Re: Der Fritzbox 6360 Sammelthread für Internetprobleme <r><QUOTE author="john5"><s>
</s>In dem Link wird also ein "universellen Portmapper" erklärt.<br/>
So bin ich erfolglos vorgegangen...<br/>
Zum Welchen Schema gehört UDP?<e>
</e></QUOTE>
<LIST type="decimal"><s>
- </s><LI><s>
- </s>UDP kann nicht proxied werden (bzw. nicht so einfach)<br/>
6unnel, tcpproxy, usw. usf. können kein UDP proxien (Daher der Name <B><s></s>tcp<e></e></B>proxy ...) und feste-ip.net nutzt genau diese Werkzeuge.</LI>
<LI><s> - </s>Häh?<br/>
TCP, UDP, ESP, GRE usw. sind Protokolle ...<br/>
Beispiele für Schemata hingegen wären "mailto", "http", "https", "magnet", "ed2k", "ftp", "ssh", "sftp", "ftps", "gopher", "finger", usw.<br/>
<br/>
Das Schema sagt dem Client, was er mit der restlichen URI machen soll.<br/>
Wenn Du z.B. eine mailto-URI öffnest, dann wird sie i.d.R. gleich mit dem installierten Mail-Client, also z.B. The Bat!, Eudora, AKMail, Opera Mail, Windows Müll Mail, Outsuxx, o.ä., geöffnet.<br/>
Eine http- oder https-URI hingegen würde durch den Browser, also Chrome, Opera oder Firefox, geöffnet, eine ftp-URI wiederum ebenfalls durch den Browser oder - wenn ein separater FTP-Client installiert ist - durch letzteren geöffnet.<br/>
Usw. usf.<br/>
<br/>
Tatsächlich ist es egal, was Du hier in der MyFritz!-Freigabe einträgst, auch "ausgedacht://" würde funktionieren.<br/>
Der einzige Ort, wo Dir das hier gewählte Schema noch einmal begegnet ist auf der Seite myfritz.net, wenn Du Dich in die Geräteübersicht (Standard: Startseite Deiner Fritz!Box) einloggst. Dort wird das gewählte Schema vorangestellt, um wirklich anklickbare URIs zu erhalten, damit dann z.B. eine Freigabe für ssh beim Anklicken auch automatisch in Xshell, ZOC oder zur Not eben putty geöffnet wird.<br/>
<br/>
Lebensnotwendig ist das Schema hier also nicht, insbesondere wenn Du eh nie über myfritz.net auf die Freigaben zugreifst, aber ich halte es dennoch für sinnvolle Praxis, sich an den <URL url="http://en.wikipedia.org/wiki/URI_scheme#Official_IANA-registered_schemes"><s></s>offiziell registrierten und inoffiziell gebräuchlichen Schemata<e></e></URL> zu orientieren.<br/>
Du kannst zwar einen Web-Server freigeben und als Schema hier ftp:// eintragen, aber etwas hirnrissig ist das schon, denn für den tatsächlichen Zugriff trägst Du ja später http:// als Schema ein ...<br/>
Wenn es so ein Schema bisher nicht gibt, würde ich eines wählen das wahrscheinlich verwendet würde wenn es eines gäbe, also z.B. oscam:// für den oscam-Monitor.</LI><e>
</e></LIST>
<QUOTE author="john5"><s>
</s>#1 Das anpingen „x.feste-ip.net(ohne Port)“ gelingt und ich bekomme eine Ipv4 IP raus.<e>
</e></QUOTE>
"ping" ist der am meisten überbewertete Test überhaupt.<br/>
Du weißt jetzt, daß der Server auf dem der Port-Proxy läuft erreichbar ist .. das hilft Dir ungemein weiter.<br/>
<br/>
ping hat generell <B><s>
</s>Null<e></e></B> Aussagekraft.<br/>
Ein laufender Rechner könnte Deine Pings blockieren und somit als unerreichbar erscheinen, obwohl er an ist, Server auf ihm laufen und diese auch Anfragen annehmen würden.<br/>
Umgekehrt kann ein nicht laufender Rechner scheinbar Pings beantworten, nämlich weil die Adresse die Du für ihn zu kennen glaubst nur eine Weiterleitungsadresse ist und das ist bei Rechnern für die Du in Versuchung eines ping-Tests kommst nahezu immer der Fall.<br/>
<br/>
Wenn Du z.B. glaubst, den Server eines Freundes/Bekannten anzupingen, dann antwortet tatsächlich entweder sein Router (Weil der Server des Bekannten ja gar keine echte IPv4 hat, sondern nur vom Router per NAT erreichbar gemacht wird, der Router NATted aber keine Pings, er kann ja nicht wissen, welcher Rechner gemeint ist ...) oder es antwortet nix (Weil der Router pings blockt).<br/>
<br/>
Pings auf private Server machen erst durch IPv6 irgendwann wieder Sinn, weil dann tatsächlich das Ziel statt eines NAT-Routers angepingt werden kann ... dummerweise blockt z.B. die Fritz!Box standardmäßig jegliche IPv6-Pings, womit wir wieder beim laufenden aber vermeintlich unerreichbaren Server wären ...<br/>
<br/>
<br/>
Ein viel brauchbarerer Test ist telnet (Ein Witz, daß der telnet-Client bei Windows seit mindestens Windows 7 standardmäßig nicht mehr installiert wird):<br/>
<B><s>
</s>Jeder<e></e></B> beliebige TCP-Server kann per telnet angesprochen werden, völlig wumpe, ob es wirklich ein telnet-Server ist oder ein Web-, ftp- oder sonstwas-Server.<br/>
<br/>
<br/>
Test auf Erreichbarkeit eines ssh-Servers:<br/>
<I><s>
</s>telnet <IP des SSH-Servers> 22<e></e></I><br/>
(Port 22 ist der default-ssh-Port)<br/>
<br/>
Ergebnis:
<CODE><s>
Code:
</s>SSH-2.0-OpenSSH_6.7p1 Raspbian-3<e>
</e></CODE>
(Weiter kommst Du nicht, weil telnet eben kein ssh ist, aber wenn Du Dir jetzt noch nicht sicher bist, daß da wirklich ein ssh-Server läuft, sogar ganz konkret "OpenSSH_6.7p1" auf einem Raspberry PI, dann weiß ich es auch nicht)<br/>
<br/>
Andere Server spucken nicht so schöne Angaben aus, aber mit der Zeit kommt man drauf, was man zu erwarten hat:<br/>
telnet <IP eines oscam-Servers> <Port für ***am><br/>
<br/>
Ausgabe:
<CODE><s>
</e></CODE>
Test auf Erreichbarkeit eines POP-Servers:<br/>
telnet pop.gmx.net 110<br/>
<br/>
Ergebnis:
<CODE><s>
Code:
</s>+OK POP server ready H migmx009 0Lce82-1XZLlC0efP-00jYt3<e>
</e></CODE>
....<br/>
<br/>
Und so sieht der Fehlerfall aus:<br/>
telnet <IP des Servers> <Port eines nicht existenten Dienstes><br/>
Verbindungsaufbau zu <IP des Servers>...<br/>
... Schnarch ...<br/>
Verbindungsaufbau zu <IP des Servers>...Es konnte keine Verbindung mit dem Host hergestellt werden, auf Port 9999: Verbindungsfehler<br/>
<br/>
<QUOTE author="john5"><s>
</e></QUOTE>
Das sind dann die am zweitmeisten überbewerteten Tests ...</r>