- Pingspikes und Verbindungsabbrüche, Cisco EPC3208 + Router Beitrag #1
Volzotan
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Hallo allerseits.
Ich habe mit meiner WG seit September 2012 Internet bei der KabelBW mit dem "Cisco EPC3208" Modem.
Zunächst hatten wir eine "FritzBox 6340" als Router angeschlossen, die einer von uns noch rumstehen hatte. In den ersten Monaten kam es alle paar Wochen einmal vor, dass das Internet ausfiel. Dabei ging zunächst der Ping plötzlich extrem nach oben, dann brach die Verbindung komplett ab. Ein Neustart der Fritzbox, sogar ein lediglicher Neustart des WLANS behob das Problem sofort. Da das ganze nur sehr selten vorkam, unternahmen wir zunächst nichts dagegen.
Dann begann das Problem öfter und öfter aufzutreten, und wiederholte sich auch manchmal mehrmals kurz nach dem Neustarten des Routers bzw. Wlans.
KabelBW meinte, die Werte des Modems seien wunderbar, und Störungen hätte es in unserem Gebiet nicht gegeben. Das passte zu unserem Verdacht, dass die FritzBox einen Defekt hat. Ich kaufte uns also einen neuen Router. Ich entschied mich für den billigsten Router, der bei Conrad grade zu haben war, den "Conrad WLAN-Router N300". Hier habe ich zu meiner Verteidigung zu sagen, dass der damals billigste MediaMarkt-Router mir im Elternhaus schon jahrelang hinter einem KabelBW-Modem hervorragende Dienste leistet
Mit dem neuen Router ging erstmal einen Tag alles gut, und ich wagte zu hoffen. Dann kamen die Probleme aber leicht verändert zurück, so stark wie eh und je, häufig, aber völlig unregelmäßig. Dabei geht der Ping im Abstand von Sekunden bis Minuten auf bis zu 1000ms hoch und wieder runter.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass das Problem die Verbindung zwischen Router und Modem ist - immer wenn der Ping so hochgeht, kann man weder das Modem pingen, noch das Interface im Browser aufrufen. Die Verbindung zwischen PC und Router funktioniert jederzeit einwandfrei. Die Werte des Modems sind nach wie vor perfekt.
Ab und an kommt die Kuriosität vor, dass bestehende Verbindungen, wie Chat-Programme, Voicechat und Streams, nicht gestört werden, obwohl ein Verbindungsaufbau zum Modem oder das Aufrufen von Internetseiten nicht möglich ist.
Eingestellt hatten wir sowohl bei Modem als auch Router DHCP (Modem gibt Router IP, Router seinen Clients). Die Hoffnung, dass das Problem irgendwie beim Zuteilen der Router-IP durch das Modem auftritt und durch das Einstellen einer fixen IP am Router lösbar ist, wurde nicht erfüllt. Keine Veränderung.
An sich für mich logische Schlussfolgerung: Wenn es nicht am Router liegt (wenn nicht gerade zufällig zwei völlig verschiedene Router nacheinander defekt sind), muss es am Modem liegen. Ich habe das also KabelBW geschrieben, und bat um einen Techniker bzw. ein neues Modem. Die Aussage der KabelBW am Telefon aber: Sie leisten nur Support, wenn das Problem auch dann auftritt, wenn das Modem direkt an einen PC angeschlossen ist. Weil sonst ja der Router Schuld sei.
Nun ist es natürlich nicht so einfach über einen längeren Zeitraum 3 von 4 Leuten das Internet abzudrehen, um zu sehen, ob das Problem ohne Router auch auftritt. Ich habe es zwei mal ein paar Stunden lang getan, und hatte keine Probleme (auch wenn das bei den kurzen Zeiträumen natürlich auch Zufall sein kann).
Hat irgendjemand eine Idee, was ich tun kann? Kann KabelBW wirklich sagen, dass es nicht ihr Problem ist, dass ihr Modem nicht mit einem Router funktioniert? Hatte jemand ein ähnliches Problem?
