffen, ist in der Praxis wertlos.
Es reicht im übrigen auch nicht aus, das Passwort nur zu ändern, sondern seine Länge, die Flexibilität der Zeichen (Groß-, Kleinbuchstaben, Sonderzeichen) und wenn's geht ein Wort ohne Sinn geben den Ausschlag.
Ja. Und es bringt auch nichts, wenn man vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt indem Du hier bemüht bist, Dein Fachwissen dazulegen. Ich habe Dir sogar zugetraut, dass Du sowas weißt. Wenn ich Dir erkläre, dass man um ein Glas Wasser zu füllen, den Hahn aufdtrehen muss, erkläre ich auch nicht in einem Atemzug, dass Du das nicht zu stark tun sollst und ihn wieder schließen sollst, wenn das Glas voll ist. :zwinker:
Die einfachste Lösung wäre, wenn ich die Fritz!Box nicht anschließen muss, sondern mir auf eigene Kosten einen Router kaufe, bei dem es eine Bedienungsanleitung gibt und bei dem ich die Firewall konfigurieren kann. Dann müsste mir aber Unitymedia ein Kabelmodem zur Verfügung stellen.
Und wiederum ignorierst Du völlig zu diesem Thema in diesem Thread geschriebene Hinweise:
Eine Firewall auf einem Heimrouter konfiguriert man, indem man gezielt Löcher in der Firewall zulässt, die man aufgrund einer bestimmten Nutzung benötigt. Es ist nicht erforderlich sie zu konfigurieren, um sie sicherer zu machen.
Und konfigurieren in diesem Sinne kannst Du auch die Fritzbox.

Wenn Du keine Anwendung nutzt, die Löcher in der Firewall benötigt, wird auch nichts konfiguriert.
Mir geht jetzt nur noch darum von der Fritz!Box als Router wegzukommen, weil sie nicht meinen Vorstellungen von optimaler Konfigurationsmöglichkeit und Internet-Sicherheit entspricht und bei mir symbolisch betrachtet ständiges
Magengrimmen erzeugt.
Das geht ganz einfach, indem Du hinter die 6360 einen eigenen Router einschleifst, was Dir hier auch schon gesagt wurde.
Das haben hier im Forum einige Leute beschrieben. Sie machen das aber weniger aus Sicherheitserwägungen als aus dem Grund, dass sie mit dem Gerät 6360 und seinen Funktionen (WLAN-Performance, Abbrüche usw.) gewisse Probleme haben.
Klar. Ich könnte mich auch an den Kundendienst von UM wenden. Aber ich glaube nicht, dass er mir bei einem solchen speziellen Problem helfen kann.
Im Gegenteil. Nur der Kundendienst kann Dir bei Deinem Problem helfen.
Du kannst bei Unitymedia auf Modembasis nur Hardware nutzen, die Dir von UM zur Verfügung gestellt wurde. Diese Hardware ist für Deinen Anschluss provisioniert. Ein anderer Kunde kann damit nichts anfangen und Du kannst mit einem Modem nichts anfangen, dass nicht auf Deinen Anschluss provisioniert wurde.
Unitymedia realisiert sein Telefon plus mit Voice over IP und will sicherstellen, dass beim Kunden sowohl analoge Telefone als auch ISDN-Telefone genutzt werden können. Daher stellen sie Dir mit der Fritzbox einen Router zur Verfügung, der Voice-over-Ip-fähig ist und der eine Telefonanlage beinhaltet, an die sowohl analoge als auch ISDN-Telefone angeschlosssen werden können. Ohne ein solches Gerät, wäre die Telefonie nicht nutzbar. Selbst wenn sie Dir ein separates Modem zur Verügung stellen würden (was sie vor der Entwicklung der 6360 mit integrierten Kabelmodem getan haben), würdest Du ein solches Gerät (in der Vergangenheit eine zur Vergfügung gestellte andere Fritzbox) nutzen müssen, das Voice-over-IP-fähig ist.
Du könntest also nur Unitymedia bitten, Dir statt der 6360 ein separates geeignetes Modem zur Verfügung zu stellen, was sie nach meinem Wissen nicht machen werden.

Was Du machen kannst, ist sie um Umwandlung Deines Vertrages in einen Vertrag ohne "plus" zu bitten, eventuell mit einer zusätzlichen Telefonnummer, was ebenfalls 5,00 € Aufschlag kostet. In dem Fall erhältst Du lediglich ein Kabelmodem, an dem analoge Telefone angeschlossen werden können. Die Telefonie erfolgt dann nicht mehr über VoIP (Voice over IP) sondern über VoC (Voice over cable) und wird komplett im Kabelmodem umgesetzt. Einen geeignenen Router Deiner Wahl ohne Modem bzw. zumindest mit abschaltbarem bzw. zu umgehenden Modem kannst Du dann dahinterklemmen.
 
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