Vielen Dank schonmal fürs Durchlesen, noch mehr Dank wenn ihr einen Vorschlag habt
Gruß Volzotan
Ich habe mit meiner WG seit September 2012 Internet bei der KabelBW mit dem "Cisco EPC3208" Modem.
Zunächst hatten wir eine "FritzBox 6340" als Router angeschlossen, die einer von uns noch rumstehen hatte. In den ersten Monaten kam es alle paar Wochen einmal vor, dass das Internet ausfiel. Dabei ging zunächst der Ping plötzlich extrem nach oben, dann brach die Verbindung komplett ab. Ein Neustart der Fritzbox, sogar ein lediglicher Neustart des WLANS behob das Problem sofort. Da das ganze nur sehr selten vorkam, unternahmen wir zunächst nichts dagegen.
Dann begann das Problem öfter und öfter aufzutreten, und wiederholte sich auch manchmal mehrmals kurz nach dem Neustarten des Routers bzw. Wlans.
KabelBW meinte, die Werte des Modems seien wunderbar, und Störungen hätte es in unserem Gebiet nicht gegeben. Das passte zu unserem Verdacht, dass die FritzBox einen Defekt hat. Ich kaufte uns also einen neuen Router. Ich entschied mich für den billigsten Router, der bei Conrad grade zu haben war, den "Conrad WLAN-Router N300". Hier habe ich zu meiner Verteidigung zu sagen, dass der damals billigste MediaMarkt-Router mir im Elternhaus schon jahrelang hinter einem KabelBW-Modem hervorragende Dienste leistet
Mit dem neuen Router ging erstmal einen Tag alles gut, und ich wagte zu hoffen. Dann kamen die Probleme aber leicht verändert zurück, so stark wie eh und je, häufig, aber völlig unregelmäßig. Dabei geht der Ping im Abstand von Sekunden bis Minuten auf bis zu 1000ms hoch und wieder runter.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass das Problem die Verbindung zwischen Router und Modem ist - immer wenn der Ping so hochgeht, kann man weder das Modem pingen, noch das Interface im Browser aufrufen. Die Verbindung zwischen PC und Router funktioniert jederzeit einwandfrei. Die Werte des Modems sind nach wie vor perfekt.
Ab und an kommt die Kuriosität vor, dass bestehende Verbindungen, wie Chat-Programme, Voicechat und Streams, nicht gestört werden, obwohl ein Verbindungsaufbau zum Modem oder das Aufrufen von Internetseiten nicht möglich ist.
Eingestellt hatten wir sowohl bei Modem als auch Router DHCP (Modem gibt Router IP, Router seinen Clients). Die Hoffnung, dass das Problem irgendwie beim Zuteilen der Router-IP durch das Modem auftritt und durch das Einstellen einer fixen IP am Router lösbar ist, wurde nicht erfüllt. Keine Veränderung.
An sich für mich logische Schlussfolgerung: Wenn es nicht am Router liegt (wenn nicht gerade zufällig zwei völlig verschiedene Router nacheinander defekt sind), muss es am Modem liegen. Ich habe das also KabelBW geschrieben, und bat um einen Techniker bzw. ein neues Modem. Die Aussage der KabelBW am Telefon aber: Sie leisten nur Support, wenn das Problem auch dann auftritt, wenn das Modem direkt an einen PC angeschlossen ist. Weil sonst ja der Router Schuld sei.
Nun ist es natürlich nicht so einfach über einen längeren Zeitraum 3 von 4 Leuten das Internet abzudrehen, um zu sehen, ob das Problem ohne Router auch auftritt. Ich habe es zwei mal ein paar Stunden lang getan, und hatte keine Probleme (auch wenn das bei den kurzen Zeiträumen natürlich auch Zufall sein kann).
Hat irgendjemand eine Idee, was ich tun kann? Kann KabelBW wirklich sagen, dass es nicht ihr Problem ist, dass ihr Modem nicht mit einem Router funktioniert? Hatte jemand ein ähnliches Problem?
Vielen Dank schonmal fürs Durchlesen, noch mehr Dank wenn ihr einen Vorschlag habt
Gruß Volzotan